Kinder beobachten einen kleinen Roboter, der sich im Bildvordergrund befindet.

Wissenschaftliche/r Volontär*in (m/w/d) im Bereich Museumspädagogik

In der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt ist – unter Vorbehalt der Bewilligung der Mittel – zum 1. September 2026 eine Stelle zu besetzen,

als wissenschaftliche/r Volontär*in (m/w/d) im Bereich: Museumspädagogik

Die Vollzeitstelle ist bis zum bis 31. August 2028 befristet.

Die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße erinnert an Unterdrückung und Widerstand während der SED-Diktatur in Thüringen sowie an die Friedliche Revolution von 1989. Im Gebäude der heutigen Gedenkstätte betrieb das Ministerium für Staatssicherheit der DDR eine Untersuchungshaftanstalt. Mehr als 5000 Menschen wurden hier inhaftiert. Am 4. Dezember 1989 besetzten couragierte Menschen die Erfurter Bezirksverwaltung der Staatssicherheit in der Andreasstraße – es war die erste Besetzung einer Bezirksverwaltung des MfS während der Friedlichen Revolution. Die Stiftung Ettersberg ist Trägerin der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße.

Arbeitsbereiche:

Sie unterstützen die Abteilung Museumspädagogik bei der Konzeption und Durchführung von anschaulichen, zielgruppenspezifischen Vermittlungsangeboten für verschiedene Besucher*innengruppen und auch im Hinblick auf Diversität, Interkulturalität und Inklusion. Neben der Betreuung von Besucher*innengruppen erstellen Sie ergänzende pädagogische Materialien oder arbeiten in externen Vermittlungsformaten der Gedenkstätte mit. Sie sind an der Entwicklung von partizipativen museumspädagogischen Formaten für die Ferien oder Kooperationen und einem neuen digitales Bildungsprojekt beteiligt. Als Mitarbeiter*in der Gedenkstätte arbeiten Sie auch mit Zeitzeug*innen zusammen, z.B. moderieren Sie Zeitzeug*innengespräche und führen Zeitzeug*inneninterviews.

Berufliche Qualifikation:

Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Master-Studium/ Magister-Studium in den Fächern: Geschichte, Politikwissenschaft, Geschichtsdidaktik, Museumspädagogik, Kulturwissenschaften o.ä., erste Erfahrungen in der Museumspädagogik, Geschichtsdidaktik und Öffentlichkeitsarbeit, Freude an publikumsorientierter Vermittlung und wissenschaftlicher Arbeit.

Wir erwarten von Ihnen:

Kenntnisse über die SED-Diktatur, politische Haft in der DDR und die Friedliche Revolution. Genauso wichtig ist die Bereitschaft, sich in neue Themen einzuarbeiten. Dringend nötig ist Einfühlungsvermögen im Umgang mit Zeitzeug*innen. Vorausgesetzt werden gute EDV-Kenntnisse, die Bereitschaft zu Wochenendarbeit (ca. einmal pro Monat), souveräner Umgang mit der deutschen Sprache und das sichere Beherrschen mindestens einer Fremdsprache. Wünschenswert sind Kenntnisse im Bereich der neuen Medien, ein hohes Maß an Eigeninitiative, Kreativität, Organisationstalent und kommunikatives Verhalten.

Wir bieten:

Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einer modernen Gedenkstätte. Die Stelle ist mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von 40 Stunden wöchentlich zu besetzen. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L, mit 50 % der Entgeltgruppe 13 Stufe 1.

Sollten Sie für diese interessante Tätigkeit die erforderlichen Voraussetzungen mitbringen und Interesse haben, senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen, zusammengefasst in einer PDF-Datei, bestehend aus: Lebenslauf, Studienabschluss und Motivationsschreiben bis zum 17. Mai 2026 an bewerbung@stiftung-ettersberg.de 

Gern stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte an Judith Mayer: mayer@stiftung-ettersberg.de, Telefon: 0361 21 9212 17

Die Bewerbungsgespräche finden ausschließlich in Präsenz, am 9. und 10. Juni 2026 in der Gedenkstätte statt.

Nach Abschluss des Verfahrens werden die Einsendungen nicht berücksichtigter Bewerber*innen vernichtet. Bewerbungs- und Fahrtkosten werden nicht erstattet. Die Stiftung Ettersberg engagiert sich für Chancengleichheit.

Bewerbungsfrist: 17. Mai 2026

Zusätzlicher Hinweis des DMB: Hiermit versichert die Institution, dass Volontär*innen während ihrer Ausbildung in ihrem Haus Einblicke in alle museumsrelevanten Bereiche der Institution erhalten sowie die Bezahlung sich im zweiten Jahr auf 50 % von E 13 TVöD / TV-L / TV-H Stufe 2 erhöht. Sollten Sie hierzu Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an die ausschreibende Institution.