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Kultur macht stark (2018-2022): MuseobilBOX des Bundesverbandes Museumspädagogik erneut ausgewählt

Bundesministerin Johanna Wanka gab die Auswahl von 32 Programmpartnern bekannt, die das große Bildungsprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2018 - 2022) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ab 2018 fortsetzen werden. Der Bundesverband Museumspädagogik wurde von einer Expertenjury erneut für die Umsetzung ausgewählt.

Seit 2013 hat der Bundesverband Museumspädagogik im Programm „Kultur macht stark“ bereits rund 1000 Projekte gefördert, die bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen mit den vielfältigen Methoden der Museumspädagogik Wege ins Museum eröffnet haben. Lokale Bildungsbündnisse erproben neue partizipative Ansätze und Teilhabeprozesse und ermöglichen den Teilnehmenden verschiedenste Zugänge zu musealer kultureller Bildung.

Das BMBF stellt für „Kultur macht stark“ von 2018 bis 2022 insgesamt 250 Millionen Euro zur Verfügung, 30 Millionen Euro mehr als bisher. „Jedes Kind verdient gute Bildung, das ist die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Lebensweg. In „Kultur macht stark“ werden junge Menschen erreicht, die sonst nicht an Maßnahmen der kulturellen Bildung teilnehmen würden", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. "Deshalb setzen wir das Programm für weitere fünf Jahre fort."

Details zum Förderprogramm des BVMP sowie zu den Antragsfristen werden nach Abschluss des nun folgenden formellen Antragsverfahrens voraussichtlich im Herbst 2017 unter www.museumspaedagogik.org/projekte/museobilbox.html bekannt gegeben.

Weitere Informationen zu „Kultur macht stark“ unter www.buendnisse-fuer-bildung.de

Zur Pressemitteilung

5 Jahre MuseobilBOX: Wie geht’s weiter? Potentiale musealer Bildung im Rahmen von Kultur macht stark


4. bis 5. September 2017 (Mo-Di)
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover


Seit 2013 haben zahlreiche Museen gemeinsam mit weiteren lokalen Partnern im Rahmen des BVMP-Programms „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“ Bündnisse für Bildung geschlossen und außerschulische Maßnahmen für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche durchgeführt. Die lokalen Bündnisse zeigen, wie Bildungsnetzwerke vor Ort funktionieren und engagieren sich mit vielfältiger nachahmenswerter Praxis. Die Abschlusskonferenz im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ zieht daher Bilanz in Bezug auf Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Bildungsbündnisse. Sie fragt zugleich nach (neuen Programm-) Herausforderungen und Potentialen für mehr Bildungsgerechtigkeit im Feld der kulturellen Bildung in Museen.

Die Tagung findet in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover statt.
www.landesmuseum-hannover.niedersachsen.de

Die Tagung ist für Bündnisakteure offen, die im Rahmen von „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“ zwischen 2013 und 2017 Maßnahmen durchgeführt haben. Reise- und Übernachtungskosten werden für bis zu zwei Bündnisakteure im Rahmen des Bundesreisekostengesetzes erstattet. Die Einladung erfolgt gesondert durch das Projektbüro MuseobilBOX. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Das detaillierte Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt hier bekannt gegeben.

Minimale Fläche, maximale Reichweite

Fast überall in Deutschland gestaltet der Nachwuchs in den Museen MuseobilBOXen. Seit 2013 sind es 3.000 bis 3.500 Kinder und Jugendliche Jahr für Jahr. „Bis zum Abschluss der Förderperiode dürften wir annähernd 1.000 Maßnahmen realisiert haben“, schätzt Projektleiterin Heike Herber-Fries: „Für einen Verband wie unseren mit rund 1.000 Mitgliedern sind das gute Zahlen.“

Nicht nur die Zahlen erfreuen den Bundesverband Museumspädagogik. Durch das Förderprojekt können auch übergeordnete Ziele umgesetzt, zum Beispiel  das Ansehen der zugehörigen Berufe und die Ausgangsposition der Museumspädagog*innen in den Museen gestärkt werden.

Mehr zum Projektstand finden Sie auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hier.

Österreichische Presse berichtet über die MuseobilBOX

Deutschland: Förderung für Kinder in Museen

Der Staat fördert Initiativen, mit denen Kindern und Jugendlichen auch in den Ferien Kultur nähergebracht wird.

Deutsche Eltern haben es im Sommer ein bisschen leichter als österreichische – sie müssen sich nicht neun, sondern nur sechs bis sieben Wochen lang Gedanken machen, wie sie ihre Kinder in den Ferien beschäftigen können. Angebote gibt es viele, von Sommerbabysittern und Babysittersharing für kleine Kinder bis zu diversen Sommercamps und Ferienlagern für verschiedene Altersstufen. Eine entscheidende Frage dabei wurde 2014 im Rahmen der vom Wirtschaftsministerium geförderten Grundlagenstudie Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland erhoben – nämlich, was die Kinder und Jugendlichen denn eigentlich wollen. Demnach ist ihnen vor allem wichtig, auf Reisen neue Dinge zu lernen und zu erfahren, sodass sie proaktiv etwas mitnehmen, nicht nur konsumieren...

