Neuigkeiten

Auf dieser Seite finden sie aktuelle Entwicklungen, Informationen und Ausschreibungen aus dem Bereich Bildung und Vermittlung in Museen.

20.05.2018

Museumspädagoge*in

Die Vogtland Kultur GmbH betreibt mehrere Kultureinrichtungen im Vogtland. Für das Vogtländische Freilichtmuseum Landwüst sucht sie ab 15.07.2018 vertretungsweise befristet für die Zeit des Mutterschutzes und der anschließenden Elternzeit (voraussichtlich bis Ende Januar 2020)
eine/n Museumspädagogen/in (Teilzeit 25 Std./Wo., Vergütung nach Vereinbarung).

Das Vogtländische Freilichtmuseum Landwüst lädt im südlichsten Zipfel des sächsischen Vogtlands dazu ein, die bäuerliche Alltagskultur der Region zu erkunden. Auf einer Fläche von 2,5 Hektar zeigen in vier Höfen 20 möglichst authentisch ausgestattete Wohnstallhäuser, Scheunen, Nebengebäude und Werkstätten den Alltag vogtländischer Bauern. Das von Feldarbeit und Tierhaltung geprägte Leben und Arbeiten, aber auch Tradition und Brauchtum sowie dörfliches Handwerk und Nebenerwerb werden durch
einzigartige Objekte beleuchtet. Lebendig wird die ländliche Vergangenheit dabei in Haus- und Kräutergärten, im Schauanbau typischer Feldpflanzen sowie der Haltung alter Nutztierrassen. Auch Thementage, Musikveranstaltungen und museumspädagogische Angebote lassen
den Besuch im Freilichtmuseum zu einem spannenden Ausflug in die Vergangenheit werden.

Aufgabengebiet

  • Fortführung und Ausbau des museumspädagogischen Angebotes
  • Entwicklung und Durchführung von Projekten für verschiedene Zielgruppen
  • Mitwirkung bei Planung, Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen
  • Mitarbeit bei der Überarbeitung der Dauerausstellung, bei Konzeption und Organisation von Sonderausstellungen
  • allgemeine Museumsaufgaben, Öffentlichkeitsarbeit, Entwicklung museumspädagogischer Materialien

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Studium Pädagogik, Volkskunde oder vergleichbare Qualifikation, einschlägige Berufserfahrung
  • Erfahrung in der außerschulischen Bildungsarbeit und Vermittlung
  • Kommunikations- und Organisationstalent, didaktische Begabung, Verantwortungsbewusstsein, Kreativität, Freude und Geschick im Umgang mit Menschen aller Schichten und Altersgruppen, Bereitschaft zu Dienst an Wochenenden
  • Interesse an Museumsarbeit, Bereitschaft zur Einarbeitung in das Thema.
  • Führerschein
20.05.2018

wiss. Mitarbeiter*in

In der Abteilung Bildung / Kommunikation der Generaldirektion der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz ist zum 1. August 2018 die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters

Entgeltgruppe 13 TVöD
Kennziffer: SMB-GD-24-2018
mit 66 % der regelmäßigen Arbeitszeit (z. Zt. 25,44 Stunden) befristet bis zum 30.04.2019 zu besetzen.
Die Abteilung Bildung/Kommunikation zählt zur Generaldirektion der Staatlichen Museen zu Berlin. In ihrem Aufgabengebiet liegt die zentrale Steuerung und Konzeption der Bildungs- und Vermittlungsarbeit, des
Besucherservices, der Presse- und Kommunikation sowie Publikationstätigkeit in 15 kunst- und kulturhistorischen Sammlungen.

