Call for Papers

08.03.2017 18:05 Alter: 18 Tage

Lernen mit Sachquellen in Gedenkstätten und Museen

Interdisziplinäre Tagung Celle, 20.-22. November 2017

Veranstalter: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten (Celle) in Kooperation mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung (Wolfenbüttel) und der Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V. (Berlin)

Die Vermittlung von Geschichtsbewusstsein im Sinne einer kritischen und quellengestützten Auseinandersetzung mit der Geschichte ist unbestreitbar ein grundlegendes Ziel der Geschichtsdidaktik. Eine wichtige Rolle spielen dabei in der „public history“, aber auch im schulischen Unterricht und in der universitären Ausbildung Museen sowie Gedenk- und Dokumentationsstätten an historischen Orten. Hier wird Sachquellen – Originalobjekten, Denkmalen, Gebäuden oder Relikten davon – oftmals eine wichtige Rolle in der Vermittlungsarbeit zugeschrieben. Doch braucht man diese wirklich? Bietet das Lernen in Museen und Gedenkstätten (vor allem solchen an historischen Orten) gegenüber anderen Formen der Geschichtsaneignung (Unterricht, Filme, Bücher, Internet, Theater, Kunst, transgenerationeller Dialog etc.) wirklich einen Mehrwert? Inwieweit hilft das Lernen anhand und mit Sachquellen überhaupt bei der Entwicklung eines Geschichtsbewusstseins?
 
Diese Fragen bilden den Hintergrund einer Tagung zum Thema „Lernen mit Sachquellen“, die Gedenkstättenmitarbeitende mit Expert_innen aus dem Bereich der Museumskunde und didaktik, der Geschichtswissenschaft, der Archäologie und der Lernpsychologie sowie der Kognitionswissenschaft zusammenführen soll.

Call for Papers (PDF)

Wenn Sie daran interessiert sind, die Tagung durch ein Referat zu bereichern, senden Sie bitte Ihre maximal zweiseitige Zusammenfassung Ihrer Fragestellung und Ihrer Thesen sowie einen kurzen CV bis zum 31. März 2017 in digitaler Form an katrin.unger@stiftung-ng.de.