Zum vollständigen Bericht [externer Link]
("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.07.2016)

Imagefilm „Kultur macht stark“

„Kultur macht stark“ ist in ganz Deutschland vertreten – mit Workshops, Kursen, Ferienfreizeiten und Sommerakademien. Wie motivierend, kreativ und facettenreich das Förderprogramm „Kultur macht stark“ seit 2013 wirkt, zeigt ein informativer Kurzfilm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung:

Film „Kultur macht stark in ganz Deutschland“ [externer Link]

Bundesministerin kündigt Fortsetzung von "Kultur macht stark"

Anja Hoffmann und Heike Herber-Fries freuten sich mit der Bundesministerin über die Fortsetzung des Programms

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka kündigte am 6. April 2016 auf der Programmkonferenz in Berlin die Fortsetzung von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ab 2018 an. Das größte Förderprogramm der kulturellen Bildung in Deutschland hat seine Ziele erreicht. Die Programmevaluation zeigt, dass in 94 Prozent aller Bündnisse für Bildung Kinder und Jugendliche teilnehmen, die sonst kaum Berührung mit kultureller Bildung haben. In 89 Prozent nehmen Kinder und Jugendliche teil, die in schwierigen sozialen oder finanziellen Verhältnissen oder in bildungsfernen Elternhäusern leben. In rund 90 Prozent der lokalen Maßnahmen der kulturellen Bildung sind Ehrenamtliche engagiert. Die Bundesministerin zeigt sich begeistert: „Diese Zahlen zeigen, dass das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" bundesweit ein großer Erfolg ist".

Neuer Newsletter-Service „Kultur macht stark“

Alles neu macht der Mai – das gilt auch für die Onlinepräsenz von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Zweieinhalb Jahre gibt es das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung inzwischen. Zur Halbzeit des auf fünf Jahre angelegten Programms wurde die Webseite modernisiert. Ab sofort sind die Geschichten, Reportagen und Erlebnisberichte aus den Projekten vor Ort prominenter auf der Startseite zu finden. Zudem hält ein Pressebereich eine Übersicht zu Zahlen und Fakten sowie weiteres Pressematerial bereit.

Ab kommender Woche wird zudem ein Newsletter-Service angeboten. Er informiert über die aktuellen Entwicklungen rund um das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Von Werkstattberichten und Reportagen aus den verschiedenen lokalen Projekten über Portraits der verschiedenen Verbände und Initiativen bis hin zu Interviews mit Experten bleiben Sie so auf dem Laufenden über die „Bündnisse für Bildung“ und die kulturelle Bildung in Deutschland.

Den Newsletter zu „Kultur macht stark“ können Sie ganz einfach abonnieren.

Tragen Sie unter www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/newsletter-544.php Ihre E-Mail-Adresse ein und bleiben Sie immer gut informiert!

Pressekontakt:
Redaktionsbüro „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ Ein Service des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Pappelallee 78/79
10437 Berlin
Deutschland Telefon: (030) 30 88 11 64 Fax: (030) 30 88 11 11
E-Mail: presse@buendnisse-fuer-bildung.de

Kulturelle Bildung: inklusiv, gerecht, diversitätsbewusst gestalten

Dokumentation der Tagung „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“ des Bundesverbandes Museumspädagogik am 04.11.2013 im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern Dortmund
herausgegeben von Heike Herber-Fries
im Auftrag des Bundesverbandes Museumspädagogik e. V.

Die Dokumentation des Bundesverbandes Museumspädagogik versammelt Beiträge einer Tagung, welche im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ stattfand. Das Programm fördert außerschulische kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, die bisher wenig von kultureller Bildung profitiert haben. Die vorliegenden Expertenbeiträge untersuchen aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Ursachen von Bildungsbenachteiligung, Voraussetzungen kultureller Teilhabe und institutioneller Kompetenzen für mehr Bildungsgerechtigkeit. Daneben gewähren praxisnahe Beiträge Einblicke in die erfolgreiche Umsetzung des Förderkonzepts „MuseobilBOX“ des Bundesverbandes
Museumspädagogik.