Aufgabengebiet:

  • inhaltliche Konzeption und organisatorische Umsetzung von Bildungs- und Vermittlungskonzepten für Studierende im Rahmen eines Drittmittelgeförderten Projekts (About the Museum)
  • fachwissenschaftliche Konzeption und Etablierung eines institutionsübergreifenden Vermittlungsansatzes der künstlerischen Kunstvermittlung bei den Staatlichen Museen zu Berlin, der Studierende als aktiv handelnde Nutzer/innen der Institutionen versteht
  • Konzeption und Etablierung einer Netzwerkstruktur zwischen den Staatlichen Museen zu Berlin und verschiedenen Universitäten / Hochschulen der Region (Studierenden sowie Lehrenden)
  • Konzeption und Etablierung interdisziplinärer und heterogener Methoden der Kunst- und Wissensvermittlung in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
  • Initiierung, inhaltlich-methodische Steuerung sowie Anleitung verschiedener studentischer Arbeitsgruppen
  • inhaltlich-methodische Schulung der freien Mitarbeiter/innen des Referates Bildung, Vermittlung, Besucherdienste
  • Projektevaluation und –dokumentation

Anforderungen:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Magister, Diplom, M.A,) in Kunstpädagogik, Kulturvermittlung, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft oder einer vergleichbaren Disziplin bzw. gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen
  • mehrjährige Erfahrungen im Bereich der Bildungs- und Vermittlungsarbeit in Museen/Ausstellungen für die Nutzergruppe Studierende
  • fundierte Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der künstlerischen, interdisziplinären sowie partizipatorischen Kunst- und Kulturvermittlung
  • Erfahrungen im Management prozessorientierter Bildungsprojekte in Museen sowie mit Kooperationsprojekten zwischen Museen und Universitäten
  • Lehrerfahrungen mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen
  • Erfahrungen in der Fortbildung von Kunst- und Kulturvermittlern
  • sehr gute Kenntnisse aktueller wissenschaftlicher und politischer Fachdiskurse im Bereich der Kultur- und Kunstvermittlung
  • Kenntnisse von Strategien der Besucherevaluation sowie Dokumentation
  • ausgewiesene IT-Kenntnisse, sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • gutes Kommunikations- und Organisationsvermögen
  • Kreativität und Flexibilität sowie Teamfähigkeit

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als interdisziplinäre Kultur- und Forschungseinrichtung bietet die SPK familienfreundliche Arbeitsbedingungen und gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

10.05.2018

Projektkoordinator*in KulturScouts Bergisches Land

Der Rheinisch-Bergische Kreis ist eine öffentliche Verwaltung mit rund 850 Beschäftigten, die sich als modernes Dienstleistungsunternehmen für ihre 280.000 Einwohner versteht. Für das Kulturbüro suchen wir zum 01.09.2018

eine/Projektkoordinator/in KulturScouts Bergisches Land

Unter der Federführung des Kulturbüros des Rheinisch-Bergischen Kreises starteten die sechs Gebietskörperschaften des Bergischen Landes - die Städte Wuppertal, Remscheid, Solingen und die Kreise Mettmann, Oberbergischer und Rheinisch-Bergischer Kreis - zum Schuljahr 2015/2016 das Projekt KulturScouts .

In Anlehnung an das gleichnamige Konzept aus Ostwestfalen-Lippe wendet es sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, die ihre Kulturregion, das Bergische Land, entdecken. 26 Kultureinrichtungen stehen inzwischen als außerschulische Lernorte bereit; Museen, Theater, Orchester und Stiftungen decken ein sehr breites inhaltliches Spektrum ab.

Das Projekt KulturScouts Bergisches Land geht mit dem Schuljahr 2018/19 bereits in die vierte Staffel und zwar mit 48 Schulen. Einen guten Einblick vermittelt die eigene Homepage www.kulturscouts-bl.de.

Aufgaben:

  • Kommunikation mit den momentan 26 kooperierenden außerschulischen Lernorten
  • Beratung der Einrichtungen bei der Entwicklung qualifizierter Angebote
  • Kommunikation mit den Schulen, um ihnen das Projekt nahezubringen
  • Begleitung der Schulklassen bei dieser neuen Erfahrung mit Hinblick auf Evaluation
  • Abstimmung mit den Verkehrsverbünden, um alle logistischen Details des Projektes in der gesamten Region zu gewährleisten
  • Öffentlichkeitsarbeit (Internet, Printmedien usw.)
  • Repräsentation der KulturScouts Bergisches Land in Gremien und auf Fachkonferenzen.

