Neuigkeiten
aus dem Bundesverband
4. Februar 2026, 14.00 – 17.00 Uhr | Schweinfurt (Museum Georg Schäfer)
Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Werke jüdischer Kunstschaffenden, die in der NS-Zeit verfolgt wurden, angemessen gewürdigt und vermittelt werden können. Ein Impulsvortrag beleuchtet die Lebensumstände und künstlerischen Beiträge von jüdischen Kunstschaffenden in der Region und stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Anschließend wird diskutiert, wie ihr kulturelles Erbe heute eingeordnet wird und welche Verantwortung Museen und Bildungseinrichtungen dabei tragen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Vermittlungskonzepten für Schulklassen am Beispiel von Max Liebermann. Anhand seiner Werke wird gezeigt, wie Kunst Themen wie Identität, Verfolgung und kulturelles Erbe erfahrbar machen kann. Zudem erhalten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Erkenntnisse der Provenienzforschung.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und des Museums Georg Schäfer.