Neuigkeiten

Auf dieser Seite finden sie aktuelle Entwicklungen, Informationen und Ausschreibungen aus dem Bereich Bildung und Vermittlung in Museen.

20.05.2018Ausschreibungen und Wettbewerbe

Förderpreis Museumspädagogik der VGH Stiftung

Bewerbung bis 13. Juni 2018

Seit 17 Jahren vergibt die VGH-Stiftung den Förderpreis Museumspädagogik. Sie ermöglicht mit diesem Preis beispielhafte museumspädagogische Projekte, in deren Fokus insbesondere Vorhaben für Kinder und Jugendliche und Integrationsprojekte stehen.
Der Förderpreis Museumspädagogik ist mit insgesamt 21.000 Euro dotiert, die an bis zu sechs Projekte vergeben werden können.
Die VGH-Stiftung möchte mit dem Preis Museen unterstützen, neue Wege in der Vermittlung zu gehen. Seit Vergabe des Förderpreises Museumspädagogik der VGH-Stiftung konnten 87 außergewöhnliche Vorhaben in Niedersachsen und Bremen umgesetzt werden.

Ausschreibung (PDF)
Bewerbungsformular (PDF)

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis 13. Juni 2018 an:
VGH-STIFTUNG
Stefanie Thiem
Schiffgraben 6 – 8
30159 Hannover
Telefon 05 11 / 36 03 – 4 12
Telefax 05 11 / 36 03 – 6 84
stefanie.thiem@svn.de

14.05.2018Sonstige Meldungen

Trauer um Wolfgang Zacharias (28.10.1941 - 26.04.2018)

Der herausragende Kunst- und Kulturpädagoge und Wegbereiter der Neuen Kulturpädagogik Dr. Wolfgang Zacharias ist im Alter von 76 Jahren in München verstorben.

Auch die Museumspädagogik verdankt Wolfgang Zacharias sehr viel. Bereits 1981 verfasste er zusammen mit Klaus Weschenfelder das erste „Handbuch Museumspädagogik. Orientierungen und Methoden für die Praxis“ und war damit wegweisend für die noch junge Museumspädagogik und deren weitere Entwicklung. So überrascht es nicht, dass die Idee eines neuen Handbuchs zusammen mit ihm geboren wurde. 2016 erschien es in der kopaed-Reihe Kulturelle Bildung, deren Mitherausgeber er war.

Seine hier formulierten Erwartungen an das Museum werden uns auch weiterhin leiten:
„Formales, nonformales, informelles und auch zufälliges Lernen sind gleichberechtigt und je zu akzeptierende Chancen des ‚Leben Lernens‘ und der ‚Kulturaneignung‘ mit Eigeninteresse und dem Recht auf entsprechende Gelingensbedingungen und Ermöglichungsstrukturen, z.B. im Museum und davon ausgehend. Teilhabegerechtigkeit, Inklusion, Zugangsmöglichkeiten auch unabhängig von Herkunft und Sozialmilieu müssen ein zentrales Anliegen aller, insbesondere öffentlich geförderten und verantworteten Bildungsangebote sein - auch und insbesondere das Museum und seine Inhalte betreffend.“ (Wolfgang Zacharias: Vorwort, in: Handbuch Museumspädagogik. Kulturelle Bildung in Museen, 2016, S.14).

Die moderne Museumspädagogik verliert mit Wolfgang Zacharias einen ihrer praktischen und theoretischen Vorreiter der ersten Stunde. Auch in Zeiten, in denen die Museumspädagogik weniger in seinem eigenen Arbeitsfokus stand, war er ihr engagierter und konstruktiver Fürsprecher innerhalb der kulturellen Bildung und der BKJ. Viele von uns verlieren mit ihm einen Kollegen, Vorbild und Mentor, nicht wenige einen Freund.