Ihr Profil:

  • Abschluss eines entsprechenden kulturfachlichen Studiums mit museumspädagogischem Schwerpunkt
  • Kenntnis der regionalen Kulturlandschaft
  • Erfahrung in Planung und Durchführung kulturpädagogischer Vermittlungsangebote
  • Erfahrung im Umgang mit Gremien und Medien
  • Erfahrung bezüglich Budgetverantwortung und -verwaltung, Nachweisen hinsichtlich eingesetzter Ressourcen wie Geldmittel aus Förderprogrammen wie von Stiftungen und Sponsoren

Wir bieten:

  • Wir bieten einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz mit einem guten Betriebsklima sowie regelmäßigen Gemeinschaftsaktivitäten und -veranstaltungen.
  • Flexible Arbeitsmodelle.
  • Sie genießen alle Vorzüge einer modernen Arbeitsumgebung, wie beispielsweise ein aufgeschlossenes Gesundheitsmanagement mit vielen Angeboten und Tipps rund um das Thema Gesundheit, eine hauseigene Kantine sowie eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Der Stundenumfang beträgt 30 Stunden/Woche

Die Stelle ist vorerst auf ein Jahr befristet mit der Option auf zwei weitere Jahre. Die Vergütung ist auf der Grundlage des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) bis Entgeltgruppe 10 TVöD möglich.

10.05.2018

Freie Mitarbeiter*innen

Guides
Die Stiftung Berliner Mauer sucht ab sofort Freie MitarbeiterInnen im Bereich Historisch-politische Bildungsarbeit für den neuen Standort East Side Gallery.

Aufgabe

  • Durchführung von Führungen zur Geschichte des historischen Ortes und zur Erinnerungskultur mit kunstwissenschaftlichem oder stadtsoziologischem Fokus in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch sowie möglicher weiterer Fremdsprachen

Anforderungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens BA) eines geistes- bzw. sozialwissenschaftlichen Faches
  • Fundierte Kenntnisse der deutschen Geschichte nach 1945
  • Nachgewiesene Praxiserfahrung als Guide in der Vermittlung deutscher Zeitgeschichte für verschiedene Zielgruppen (Kinder, Jugendliche und/oder Erwachsene, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen)
  • Nachgewiesene Methodenkompetenz in der Vermittlungsarbeit
  • Erwünscht sind Kenntnisse in der Gedenkstättenpädagogik und/oder Museumspädagogik
  • Hohe Kommunikationsfähigkeit
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Zeitliche Flexibilität
  • Regelmäßige Übernahme von Führungen

Vergütung: Euro 41/Std.

10.05.2018

Mitarbeiter*in für Museumspädagogik und Öffentlichkeitsarbeit

Verstärken Sie ab sofort das Team des Museum Neuruppin der Fontanestadt Neuruppin als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter für Museumspädagogik und Öffentlichkeitsarbeit

mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von derzeit 30 Wochenstunden. Eine Erhöhung auf 40 Wochenstunden ist gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Schwerpunkte Ihres zukünftigen Aufgabengebietes

