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aus dem Bundesverband

Kulturelle Bildung und Veränderungsprozesse in Kulturbetrieben

Jede kulturelle Einrichtung sieht sich heute vor neuen Herausforderungen. Denn das Rezeptionsverhalten des Publikums hat sich grundlegend geändert. Die Gründe liegen in der Digitalisierung unseres Alltags: Mit Notebook, Tablet und vor allem dem Smartphone haben sich Online-Portale, Blogs, Podcasts oder Apps Platz eins unserer Aufmerksamkeit erobert.
 
Museum, Schule und Kulturverein sind längst angekommen in der schönen, neuen Welt. Diese Welt mit ihren interaktiven Oberflächen, virtuellen Welten und blitzschnellen Sequenzen ist das eine, der öffentliche Auftrag des Sammelns, Bewahrens und Vermittelns kultureller Werte das andere. Die Frage ist, wie kommen historisches Erbe und Rezipient zukünftig zueinander?
 
Das eintägige Symposium auf Schloss Augustusburg widmet sich der Frage, welche Konzepte, Ansätze, Trends, Modelle und Ideen auf verschiedenen Ebenen zukunftsweisend sind. Wie können die Zielgruppen Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene auch in Zukunft erreicht werden? Was konkret ist unter „lebenslangem Lernen“ zu verstehen und welche Konzepte führen zum Erfolg?
Dabei sind vor allem Bildungsbeauftragte, Pädagogen/innen Museumspädagogen/innen, Museologen/innen und Museumsdirektoren/innen, aber auch alle an der Thematik Kulturelle Bildung Interessierten herzlich eingeladen, mit Expertenvorträgen, Diskussionen und Praxisbeispielen gemeinsam eine Definition für kulturelle Bildung zu finden.
 
Für alle Teilnehmer, die einen längeren Anreiseweg haben und eine Übernachtung einplanen, bieten wir am 2. März 2020 nachmittags ein Vorabprogramm mit Besichtigung von Schloss & Park Lichtenwalde an.


Anmeldeschluss: 10. Februar 2020
Teilnahmegebühr: 45 Euro

Programm und Anmeldung: www.die-sehenswerten-drei.de/de/Veranstaltungen/Symposium-Kulturelle-Bildung_4380.html