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Aktuelles aus dem Bundesverband Museumspädagogik e.V. und darüber hinaus

Call for Papers
Dezember 2013: Frühkindliche Bildung im Museum

Im Dezember erscheint das Standbein-Spielbein-Heft "Frühkindliche Bildung im Museum". Sie sind herzlich eingeladen Ihre Beiträge bis zum 1.September einzureichen. Alle weiteren Details entnehmen Sie bitte dem: Call for Papers (pdf)





Bundeswettbewerb Rauskommen! 2013

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ab sofort können bis zum 15. Juni 2013 abgeschlossene oder noch laufende kulturpädagogische Projekte für den diesjährigen Bundeswettbewerb „Rauskommen! – Der Jugendkunstschuleffekt“ des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen (bjke) e.V. unter der Schirmherrschaft von Bundesjugendministerin Dr. Kristina Schröder eingereicht werden.

Wir freuen uns wieder auf zahlreiche innovative und transferfähige Praxisbeispiele aus dem gesamten Bundesgebiet, die Zugangsbarrieren senken, Kinder und Jugendliche in die Ideenfindung, Organisation und Umsetzung einbinden, ihre Kompetenzen sichtbar machen und/oder an Kinder und Jugendkulturen anknüpfen. Bewerbungsunterlagen und Ausschreibung finden Sie anbei und auf der bjke-Homepage. (www.bjke.de).
Herzliche Grüße
Julia Nierstheimer, Ulrike Kastner

bjke - Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V. Kurpark 5, 59425 Unna
Tel. +49 (0) 23 03 - 25 302 - 0, Fax +49 (0) 23 03 - 25 302 - 25
www.bjke.de





MuseobilBOX - Museum zum Selbermachen

Ein Projekt des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Antragsfrist: 15.04. bis 17.05.2013 (verlängert!)
Förderzeitraum: ab Juni 2013

Die MuseobilBOX ist in den Jahren 2013 bis 2017 ein Angebot für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Gefördert werden auf Konzeptbasis außerschulische Maßnahmen kultureller Bildung von lokalen Bündnissen, die aus mindestens drei Partnern bestehen.





13. und 14. Juni 2013
6. Kinder zum Olymp!-Kongress in Hannover
Perfekt? Zur Qualität kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche

Was ist eigentlich "gute" kulturelle Bildung? Wie kann kulturelle Bildung Kinder und Jugendliche so inspirieren, dass die Begeisterung für Kunst und Kultur ein Leben lang hält? Welche Voraussetzungen sind hierfür erforderlich? Wie viel Evaluation ist sinnvoll und wie werden die Ergebnisse konkret umgesetzt?

Die Notwendigkeit von kultureller Bildung wird mittlerweile nicht mehr in Frage gestellt. Die dynamische Entwicklung der letzten Jahre darf jedoch nicht vergessen lassen, dass kulturelle Bildungsangebote längst noch nicht flächendeckend existieren und zudem nicht alles "gut" ist, nur weil es kulturelle Bildung heißt. Der sechste Kongress Kinder zum Olymp! stellt daher die Frage nach der Qualität kultureller Bildungsangebote und wann diese wirksam sind und begeistern, kulturelle Teilhabe ermöglichen und Räume für Kreativität und künstlerisches Engagement öffnen.

Die Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! der Kulturstiftung der Länder setzt sich seit ihrer Gründung 2003 für eine anspruchsvolle und gleichzeitig leicht zugängliche kulturelle Bildung ein, die alle Kinder und Jugendlichen erreicht.

Der Kongress bietet eine Plattform für den methodisch-inhaltlichen Austausch und Anregungen für die Praxis. Er wendet sich an Vertreter aus Kindergärten und Schulen, von Ländern und Kommunen, an Künstler, Kultureinrichtungen und Institutionen kultureller Bildung sowie an künstlerische Hochschulen.

Die Kulturstiftung der Länder veranstaltet den Kongress gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes und der Bundeszentrale für politische Bildung. Kooperationspartner sind das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die PwC Stiftung Jugend – Bildung – Kultur und die Bertelsmann Stiftung.

Das Schauspiel Hannover, das Niedersächsische Landesmuseum Hannover, das Künstlerhaus Hannover und das Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst bilden den Rahmen für die Konferenz, zu der die Veranstalter rund 500 Teilnehmer erwarten. Und nicht zuletzt ist Hannover auch die Stadt des Malers, Dichters und Dada-Künstlers Kurt Schwitters, dessen Spuren die Teilnehmer des Kongresses immer wieder kreuzen werden.

Das Programm des Kongresses und das Anmeldeformular finden Sie unter www.kinderzumolymp.de.