  • Erarbeitung und Durchführung von museumspädagogischen Angeboten im Rahmen der Dauerausstellung und von WechselausstellungenErarbeitung und Umsetzung eines museumspädagogischen Gesamtkonzepts für die
    • Dauerausstellung für unterschiedliche Zielgruppen
    • Erarbeitung und Umsetzung von darüber hinausgehenden museumspädagogischen Angeboten
    • Fortentwicklung des Museums als außerschulischer Lernort
    • Fortschreibung eines Betriebskonzepts für die Schaudruckereien des Museums
    • Ausarbeitung und Durchführung von Führungsangeboten sowie Anleitung von Museumsguides
    • Bearbeiten von Anfragen und Recherchetätigkeiten
  • Öffentlichkeitsarbeit
    • Ausbau und Pflege von Kontakten zu Schulen, Fachbereichen und Lehrern sowie
    • anderen außerschulischen Bildungsträgern und Multiplikatoren im touristischen Bereich
    • Betreuung von Medienanfragen und regelmäßige Kontaktpflege zu Medienvertretern
    • Verfassen von Presseinformationen
    • Verfassen und Redaktion von Publikationen und Werbemitteln
    • Erstellen von Text- und Bildmaterial für Eigen- und Fremdpublikationen
    • Entwicklung und Pflege von webbasierten Angeboten, u.a. Betreuung von Social Media-Angeboten
  • Veranstaltungsmanagement
    • Entwicklung und Durchführung von Sonderveranstaltungen
  • Ausstellungsvorbereitung
    • Recherchetätigkeiten
    • Mitarbeit an der Überarbeitung der Dauerausstellung sowie an Sonderausstellungen
    • Begleitung des Auf- und Abbaus von Ausstellungen
    • Koordination und Umsetzung von Projektaufgaben in Absprache mit der Museumsleitung

Ihre Qualifikationen und Kompetenzen

  • Abgeschlossenes Studium (Master, M.A., Diplom) in einem museumsrelevanten Fach (Kunstgeschichte, Geschichte, Volkskunde und/oder vergleichbare Fächer), ein Volontariat im Museumsbereich wäre wünschenswert
  • Nachgewiesene museumspädagogische Qualifikation sowie profunde Erfahrung in der Bildungsarbeit in Museen
  • Erfahrungen bei der Realisierung von Ausstellungen, auch beim Einsatz unterschiedlicher Medienanwendungen
  • Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit für Museen
  • Sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • sehr gute Anwenderkenntnisse der MS-Office-Produkte und sehr gute Kenntnisse im Umgang mit modernen Medien
  • hervorragende kommunikative Fähigkeiten und ein hohes Maß an Teamfähigkeit
  • sehr gute Selbstorganisation
  • Bereitschaft zur Vorbereitung und Durchführung von drittmittelgeförderten Projekten
  • Gute Fremdsprachenkenntnisse (Englisch erforderlich)
  • Interesse an der Ruppiner Stadt- und Regionalgeschichte sowie am Kulturleben in der Fontanestadt Neuruppin
  • Bereitschaft zu Dienstreisen, Wochenenddiensten und Diensten außerhalb der regulären Dienstzeiten

Die Fontanestadt Neuruppin als Arbeitgeber…

  • bietet Ihnen bei Vorliegen der geforderten Voraussetzungen eine leistungsgerechte Vergütung in der Entgeltgruppe 9c TVöD
  • ermöglicht Ihnen eine vielseitige Tätigkeit in einem attraktiven Arbeitsumfeld sowie die üblichen Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes einschließlich einer betrieblichen Altersvorsorge gemäß Tarifvertrag Altersversorgung (ATV)
  • hat ein betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert und fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Fort-und Weiterbildung zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung
  • bietet vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten durch interne und externe Fortbildungsangebote
08.03.2018

Koordinator*in

Aus Mitteln der VolkswagenStiftung kann zum 1.10.2018 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg das Forschungskolleg „Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums: Vermittlungskonzepte für das 21. Jahrhundert“ eingerichtet werden, das der Lehrstuhl für Kunstgeschichte gemeinsam mit dem Germanischen Nationalmuseum (GNM) konzipiert hat. Mit diesem Forschungskolleg möchte die VolkswagenStiftung einen konzentrierten und paradigmatischen Impuls für eine stärkere Praxisorientierung in der Doktorand/inn/enausbildung geben.

Im Rahmen des Kollegs ist zum 1.10.2018 am Lehrstuhl für Kunstgeschichte (Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie, Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) die Stelle eines Koordinators bzw. einer Koordinatorin für vier Jahre zu besetzen.

