Literatur, Materialien und Methoden

Literatur und Materialien

Bibliothek des Instituts für Museumskunde Berlin
Spezial-Bibliothek zur Museumskunde. Die Bibliothek ist disziplinübergreifend angelegt. Schwerpunktmäßig wird Literatur zu folgenden Bereichen gesammelt: Museumsführer und Repertorien (national und international), Museologie, Museumspädagogik, Medien, Besucherforschung, Kulturstatistik, Kulturpolitik, Museumsdesign, Museumsbau, Museumstechnik, Konservierung, Museums- und Sammlungsgeschichte, Inventarisierung sowie Marketing, Sponsoring, Freizeitforschung usw. Der Periodikabestand umfasst z.Zt. 96 museumsbezogene Fachzeitschriften. Außerdem archiviert das Institut für Museumskunde "graue Literatur" zu museumsbezogenen Forschungsfragen, Materialien zu Sonderaktivitäten und Wechselausstellungen von allen deutschen Museen (Museums-Archiv - Prospekte, Faltblätter, Aktivitäten, Veranstaltungen…), eine Dokumentation von Presseausschnitten zu den museumsrelevanten Themen (Presse-Archiv - seit 1981, derzeit systematische Auswertung von 5 Tageszeitungen) sowie alle Bewerbungsunterlagen für den europäischen Museumspreis des Jahres (European Museum of the Year Award) (EMYA-Archiv).

Linkliste "Migration & Museum"
Parallel zur Veröffentlichung des Standbein-Spielbein-Heftes zum Thema "Migration und Integration" wird die darin enthaltene Linkliste zum Thema "Migration & Museum" hier zum Download zur Verfügung gestellt.

PISA Homepage
Deutsche Homepage zur internationalen Schulleistungsstudie PISA ("Programme for International Student Assessment") inklusive Downloads für: "PISA 2000 - Die Länder der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich: Zusammenfassung zentraler Befunde"; "PISA 2000: Zusammenfassung zentraler Befunde", Beispielaufgaben und Lösungen.... l 

Spezielle Methoden

Historisches Spiel
Homepage zur museumspädagogischen Methode des "historischen Spiels". Vorgestellt wird das "Historische Spiel" als eine immer noch relativ neue Methode der Museumspädagogik. Die Teilnehmer schlüpfen in Rollen und versuchen einen historischen Alltag in einem eigens dafür inszenierten Umfeld zu entwickeln. Es geht darum, vergangene Lebenswelten zu erschließen, erfahrbar zu machen und dadurch Lernprozesse über Geschichte in Gang zu setzen. Auf der Basis von Erkenntnissen aus (experimenteller) Archäologie und Geschichtswissenschaft ermöglichen Fachleute mit profundem historischen Wissen und handwerklichen Kenntnissen eine Einführung in längst vergangene Zeiten. Grundsätzlich unterscheidet sich das Historische Spiel von herkömmlicher museumspädagogischer Arbeit durch eine alles zusammenhaltende Rahmenhandlung.

Homepage des Vereins Zeitzeugenbörse e.V.
Durch ihre Schilderungen zeigen Zeitzeugen Hintergründe von Geschichte auf und veranschaulichen und ergänzen Details, die im Rahmen der konventionellen Geschichtsschreibung leicht verloren gehen. Der Verein Zeitzeugenbörse (ZZB) sammelt persönliche Erfahrungen von historischen und gesellschaftspolitischen Ereignissen. Er vermittelt kostenlos Teilnehmer und Augenzeugen, die von ihren Erlebnissen Interessenten aus dem Bildungs-, Medien- und Wissenschaftsbereich reflektiert und nachvollziehbar berichten. Die Referenten werden durch Fachkräfte in Form von Gesprächen, Vorträgen, Diskussionen und Methodentraining für die Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen vorbereitet. 

Modellprojekt »TextLabor Weimar. Literatur in Archiv, Museum und Schule«
Das Modellprojekt »TextLabor Weimar. Literatur in Archiv, Museum und Schule« will Schülerinnen und Schülern aus Regelschulen (Jahrgangsstufen 5 und 6) eine kreative Begegnung mit literarischen Texten der Weimarer Klassik ermöglichen. Literatur wird dabei nicht als ›fertiger Text‹, sondern als dynamischer Prozess verstanden: So stehen im Goethe- und Schiller-Archiv die Materialität der Handschriften und ihre ästhetische Wahrnehmung im Vordergrund, von Überarbeitungsspuren in Schillers Manuskripten bis zu Goethes arabischen Schreibübungen. In den Dichterhäusern hingegen kann die Entstehung und Rezeption der Werke in den kulturgeschichtlichen Zusammenhang eingeordnet werden. TextLabor Weimar strebt eine enge Verzahnung zwischen dem Lernort Weimar und der Institution Schule an, wo die Eindrücke der Exkursion und die Themen der literarischen Werke in Schreib- und Illustrationswerkstätten kreativ umgesetzt werden: So können sich die Schüler selbst als Akteure eines ›Literaturprozesses‹ erfahren und sich in einer Abschlusspräsentation gegenseitig ihre Ergebnisse vorstellen.
»TextLabor Weimar« ist ein Kooperationsprojekt der Klassik Stiftung Weimar mit Lese-Zeichen e.V. (Thüringer Büro zur Förderung von Literatur und Kunst). Es wurde 2013-14 gefördert von der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur.