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Neuigkeiten
aus dem Bundesverband

Migrationsgesellschaft und Museumspädagogik Zwei Welten zusammenbringen 08.-10.09.2023

Kooperationsseminar der Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit

dem Landesverband Museumspädagogik NRW e.V.

Am 22. August 2022 haben wir in einem ersten Aufschlag unter dem Titel „Raum der Möglichkeiten. Museen, Migration, Miteinander“ im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln das Zusammenkommen von Migrationsgesellschaft und Museumsarbeit debattiert. Dort zeigte sich auch der Wunsch, fachlich tiefer in dieses Themenfeld einzusteigen. Die Vielfalt einer Gesellschaft mit immer mehr internationalen Familiengeschichten ist in der Museumsarbeit noch immer deutlich unterrepräsentiert. Menschen sind über die Gastarbeiter*innenanwerbung und den Familiennachzug, als Spätaussiedler*innen aus Mittel- und Osteuropa, im Rahmen der EU-Binnenwanderung oder als Verfolgte und Geflüchtete nach Deutschland gekommen. Wie lassen sich die vielfältigen Individual- und Gruppenerfahrungen der Migration, die das Einwanderungsland Deutschland seit den 50er Jahren – oder auch im historischen Längsschnitt seit Jahrhunderten – prägen, in die Arbeit der Museen aufnehmen? Wie können Museen zu Orten werden, die mit ihren spezifischen Möglichkeiten Raum geben, diese gesellschaftliche Vielfalt aufzugreifen? Wie kann ein interkulturelles Miteinander durch Spiegelung der komplexen Realität befördert werden?

Wir wollen in diesem Seminar den Dialog mit Menschen mit internationaler Familiengeschichte suchen und gemeinsam überlegen, wie die vielfältigen migrantischen Erfahrungen in die Arbeit der Museen einfließen können. Zunächst wollen wir zusammentragen, wie sich das Selbstverständnis als Einwanderungsgesellschaft in einem wechselseitigen Prozess von Mehrheitsgesellschaft und Menschen mit internationaler Familiengeschichte in den letzten Jahr(zehnt)en weiterentwickelt hat. Im Gespräch mit Leitung und Museumspädagogik des Museums der Stadt Lennestadt wollen wir der Frage nachgehen, inwieweit und auf welche Weise sich die Vielfalt der Migrationsgesellschaft in der Arbeit dort wiederfindet. Zurück von dieser Exkursion sollen in Workshops gemeinsam Ideen entwickelt werden, wie die beiden Welten Museum und Migration in der eigenen konkreten museumspädagogischen Arbeit zusammengebracht werden können.

Das gesamte Programm könnnen Sie hier herunterladen. 

Bitte melden Sie sich bis zum 1.9.2023 unter nrw@museumspaedagogik.org an. 

Die Teilnahmepauschale in Höhe von 40 € für Mitglieder des Landesverbands Museumspädagogik e.V. bzw. Bundesverband Museumspädagogik e.V. € 50 bzw. € 40 für Studierende / Schüler_innen / Sozialleistungsempfänger_innen u.ä. bei Nichtmitgliedern (Bitte bei der Anmeldung unbedingt angeben!) schließt Programm, Unterkunft und Verpflegung (mit Ausnahme der Abendgetränke) ein, sofern nicht anders ausgewiesen.

Der Beitrag ist unabhängig von der in Anspruch genommenen Leistung innerhalb einer Woche nach Anmeldebestätigung an den Landesverband Museumspädagogik NRW e.V. zu zahlen. Eine Barzahlung des Teilnahmebeitrags vor Ort ist nicht möglich.

Die Barrierefreiheit ist in der Akademie Biggesee gegeben. Die Unterbringung erfolgt in der Regel in Doppelzimmern. Für Einzelzimmer ist ein Zuschlag in Höhe von 28 € (14 €/Nacht)  erforderlich, der direkt in der Akademie Biggesee zu entrichten ist.