Qualität
für Bildung und
Vermittlung
im Museum

Jahrestagung des Bundesverbands Museumspädagogik e.V.

Wegweisend! Methoden und Formate für das Museum der Zukunft

Bundesverband Museumspädagogik e.V., in Kooperation mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg und dem Landesverband Museumspädagogik Bayern e.V. sowie mit Unterstützung des Germanischen Nationalmuseums, der Stadt Nürnberg und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

07.-09. November 2019 im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg

Wie arbeitet Museumspädagogik heute? Gesellschaftliche Veränderungen, neue Erwartungshaltungen  an die Institution Museum und Anforderungen eines Audience Development stellen auch das bislang erprobte Repertoire in der musealen Bildungs- und Vermittlungsarbeit auf den Prüfstand. Neben personelle, analoge und mediale Vermittlungsformen sind zunehmend partizipative, kollaborative und digitale Ansätze getreten. Diese können durchaus ein neues Publikum ansprechen, gehen andererseits jedoch nicht unbedingt mit den Erwartungen des bisherigen Publikums konform. Die Tagung nimmt Formate und Methoden einer zeitgemäßen Museumspädagogik aus theoretischer wie praktischer Perspektive in den Blick und beleuchtet deren spezifische Herausforderungen und Potenziale. Eingangs verortet die Fachtagung das Thema Formate und Methoden im Dreieck institutioneller Entwicklungen, Besuchsmotivationen und dem Rezeptionsverhalten von (Nicht-)Besucher*innen. Dabei werden Fragen nach den Zielstellungen und intendierten Wirkungen von Museen ebenso aufgegriffen wie nach Interventionen innerhalb und außerhalb des Museums.

Das Praxisforum ermöglicht dann fokussierte Einblicke. In vier Durchgängen geben Kulturvermittler*innen und Kurator*innen Impulse und stellen besondere Formate und  Methoden vor. Sie berichten von ihren Erfahrungen und  diskutieren kritisch mit den Teilnehmer*innen. Das Themen- spektrum reicht von Gaming und Inklusion bis hin zu Storytelling und Partizipation. Bei der Anmeldung wählen die Teilnehmer*innen aus der Vielfalt der Impulse aus. Abschließend sollen die verschiedenen Ansätze, Erwartungen und Erfahrungen in einem Realitätscheck zusammengeführt werden: Wie gestaltet sich die Publikumsentwicklung auf lokaler wie internationaler Ebene? Widerspricht eine konsequente Publikumsorientierung der herkömmlichen Ausrichtung auf die Sammlungen? Und nicht zuletzt: Welche Konsequenzen hat eine Öffnung für ein diverses Publikum?

Tagungsprogramm (PDF)

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