Gerade im "postfaktischen" Zeitalter besteht eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung darin, über die historische - ebenso wie die aktuelle - Modellierung von Geschichte Rechenschaft abzulegen. Anhand der langen Geschichte des GNM soll erforscht werden, wie die Sammlungsbestände dazu benutzt wurden, im Einklang mit den jeweils dominanten intellektuellen, politischen und gesellschaftlichen Imperativen wechselnde historische Erzählungen bzw. "Entwicklungslinien" zu konstruieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Umsetzung der Forschungsergebnisse in innovative Vermittlungskonzepte. Durch ein museologisches Trainee-Programm am GNM, Workshops zum Erwerb von IT- und Management-Kompetenzen sowie die Chance, neuartige Vermittlungsformen anhand von Beständen des GNM zu erproben, sollen den Kollegiat/inn/en vielfältige außeruniversitäre Kar-rierewege eröffnet werden. Genauere Informationen über das Konzept des Forschungskollegs finden Sie auf der Seite
https://www.kunstgeschichte.phil.fau.de/forschung/forschungsprojekte/modellierung-von-kulturgeschichte-am-beispiel-des-gnm/.

Aufgaben des Koordinators bzw. der Koordinatorin:
- Administration und Koordination des Kollegs, z. B. Organisation von Workshops, Kolloquien, Vorträgen, Exkursionen etc.
- Beratung der Kollegiat/inn/en in wissenschaftlichen und organisatorischen Fragen
- Lehre auf dem Gebiet der Kunstgeschichte im Umfang von 2,5 SWS pro Semester
- eigene wissenschaftliche Weiterqualifizierung (eigenständige Forschungsarbeiten und Publikationen).

Bewerbungsvoraussetzungen:
- abgeschlossene Promotion in Kunstgeschichte mit nachgewiesenen hervorragenden Leistungen
- Forschungsprojekt aus dem Themenbereich des Forschungskollegs (ein Exposé von ca. 2 Seiten Länge ist mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen)
- Erfahrung in der Museumspraxis
- ausgeprägte organisatorische Fähigkeiten
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- sehr sichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift
- sehr gute Englisch-Kenntnisse.

Erwartet wird die Präsenz vor Ort und die aktive Teilnahme am Veranstaltungsprogramm.

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderte Bewerbe-rinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt. Die FAU trägt das Zertifikat audit familiengerechte Hochschule.

Stellenbeschreibung:
Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, 40,1 h/Woche; Arbeitszeit: nach Vereinbarung.
Die Stelle ist befristet auf vier Jahre bis zum 30.9.2022.
Beabsichtigte Eingruppierung: Entgeltgruppe 13 TV- L. Zusätzlich können Reisemittel beantragt werden.

08.03.2018

Doktorandenstellen am Lehrstuhl für Kunstgeschichte

Aus Mitteln der VolkswagenStiftung kann zum 1.10.2018 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg das Forschungskolleg „Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums: Vermittlungskonzepte für das 21. Jahrhundert“ eingerichtet werden, das der Lehrstuhl für Kunstgeschichte gemeinsam mit dem Germanischen Nationalmuseum (GNM) konzipiert hat. Mit diesem Forschungskolleg möchte die VolkswagenStiftung einen konzentrierten und paradigmatischen Impuls für eine stärkere Praxisorientierung in der Doktorand/inn/enausbildung geben.

Im Rahmen des Kollegs sind zum 1.10.2018 sieben Doktorandenstellen am Lehrstuhl für Kunstgeschichte (Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) für jeweils vier Jahre zu besetzen. Die Ausschreibung richtet sich nicht nur an Kunsthistoriker/innen, sondern auch an Nachwuchswissenschaftler/innen aus zahlreichen anderen sammlungsrelevanten Fächern (siehe unten).

