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Seminar: g³-Methode | gemeinsam gesellschaft gestalten

6 Prozessleitfäden für die Arbeit in heterogenen Gruppen

Inspiriert von der Innovationsmethode Design Thinking sind insgesamt 6 Prozessleitfäden für die Arbeit in heterogenen Gruppen entstanden, die zur praktischen Anwendung einladen.

Immer öfter zeigt sich, dass komplexe Herausforderungen in Kultur oder Politik nicht mehr von einzelnen Personen oder Interessengruppen befriedigend bewältigt werden. Nicht nur das Spektrum der Bedürfnisse nimmt stetig zu, auch die traditionellen Formen der Entscheidungsfindung werden zunehmend infrage gestellt. Im Kunst- und Kulturbereich wird intensiv an der Frage gearbeitet, wie die gesamte Bevölkerung besser erreicht und stärker in die inhaltlichen Auseinandersetzungen einbezogen werden kann. Anerkannte Studien belegen, dass diverser aufgestellte Teams oftmals kreativer, effektiver und somit auch erfolgreicher arbeiten. So stellt sich die Frage, wie Kulturinstitutionen Öffnung und Teilhabe entsprechend konstruktiv gestalten können.
Die g³-Methode ist ein konkreter Vorschlag, wie Öffnung und Teilhabe unmittelbar angegangen werden können.

Entwickelt hat die g³-Methode (gemeinsam gesellschaft gestalten!) die Stiftung Genshagen im Rahmen von fünf KIWit-Denkwerkstätten »Kultur+Wirtschaft« am Jungen Schauspiel Düsseldorf.

Inhalte der 6 Module

1. Wie können wir gut miteinander arbeiten?
Finden Sie heraus, was Ihre individuellen Bedürfnisse für gute Teamarbeit sind: Was gibt es für Erfahrungen oder Ideen, um offen, konstruktiv und kreativ miteinander tätig werden zu können?

2. Wie erfahren wir mehr über die Bedürfnisse anderer Menschen?
Weil oft unklar ist, wer welche Bedürfnisse hat, ist es sinnvoll nachzufragen. Schon ein paar Anregungen helfen, besser zuzuhören und genauer zu verstehen.

3. Wie können wir die gewonnenen Einsichten nutzbar machen?
Wenn es um die Entwicklung eines Projekts geht, dass die Bedürfnisse einer Zielgruppe berücksichtigen soll, hilft es, mindestens eine Persona modellhaft als Stellvertreterin oder Stellvertreter zu erarbeiten.

4. Wie kommen wir zu neuen Ideen?
Um zu einer guten Lösung zu finden, braucht es eine gute Frage, die auf konkreten Bedürfnissen basiert, und einen sportlichen Zeitplan zur Sammlung und Verdichtung Ihrer Gedanken und Einfälle.

5. Wie können wir eine Idee erfahrbar machen?
So großartig eine Idee auf den ersten Blick erscheint, so viel deutlicher zeigt die Weiterentwicklung zu einem anschaulichen Prototyp, ob an alles gedacht wurde und der entwickelte Ansatz wirklich funktionieren kann.

6. Wie können wir unsere Idee testen, bevor es ernst wird?
Um frühzeitig zu erkennen, wie eine Projektidee angenommen wird, liefert das Feedback von Außenstehenden wertvolle Erkenntnisse: Eine gute Möglichkeit, Menschen einzuladen und kennenzulernen, deren Perspektiven und Meinungen Sie besonders interessieren!

Nach mehreren Online-Durchgängen bieten wir die g³-Methode erstmals als kompakte zweitägige Fortbildung vor Ort in Wolfenbüttel an.

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