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aus dem Bundesverband

Expert*innen-Gespräch: Interdisziplinäre Bildungsarbeit im Kontext von NS-Vermittlung Kunst, Raub und Rückgabe

Donnerstag, 7. Mai 2026, 15 - 18 Uhr, Haus Bastian, Berlin

Welche Potenziale bieten künstlerische Räume für Reflexion, Irritation und Positionierung im Kontext von NS-Vermittlung – und wie lassen sich diese Impulse in die eigene Bildungsarbeit überführen? Wie können (vielleicht gerade diese) Bildungsformate dazu beitragen, Antisemitismus und Rassismus heute entgegenzutreten?

Der Workshop bietet Einblicke in Projekte und Ansätze an der Schnittstelle von historisch-politischer und kultureller Bildung, die Kontinuitäten von Ausgrenzung vor und nach der Zeit des Nationalsozialismus sichtbar machen und sich aktiv gegen Antisemitismus und Rassismus engagieren. Aus der Praxis stellt sich 7xjung - der Lernort von Gesicht Zeigen! Von Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V. vor. Zudem haben wir Désirée Galert eingeladen. Sie ist Bildungsreferentin im Bereich diskriminierungskritische Antisemitismusprävention, multiperspektivischer Holocaust Education und Expertin im Umgang mit Emotionen zu diesen Themenfeldern. Es werden Methoden vorgestellt und gemeinsam reflektiert, wie die vorgestellten Ansätze für die eigene Vermittlungsarbeit weitergedacht und adaptiert werden können. In einem gemeinsamen ersten Ausblick überlegen wir, wie Provenienzforschung diese Themenfelder bereichern könnte bzw. wie diese Arbeitsfelder auch für die Vermittlung von Provenienz hilfreich sein könnten.

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung empfohlen

Veranstaltungsreihe Arbeitskreis: Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung – Impulse und Methoden

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Informationen und Anmeldung