Die BKJ würdigt das umfängliche Wirken von Wolfgang Zacharias in einem Nachruf: „VERNETZUNGSGENIE UND WELT-ENTDECKER. Zum Tod von Wolfgang Zacharias“

Beatrix Commandeur, Hannelore Kunz-Ott, Karin Schad

11.04.2018Ausschreibungen und Wettbewerbe

Arnold-Voigt-Preis 2018

Förderpreis für Hochschulschriften zur personalen Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten

Zur Erinnerung an Dr. Arnold Vogt (1952–2004), von 1993 bis 2004  Professor für Museumspädagogik an der HTWK Leipzig, lobt die Fakultät Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig  zum 13. Mal eine Auszeichnung für praxisrelevante, innovative Forschungsergebnisse zur Bildungsarbeit in Museen und Gedenkstätten aus, den Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik 2018.

Noch nicht anderweitig veröffentlichte Diplom-, Staatsexamens-, Magister-, Doktorarbeiten, Bachelor- und Master-Thesen aller Absolventinnen und Absolventen von Universitäten, Fachhochschulen und gleichrangigen Hochschulen im deutschen Sprachraum sind gleichberechtigt zugelassen, soweit sie einen Bezug zur personalen Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten aufweisen (auch bei Fokussierung auf einzelne Zielgruppen). Untersuchungen zur medialen Inhaltsvermittlung (einschließlich Ausstellungen) sowie künstlerische Arbeiten gehören nicht zum thematischen Feld dieses Förderpreises.

Der Preis ist mit 1.000 € dotiert und kann auch hälftig an zwei Personen vergeben werden. Über Vergabe und Nichtvergabe des Arnold-Vogt-Preises entscheidet eine dreiköpfige, unabhängige Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bisher wurden empirische Studien aus der Kommunikationswissenschaft, Kulturwissenschaft, Kunsterziehung, Museologie, Pädagogik und Psychologie ausgezeichnet. Andere methodische Ansätze und fachliche Verortungen sind gleichermaßen von Interesse. Ergänzender Hinweis: Die gemeinnützige Stiftung ermöglicht mit Fördermitteln seit 2012 neben dem Arnold-Vogt-Preis zusätzlich die Buchreihe „Vogtensien – Impulse für die Museumspädagogik“, die ausgewählte Schriften, darunter mit dem Arnold-Vogt-Preis ausgezeichnete Werke, einem breiteren Publikum vorlegt, um so zusätzlich auf den Arnold-Vogt-Preis aufmerksam zu machen.

Die Fakultät Medien lädt hiermit zur Bewerbung ein. Eigenbewerbungen sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen sind 2018 möglich mit allen einschlägigen Arbeiten, die zwischen dem 01.01.2016 und dem 30.06.2018 fertiggestellt wurden. Einzusenden ist die wissenschaftliche Arbeit in einem gebundenen Exemplar und als PDF-Datei auf CD, außerdem ein tabellarischer Lebenslauf der Bewerberin / des Bewerbers, eine Kopie des betreffenden Hochschulzeugnisses (bzw. ersatzweise Übergangs-
bescheinigung / Einreichungsbestätigung) sowie eine maximal zwei DIN-A-4-Seiten umfassende Darstellung der Zielsetzung, angewendeten Methodik und zentralen Ergebnisse der Arbeit, an:

HTWK Leipzig, Fakultät Medien
– Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik –
Karl-Liebknecht-Straße 132
04277 Leipzig

Für evtl. Rückfragen steht gern zur Verfügung der Juryvorsitzende, Prof. Dr. Dr. Markus Walz, E-Mail markus.walz@htwk-leipzig.de.

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2018. Von der Preisträgerin, dem Preisträger wird ein Kurzvortrag
zur ausgezeichneten Arbeit mit Diskussion für Studierende des Studiengangs Museologie in der HTWK
Leipzig erwartet; bei diesem Anlass wird der Preis (voraussichtlich im November 2018) verliehen.

Weitere Informationen hier

http://www.arnold-vogt-preis.de; http://www.fbm.htwk-leipzig.de

26.03.2018Aktionen und Projekte

Boys’Day am 26. April 2018

Jungen-Zukunftstag: ein Projekt zur Berufs- und Studienwahl von Jungen

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist eine Aktion von Neue Wege für Jungs, dem bundesweiten Netzwerk und Fachportal zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen. Angesprochen sind Schüler ab der 5. Klasse.
Sie lernen am Boys’Day Berufe oder Studienfächer kennen, in denen noch wenige Männer arbeiten.

Projektziel ist die Erweiterung des Berufswahlspektrums von Jungen und die Flexibilisierung männlicher Rollenbilder. Viele treffen ihre Berufswahl abhängig vom Geschlecht, geprägt von gesellschaftlichen Vorbildern. Der Aktionstag unterstützt Jugendliche dabei, den für sie richtigen
Beruf zu finden – frei von Klischees, entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten. Der Boys’Day ist ein niedrigschwelliges Angebot, das den Teilnehmern vielfältige Informationen und Einblicke in die Berufspraxis bietet.

Kooperationspartner sind Unternehmen, Schulen oder Hochschulen, Arbeitsagenturen, Gewerkschaften sowie Einrichtungen aus den Bereichen Gesundheit und Pflege, Bildung und Erziehung, Soziale Arbeit, Jugend und Gleichstellung sowie Dienstleistung und Handwerk.
Mitmach-Aktionen am Boys’Day finden mittels praktischer Berufserkundungen statt. In Workshops zu männlichen Rollenbildern werden zusätzlich kommunikative, digitale und soziale Schlüsselkompetenzen vermittelt, die wichtig für den Eintritt ins Berufsleben sind.

Alle Informationen zum Jungen-Zukunftstag unter
boys-day.de
neue-wege-fuer-jungs.de

01.03.2018Publikationen und Studien

EDUCATION TOOLKIT

methods & techniques from museum and heritage education

Arja van Veldhuizen
Museum and heritage educators apply various teaching methods and techniques in their work. This education toolkit contains compact descriptions of 18 different techniques. Each method is illustrated with a lively cartoon and includes "do's and dont's" and practical examples.

Download:
http://network.icom.museum/fileadmin/user_upload/minisites/ceca/Annual_Conference_Docs/2017-10-08_Education_toolkit_-_e-book_EN.pdf

12.02.2018Sonstige Meldungen

Neuer Vorstand des LVMPO e.V.


Wir blicken auf ein spannendes und abwechslungsreiches Jahr 2017 zurück mit tollen Veranstaltungen und Themen, wie etwa unseren LVMPO-vor-Ort-Terminen in Halle und Dresden sowie unseren „on tour“-Terminen, die uns nach Kassel und Münster führten. Ein Highlight war sicher unsere Jahrestagung "Mehr als Luther: Religion im Museum. Vermittlung in Theorie und Praxis", die vom 13. zum 14. Oktober in Erfurt stattfand. Vorab fand auch unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Im Rahmen der MV haben wir auch eine neue Zusammensetzung des Vorstands vorgenommen.
Julia Roos von der Alten Synagoge Erfurt ist nun 1. Vorsitzende und Dorothea Leicht vom Museum Neuruppin 2. Vorsitzende.
Barbara Höffer, vielen von der erfolgreichen Durchführung unserer Mentoring-Programms bekannt, ist Schriftführerin.
Anne Vaupel-Meier vom Eichsfelder Heimatmuseum in Heilbad Heiligenstadt hat weiterhin das Amt der Schatzmeisterin inne. Mit Claudia Wasner (Sächsisches Industriemuseum Chemnitz), Gundula Avenarius (Kultur im Dialog Berlin) und Dr. Maren Ziese (PwC-Stiftung) konnten drei engagierte Frauen zur Fortsetzung ihres Engagements als Beisitzerinnen gewonnen werden. Wir danken an dieser Stelle auch noch einmal ausdrücklich Monika Demler für ihre Tätigkeit als Schriftführerin und Dr. Maren Ziese, dass sie als 1. Vorsitzende tatkräftig unseren Verein geprägt hat.

08.02.2018Sonstige Meldungen

QuAM 2018 startet! Anmeldung bis 12.2.2018

Museumspädagogik 4.0

»Digital« heißt kategorisch: Entweder das Eine – oder das Andere. »Museum digital« aber bedeutet, sowohl das Eine (analog) zu tun als auch das Andere (virtuell) nicht zu lassen und Beides im Idealfall kongenial und passgenau zu verbinden. In dieser Fortbildungsreihe geht es um das intelligente Zusammenspiel zwischen beiden medialen Zugängen. In vier Modulen werden wir verschiedene Perspektiven einnehmen, um sowohl die Technik der digitalen Vermittlung als auch ihre methodischen Anwendungen und Umsetzbarkeiten in museumspädagogischen Zusammenhängen in den Blick zu nehmen und auf ihre Praxistauglichkeit hin zu untersuchen.

Termine:
8. – 10.3. 2018 | mm-5 | Digitale Medien: Zwischen Interaktion, Teilhabe und Partizipation
14. – 16.6. 2018 | mm-6 | Inside out: Neue Wege der kulturellen Bildung im Weltkulturerbe Weimarer Klassik (Exkursion: Weimar)
22. – 24.9. 2018 | mm-7 | All inclusive: Inklusion mit digitaler Unterstützung
8. – 10.11. 2018 | mm-8 | Outside in: Methoden und Modelle digital-analoger Vermittlungskonzepte in Ausstellungen (Exkursion:Köln)

Detailinformationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter http://www.bundesakademie.de/programm/museum/do/veranstaltung_details/QuAM2018/

30.01.2018Publikationen und Studien

ERWEITERUNG DER KOSTENLOSEN E-PUBLIKATION: Informelle Bildung - Natur- und Kulturerbe freizeitorientiert vermitteln

Von:Wohlers, Lars

Wohlers, Lars (2018): Informelle Bildung - Natur- und Kulturerbe freizeitorientiert vermitteln.
Heiligenthal: Eigenverlag. (Kap. 1-4)/(114 S., ISBN 978-3-00-052264-2)

Inhaltsverzeichnis, Leseproben und eine kostenlose Bestellmoeglichkeit finden Sie unter: http://informelle-bildung.de

Informelle Bildung hat in den letzten Jahrzehnten einen enormen Aufschwung erfahren. Jaehrlich besuchen allein in Deutschland weit über 100 Millionen Gaeste Museen, Tiergaerten, Großschutzgebiete, Botanische Gaerten und historische Orte.

Das Handbuch wurde nun um ein Kapitel zu Gästeführungen als einem in Urlaub und Freizeit weit verbreiteten Thema ergänzt. Fundiert, locker geschrieben und vielfältig illustriert bietet das Handbuch zahlreiche Hinweise für Lehre und Praxis informeller Bildung.

30.01.2018Ausschreibungen und Wettbewerbe

BKJ-Förderprogramm „Künste öffnen Welten“

Bis 28. Februar 2018 bewerben

Projektideen für das BKJ-Förderprogramm „Künste öffnen Welten“ können noch bis zum 28. Februar eingereicht werden. Ein Projektstart ist dann ab Mitte Juni 2018 möglich. Gefördert werden Projekte der Kulturellen Bildung in ganz Deutschland, die sich an wenig-privilegierte Kinder und Jugendliche* richten.

In der zweiten Förderperiode von „Kultur macht stark“ von 2018 bis 2022 wird die BKJ wieder Projekte unterstützen, die sich an Kinder und Jugendliche* richten, die in Familien mit Risikolagen aufwachsen.
Ziel der Förderung ist es, die Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen* zu erhöhen. Mit der Förderung können Projekte umgesetzt werden, die diese Kinder und Jugendlichen* besonders in den Blick nehmen.

Die Projekte sollten sich mit den Künsten, Kultur, Spiel und/oder Medien auseinandersetzen, Begegnung und Austausch ermöglichen und den Kindern und Jugendlichen* dabei helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und zu stärken.

Die Förderkriterien, das Formular zur Einreichung einer Projektidee, häufig gestellte Fragen, Hinweise zur Finanzierung und Projektbeispiele stehen hier zur Verfügung.

Nach einer ersten Förderperiode (2013 bis 2017) setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) „Kultur macht stark“ fort und fördert es in den Jahren 2018 bis 2022 mit insgesamt 250 Millionen Euro, welche durch 30 Programmpartner vergeben werden. Die BKJ ist einer dieser Programmpartner und kann bis zu 23 Millionen Euro an durch einen Jury ausgewählte Bündnisprojekte in „Künste öffnen Welten“ weitergeben.

Weitere Informationen unter www.kuenste-oeffnen-welten.de

23.01.2018Ausschreibungen und Wettbewerbe

ZukunftsGut: Commerzbank-Stiftung vergibt ersten Preis für institutionelle Kulturvermittlung in Deutschland

Bewerbungsphase 15. Januar bis 31. März 2018

  • Preisgeld von 50.000 Euro dient strategischer Weiterentwicklung von Vermittlungsarbeit in ausgezeichneter Kulturinstitution
  • Astrid Kießling-Taşkın, Vorstand Commerzbank-Stiftung: „Kulturvermittlung als Kernaufgabe ist zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung.“

Die Commerzbank-Stiftung vergibt im Europäischen Kulturerbejahr erstmals den deutschlandweit höchstdotierten Einzelpreis für institutionelle Kulturvermittlung: ZukunftsGut steht für die fortwirkende Relevanz von künstlerischem kulturellen Erbe in der Gesellschaft. Zur Teilnahme aufgerufen sind in Deutschland ansässige private, staatliche und gemeinnützige Kulturinstitutionen, die sich in ihrer Vermittlungsarbeit auf mindestens einen der Themenschwerpunkte bildende Kunst, Musik, Literatur, darstellende Kunst oder Kulturgeschichte konzentrieren.

Das Preisgeld von 50.000 Euro ist zweckgebunden und dient der strategischen Weiterentwicklung der Vermittlungsarbeit in der ausgezeichneten Einrichtung. In diesem Jahr startet die Bewerbungsphase am 15. Januar und endet am 31. März. Künftig wird der Preis alle zwei Jahre verliehen. Bewerbungen sind online unter www.commerzbank-stiftung.de möglich.

„Zentrale Teilnahmevoraussetzung für ein Opernhaus, Theater, Literaturhaus oder Museum ist, dass Kulturvermittlung dort als Kernaufgabe verstanden und gelebt wird“, sagt Astrid Kießling-Taşkın, Vorstand der Commerzbank-Stiftung. „Alle ziehen an einem Strang, wenn es darum geht, kulturelles Erbe einem breiten Publikum zugänglich, begreifbar und nachvollziehbar zu machen. Denn nur wenn Kultur persönlich erfahrbar ist, bewegt sie Menschen“, erläutert Kießling-Taşkın weiter.

Der erste Preisträger von ZukunftsGut wird am 12. September dieses Jahres in Frankfurt ausgezeichnet. „Gewinnen wird die Institution, der es im Urteil der neunköpfigen Fachjury am besten gelingt, eine strukturell verankerte Vermittlungsarbeit mit einer zeitgemäßen Darstellung von kulturellem Erbe zu verbinden“, fasst Kießling-Taşkın die Auswahlkriterien zusammen.

Die fachliche Leitung der Jury liegt bei Birgit Mandel, Professorin für Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim und Stiftungsratsmitglied der Commerzbank-Stiftung. Die weiteren Jurymitglieder sind:

  • Inez Boogaarts, Geschäftsführerin der Zukunftsakademie Nordrhein-Westfalen
  • Tom Braun, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
  • Teresa Darian, Spezialistin kulturelle Bildung in der Kulturstiftung des Bundes
  • Marc Grandmontagne, Vorstand Deutscher Bühnenverein
  • Max Hollein, Direktor des Fine Arts Museum of San Francisco
  • Astrid Kießling-Taşkın, Vorstand Commerzbank-Stiftung
  • Uwe Koch, Koordinator Europäisches Kulturerbejahr 2018 in Deutschland (Geschäftsstelle Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz)
  • Sabine Rückert, stellvertretende Chefredakteurin von Die Zeit

Verantwortlich:
Commerzbank-Stiftung
60261 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 136-50964
commerzbank-stiftung@commerzbank.com
www.commerzbank-stiftung.de

Treffer 1 bis 10 von 129
<< Erste < Vorherige 1-10 11-20 21-30 31-40 41-50 51-60 61-70 Nächste > Letzte >>