Gerade im "postfaktischen" Zeitalter besteht eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung darin, über die historische - ebenso wie die aktuelle - Modellierung von Geschichte Rechenschaft abzulegen. Anhand der langen Geschichte des GNM soll erforscht werden, wie die Sammlungsbestände dazu benutzt wurden, im Einklang mit den jeweils dominanten intellektuellen, politischen und gesellschaftlichen Imperativen wechselnde historische Erzählungen bzw. "Entwicklungslinien" zu konstru-ieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Umsetzung der Forschungsergebnisse in innovative Vermittlungskonzepte. Durch ein museologisches Trainee-Programm am GNM, Workshops zum Erwerb von IT- und Management-Kompetenzen sowie die Chance, neuartige Vermittlungsformen anhand von Beständen des GNM zu erproben, sollen den Kollegiat/inn/en vielfältige außeruniversitäre Karrierewege eröffnet werden.

Das 1852 in Nürnberg gegründete Germanische Nationalmuseum ist das größte kulturgeschichtliche Museum des deutschen Sprachraums. Seine Sammlungen umfassen ein großes Spektrum kultureller Erzeugnisse (Gemälde, Skulpturen und graphische Blätter, wissenschaftliche und musikalische Instrumente, archäologische, liturgische und medizinhistorische Objekte sowie Gegenstände des täglichen Gebrauchs aller Art, von Möbeln über Geschirr und Besteck bis Kleidung, Münzen und Spiel-zeug). Diesem breiten kulturgeschichtlichen Panorama entsprechend, lädt das Forschungskolleg Doktorand/inn/en aus geistes- und naturwissenschaftlichen Fachrichtungen zur interdisziplinären Zu-sammenarbeit ein. Zielgruppe des Kollegs sind angehende Promovend/inn/en mit einer fachlichen Spezialisierung in einem oder mehreren der folgenden Bereiche: Kunst-, Kultur-, Medizin-, Sozial-, Geschlechter-, Wirtschafts- und Wissenschaftsgeschichte, Ur- und Frühgeschichte, Alte Geschichte, mittelalterliche, neuere und neueste Geschichte, Buchwissenschaft, Digital Humanities, Informatik, Kunsttechnologie und Konservierung, Kunstpädagogik, Kulturmanagement, Medien-, Musik- und Theaterwissenschaft, Politologie, Soziologie und Theologie. Voraussetzung für die Aufnahme in das Forschungskolleg ist neben der wissenschaftlichen Qualifikation die Bereitschaft der Teilnehmer/in-nen, in der vierjährigen Kolleglaufzeit eine Dissertation an der FAU einzureichen, die sich innerhalb des Rahmenthemas „Modellierung von Kulturgeschichte“ mit Beständen und/ oder Aspekten der Museumsgeschichte des GNM befasst. Erwartet wird die Präsenz vor Ort und die aktive Teilnahme am Veranstaltungsprogramm.

Weitere Bewerbungsvoraussetzungen:
- Master-, Magister- oder Diplomabschluss in einem der obgenannten Fächer mit nachgewiesenen hervorragenden Leistungen
- sehr sichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift
- gute Englischkenntnisse.
Genauere Informationen über das Konzept des Forschungskollegs sowie Vorschläge für Dissertations-themen finden Sie auf der Seite
https://www.kunstgeschichte.phil.fau.de/forschung/forschungsprojekte/modellierung-von-kulturgeschichte-am-beispiel-des-gnm/.

Den üblichen Bewerbungsunterlagen beizufügen sind:
- ein Motivationsschreiben (Hinweise hierzu auf der genannten Webseite)
- ein Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers bzw. einer Hochschullehrerin.

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fach-licher Leistung bevorzugt eingestellt. Die FAU trägt das Zertifikat audit familiengerechte Hochschule.

Stellenbeschreibung:
Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (65 % einer Vollbeschäftigung), 26,1 h/Woche; Arbeitszeit: nach Vereinbarung.
Die Stelle ist befristet auf vier Jahre bis zum 30.9.2022.
Beabsichtigte Eingruppierung: Entgeltgruppe 13 TV- L.
Stipendiat/inn/en erhalten im Rahmen des Kollegs einen Zuschuss zu den Publikationskosten ihrer Dissertation und können zusätzliche Reisemittel beantragen.

01.10.2017

Woher? Warum? Wie? Objekte aus der Zeit des Nationalsozialismus in der historisch-politischen Bildung