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aus dem Bundesverband
2. Juli 2026, 10.00 – 15.30 Uhr | Regensburg (Historisches Museum und Stadtraum)
Über Jahrhunderte lebte die jüdische Bevölkerung im mittelalterlichen Regensburg, bevor sie im Jahr 1519 von ihren christlichen Mitbürgern vertrieben wurde und ihre Synagoge zerstört wurde. Bei der Veranstaltung sollen Bedeutung und Alltag der ältesten jüdischen Gemeinde Bayerns vorgestellt und die Ambivalenz und Vielfalt ihrer Beziehungen zur christlichen Mehrheit der Bürgerschaft deutlich werden.
Nach einem einführenden Fachvortrag von der Historikerin Dr. Astrid Riedler-Pohlers stehen in zwei Durchgängen Aktivphasen auf dem Programm, bei denen auch gemeinsam mit den Teilnehmenden Möglichkeiten für praktische Bildungsarbeit in Museum und Schule erprobt und diskutiert werden sollen: Dr. Meyrav Levy beschäftigt sich anhand von konkreten Objekten mit dem Umgang mit archäologischen Funden aus der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde. Christoph Huber führt die Spuren jüdischen Leben im Mittelalter und auch des vormodernen Antisemitismus in Führungen in der Regensburger Altstadt vor Augen.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe.