Satzung

Satzung des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V.

Die Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 28.9.2015 verabschiedet und ersetzt als Neufassung die bisher gültige Fassung von 2004

1. Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen Bundesverband Museumspädagogik mit dem Zusatz eingetragener Verein (e.V.).
Er hat seinen Sitz in Dortmund und ist in das Vereinsregister des
zuständigen Amtsgerichtes eingetragen.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Zweck und Aufgabe
Zweck des Vereins ist die Förderung der Museumspädagogik.

Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. unterstützt und koordiniert als Dachverband die Arbeit der angeschlossenen regionalen Vereine und vertritt deren Interessen überregional.

Arbeitsschwerpunkte sind dabei:

  • fachlicher Austausch durch die Einrichtung von Fachgruppen und Fachforen.
  • Initiierung und Unterstützung von Theoriebildung und Forschung
  • Initiierung und Durchführung von Kooperationsprojekten mit öffentlichen Trägern, Stiftungen und anderen Institutionen kultureller Bildung
  • Mitarbeit in kulturpolitischen Gremien und Vertretungen der museumspädagogischen Belange gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit
  • Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kultur- und Bildungseinrichtungen
  • Eintreten für den Bestand und die Entwicklung von Einrichtungen der Museumspädagogik
  • Unterstützung und Herausgabe von Veröffentlichungen
  • Konzeption und Durchführung von Qualifikationsmaßnahmen
  • Beratung in Fragen der Museumspädagogik, insbesondere ihres Stellenwertes im Gefüge der Museumsarbeit und der Ausbildung und Qualifizierung

3. Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

4. Gliederung
Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. ist Dachverband der eingetragenen regionalen Vereine der Museumspädagogik. Anträge weiterer Vereine auf Aufnahme in den Dachverband werden an den Vorstand gerichtet und durch die Mitgliederversammlung entschieden.
Die regionalen Vereine regeln ihre Angelegenheiten im Rahmen ihrer Satzungen
selbständig.

5. Mitgliedschaft
Die Mitglieder der angeschlossenen regionalen Vereine sind automatisch Mitglieder im Bundesverband Museumspädagogik e.V.  Aufnahme- und Ausschlussverfahren, Regelungen über Beitragserhebungen, Statusfragen und alle anderen die Mitglieder betreffenden Angelegenheiten regeln die regionalen Vereine im Rahmen ihrer Satzungen und Beschlüsse selbständig.

6. Organe
Organe des Vereines sind        

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • der Erweiterte Vorstand

7. Mitgliederversammlung
Einberufung
Durch den Vorstand wird die ordentliche Mitgliederversammlung mindestens einmal jährlich einberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich, spätestens 30 Tage vor dem Versammlungstermin unter der Angabe der Tagesordnung.
Der Vorstand muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens 10% der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen.

Aufgaben

  • Wahl des Vorstandes und der beiden Rechnungsprüfer
  • Entgegennahme und Genehmigung des Tätigkeits- und Kassenberichtes
  • Diskussion der Arbeit und der Projekte des Vereins
  • Entlastung des Vorstandes und der Kassenführung
  • Beschlussfassung über Änderungen dieser Satzung und die Auflösung des Vereines

Beschlussfassung
Die Mitgliederversammlung ist mit der Zahl der anwesenden Mitglieder
beschlussfähig, wenn Mitglieder von mindestens der Hälfte der regionalen Vereine anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorstand binnen drei Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einberufen.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der
anwesenden Mitglieder. Jedes Mitglied kann bis zu zwei abwesende Mitglieder, von denen es schriftlich bevollmächtigt ist, vertreten. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereines ist eine Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Über die Mitgliederversammlung ist ein Beschlussprotokoll anzufertigen und vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterzeichnen. Es soll enthalten: Ort, Zeit, Person des Leiters und Tagesordnung der Versammlung, die Zahl der anwesenden Mitglieder, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen muss der genaue Wortlaut angegeben werden.

8. Vorstand
Der Vorstand besteht aus Vorsitz, stellvertretendem Vorsitz,
Schriftführung, Kasse. Mitglieder des Vorstandes können nur ordentliche Mitglieder werden.
Die Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder regelt eine Geschäftsordnung.
Vorstandsbeschlüsse fallen mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Sitzungsleiters/Sitzungsleiterin. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB von zwei Vorstandsmitgliedern vertreten.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für jeweils drei Jahre gewählt.
Wählbar ist jedes ordentliche Mitglied. Zweimalige, bei unterschiedlichen Funktionen dreimalige Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, ist für den Rest der Amtsdauer ein neues Vorstandsmitglied auf der nächsten Mitgliederversammlung nachzuwählen. Für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung kann die Zuständigkeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds kommissarisch durch die anderen Vorstandsmitglieder bzw. durch ein vom Vorstand bestimmtes ordentliches Mitglied kommissarisch wahrgenommen werden. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt in getrennten, geheimen Wahlgängen. Die Rechnungsprüfer können auch gemeinsam durch ein offenes Wahlverfahren bestimmt werden. Die Amtszeit des neuen Vorstandes beginnt mit Annahme der Wahl.

9. Erweiterter Vorstand
Der Vorstand ist erweitert durch je einen Vertreter aus den regionalen Vereinen. Die Entsendung ihres Vertreters regeln die regionalen Vereine selbst. Die Vertreter der regionalen Vereine sind, ebenso wie die Vorstandsmitglieder mit einer Stimme stimmberechtigt. Die Beschlüsse des Erweiterten Vorstands fallen mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Sitzungsleiters/Sitzungsleiterin.

Die Aufgaben des erweiterten Vorstandes regelt eine Geschäftsordnung.

10. Finanzierung
Der Bundesverband Museumspädagogik finanziert sich über Umlagebeiträge der Landes- und Regionalverbände. Das Verfahren zur Festsetzung der Umlagebeiträge regelt eine Geschäftsordnung.

11. Notwendige Satzungsanpassungen
Der Vorstand wird ermächtigt, Änderungen und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen, die das Amtsgericht und/oder die Finanzverwaltung verlangen.

12. Auflösung des Vereines
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke wird das Vermögen des Vereines an die angeschlossenen regionalen Vereine entsprechend ihrer Mitgliederstärke aufgeteilt. Die Empfänger verpflichten sich, das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne ihrer Satzung zu verwenden.