Kulturelle Bildung inklusiv, gerecht, diversitätsbewusst gestalten (PDF)

Die Dokumentation kann kostenfrei beim BVMP e.V. bestellt werden.
Zum Bestellformular

Alle Boxen auf einen Klick: Neuer Internetauftritt für das Projekt "MuseobilBOX"

Ab sofort ist der neue Internetauftritt  zum Projekt "MuseobilBOX" online. Unter www.museobilbox.org finden Besucher und Besucherinnen hunderte kreativ gestaltete Boxen von Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland.
Ein Haus aus bunten Kronkorken, Collagen und Klängen, gemalte Selbstporträt und Fotos von geformtem Körper. Das sind nur einige der Bilder, die im virtuellen Museum zu sehen sind.  Ziel ist es, die im Laufe der Jahre von den Teilnehmern/innen gestalteten MuseobilBOXEN in einer ständig wachsenden, virtuellen Ausstellung gesammelt zu präsentieren.  Die BOXEN können als digitale Exponate ganz unterschiedliche mediale Formen annehmen: In der überwiegenden Anzahl handelt es sich um Bilder der gestalten Boxen, es sind aber auch Video-, Audio- oder Textdateien möglich. Die Website wird im Projektverlauf stetig um neue Exponate erweitert. Wiederkommen lohnt sich also.

Veranstaltungen des Qualitätsverbunds Kultur-macht-stark

Der Anfang des Jahres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufene „Qualitätsverbund Kultur-macht-stark“ hat sich die Fachkräfteentwicklung auf die Fahnen geschrieben. Das Herbstprogramm 2014 wurde vor kurzem veröffentlicht. Die Regionalkonferenzen und Praxisworkshops richten sich vorrangig an teilnehmende Fachkräfte bei „Kultur macht stark" (Hauptamtliche, Ehrenamtliche in leitenden Funktionen, Honorarkräfte) sowie an Multiplikatoren. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, Reise- und Übernachtungskosten können erstattet werden.
Der Bundesverband Museumspädagogik organisiert zusammen mit der Akademie Remscheid vom 19. bis 20. Oktober 2014 im wieder eröffneten LWL-Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster einen methodisch ausgerichteten Praxisworkshop zum Thema “Nah dran, gemeinsam, richtig cool – Passgenaue Bildungskonzepte für die Kulturarbeit mit bildungsbenachteiligten Kindern“. Fachkräfte der MuseobilBOX-Bündnisse sind herzlich eingeladen!

Anmeldungen sind ab sofort online möglich unter http://www.qualitaetsverbund-kultur-macht-stark.de/veranstaltungen/praxisworkshops/

Es geht voran! P&K-Dossier zu "Kultur macht stark" erschienen

Der Deutsche Kulturrat hat in seiner Mai/Juni-Ausgabe von politik & kultur das Dossier "Es geht voran! Kultur macht stark" veröffentlicht. Kritiker wie Befürworter, geförderte kulturnahe und kulturferne Verbände und Initiativen, Parlamentarier, die kommunale Ebene sowie die Länder- und Bundesebene und viele mehr kommen zu Wort. Auf 48 Seiten gibt das Dossier einen vertieften Einblick in den aktuellen Stand des Programms.

Dossier "Es geht voran! Kultur macht stark" (PDF)

MuseobilBOX auf der didacta 2014

Heike Herber-Fries (BVMP e.V) und Kerstin Hübner (BKJ) auf der didacta im Rahmen des Programms "Kultur macht stark"

Auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart präsentierte sich der Bundesverband Museumspädagogik e.V. am 25.03.2014 mit dem Programm „MuseobilBOX“  auf dem Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Verbände und Initiativen im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ nutzten die Chance sich und Ihre Konzepte einem breiten Fachpublikum vorzustellen, Einblicke in die lokale Umsetzung des Programms zu liefern und neue Impulse zur Initiierung von Bündnissen zu geben.

Fach- und Schulungstag "MuseobilBOX - Museum zum Selbermachen"

Eine erste Zwischenbilanz zu seinem Förderprogramm „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“ im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ zog der Bundesverband am 4.11.2013 bei einem Fach- und Schulungstag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern: 272 Einzelprojekte von 90 lokalen Bündnissen für Bildung wurden inzwischen beantragt. Bundesweit werden im nächsten Jahr   über 3000 Kinder und Jugendliche ihre Museumsboxen gestalten. „Und ist erst der Anfang“, so Anja Hoffmann, Vorsitzende des BVMP. Bis zu zehn Millionen Euro stehen für das Projekt „MuseobilBOX“ in den kommenden fünf Jahren zur Verfügung.

Beim Fachtag, den der Bundesverband Museumspädagogik in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltete, trafen rund 100 Vertreter von interessierten Museen und Akteure aus bereits laufenden Projekten zum Austausch zusammen. Neben Informationen über die Ziele des Bildungsministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und Förderkriterien standen Praxisworkshops und Expertenvorträge zur aktuellen Bildungsdebatte auf dem Programm. So sprach der Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge über „Kinder in Armut, Bildungsbenachteiligung und soziale Ausgrenzung“.