Neuigkeiten
aus dem Bundesverband
Donnerstag, 17. September 2026, 15 - 18 Uhr, Haus Bastian, Berlin
Wie können persönliche Geschichten von Angehörigen von NS-Verfolgten sensibel in die Vermittlungsarbeit eingebunden werden? Der Workshop beleuchtet biografisches Arbeiten in der Provenienzforschung und Vermittlung. Vorgestellt wird das Projekt „Welche Stimme haben wir?“ und Erfahrungen in der Arbeit mit Angehörigen durch die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen. Auch das Projekt „Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“ gibt Einblicke in den Arbeitsstand der Vermittlungsformate mit Angehörigen. Die Teilnehmenden reflektieren Erfahrungen und Herausforderungen im Umgang mit Angehörigen, diskutieren ethische und methodische Fragen und sammeln Strategien für partizipative Vermittlungsformate. So erhalten sie Impulse, die Perspektiven von Angehörigen in eigene Bildungsprojekte einzubeziehen und biografisches Arbeiten in ihrer Arbeit umzusetzen. Welche Rolle und Zugänge können hierbei die Überschneidung von Biografien und Objektbiografien bieten? Was sagen die Nachkommen selbst dazu?
Eintritt und Teilnahme kostenfrei.
Anmeldung empfohlen.
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Veranstaltungsreihe: Arbeitskreis: Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung – Impulse und Methoden