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aus dem Bundesverband
11. März 2026, 14.00 – 17.30 Uhr | Unterschleißheim (JugendKulturHaus Gleis 1)
Zwangsarbeit war während des Nationalsozialismus allgegenwärtig. Über 13 Millionen Menschen mussten in der Rüstungsindustrie, der Landwirtschaft, Privathaushalten sowie kleineren mittelständischen Unternehmen unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten.
Der Erinnerungsort Flachsröste Lohhof gedenkt seit 2023 den Menschen, die in der Flachsröste arbeiten und leben mussten. 350 von ihnen – Kriegsgefangene, Zivilarbeitende aus Belgien, Frankreich, den besetzten Gebieten der Sowjetunion und jüdische Frauen und Männer aus München und dem Ghetto Litzmannstadt – sind heute namentlich bekannt.
Gerade im Lokalen setzen sich immer mehr Menschen und Gemeinden dafür ein, die Erinnerung an die Opfer der NS-Zwangsarbeit wachzuhalten. Die Fortbildung zeigt, wie die örtliche Auseinandersetzung fachübergreifend in den Unterricht integriert werden kann, welchen Beitrag junge Menschen zur Erinnerungskultur leisten können und lädt zum Austausch zwischen Gedenkstätten, Museen und Schulen ein.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und des Erinnerungsorts Flachsröste Lohhof.