Hinweisen möchten wir Sie außerdem auf ein neues Angebot im Vorfeld unserer Tagung: Am 11. April um 16.30 Uhr beantwortet Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss, Direktorin der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel in einem Webtalk Ihre ersten Fragen zum Konferenzthema. Login über www.kinderzumolymp.de

Kongressmanagement
Kinder zum Olymp!
Kulturstiftung der Länder
Lützowplatz 9
10785 Berlin
Tel.: 030 89 36 35-22
Fax: 030 89 36 35-99
eMail: kongress6@kulturstiftung.de
www: www.kinderzumolymp.de





Bewerbungsfrist für das Schulprogramm „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ 2013/14 läuft

"denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule", so lautet das Motto, unter dem die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihre Partner seit 2002 bundesweit schulische Projekte zu den Themen Kulturelles Erbe und Denkmalschutz fördern.

Das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz initiierte Programm bietet weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I und II sowie Einrichtungen der Lehreraus- und -fortbildung den Rahmen für alters- und schulformgerechte Projekte zur kulturellen Bewusstseinsbildung von Kindern und Jugendlichen.

Ob im Unterricht, in Form von schulischen Arbeitsgemeinschaften oder als Ganztagsangebot, im Verlauf von "denkmal aktiv"-Projekten erkunden Schülerinnen und Schüler das kulturelle Erbe in ihrer Region und lernen überdies Möglichkeiten kennen, sich für den Erhalt von Kulturdenkmalen zu engagieren. Dabei werden die Schulen, die an "denkmal aktiv" teilnehmen, mit jeweils rund 2.000 Euro unterstützt.

Ab sofort können sich interessierte Schulen um Teilnahme an "denkmal aktiv" im Schuljahr 2013/14 bewerben.

Die Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen stehen unter www.denkmal-aktiv.de zum Download zur Verfügung und werden auf Wunsch auch per Post oder per E-Mail zugeschickt.

Bewerbungsschluss ist 13. Mai 2013.

Infoflyer: denkmal_aktiv_2013.pdf

Bewerbungsunterlagen sind erhältlich bei:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Schlegelstraße 1
53113 Bonn
Tel. (0228) 9091-450
Fax (0228) 9091-449
eMail: schule@denkmalschutz.de
Download unter: www.denkmal-aktiv.de





Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. erhält Zuschlag mit dem Konzept „MuseobilBOX“ im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Hamburg (bvmp). Unter 163 Anträgen bundesweit tätiger Verbände und Initiativen hat der Bundesverband Museumspädagogik e.V. (BVMP) mit seinem Konzept MuseobilBOX die Jury überzeugt. In den nächsten fünf Jahren erhält er bis zu 10 Millionen Euro, um außerschulische Maßnahmen für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zu finanzieren. Museen aus ganz Deutschland können sich hierfür zusammen mit zwei weiteren lokalen Bündnispartnern beim BVMP zur Umsetzung des Konzeptes bewerben.

"Ich gratuliere allen Verbänden und Initiativen, die heute für eine Förderung ausgewählt worden sind. Gute Bildung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die hohe Qualität der eingereichten Konzepte. Sie zeigen, dass gute Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird, bei der wir alle an einem Strang ziehen“, erklärte Bundesministerin Annette Schavan bei der Bekanntgabe der Gewinner.

Die MuseobilBOX des BVMP holt die Kinder und Jugendlichen direkt in ihrer Lebenswelt ab: „Was aus meinem Leben sollte in einem Museum für die Menschen der Zukunft aufbewahrt werden?“ Ausgehend von dieser Fragestellung bestücken und gestalten die jungen Menschen unter fachkundiger Anleitung von Museumspädagogen eine mobile Museumsbox. Die Sammelstücke werden anschließend im Museum in einer realen und einer virtuellen Ausstellung präsentiert. Es sind verschiedene Maßnahmenformate möglich, wobei die Zielgruppen aufgeteilt werden: 3- bis 9jährige und 10- bis 16jährige.

„Wir freuen uns sehr, zu den Gewinnern zu zählen“, kommentiert Anja Hoffmann, Vorsitzende des BVMP die Zusage. „Als Bundesverband Museumspädagogik ist es uns wichtig, dass die Maßnahme den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, das Museum wirklich zu ihrem Ort zu machen. Sie sollen Spaß am Museumsbesuch haben, Bezüge zwischen dem eigenen Leben und dem Museum herstellen und Möglichkeiten der aktiven, selbstbestimmten und kreativen Gestaltung haben.

Dazu besuchen die Kinder und Jugendlichen das Museum und lernen diese Institution mit all ihren Arbeitsfeldern kennen. Ein Teil der Maßnahme kann aber auch außerhalb des Museums in der vertrauten Umgebung der Teilnehmenden stattfinden, um kurze Wege zu schaffen und Schwellen abzubauen. So erleben die Kinder und Jugendlichen das Museum als lebendigen, offenen, kommunikativen kulturellen Ort und vertiefen dies durch das eigene Machen.

Insgesamt gab Bundesministerin Annette Schavan in Berlin 35 Gewinner bekannt. Sie erhalten in den kommenden fünf Jahren insgesamt bis zu 230 Millionen Euro. Außerschulische kulturelle Bildungsangebote leisten einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Persönlichkeit und des Selbstbewusstseins junger Menschen. Allerdings bestehen immer noch Unterschiede in der außerschulischen Nutzung dieser Angebote in Museen. Neben weiten Wegen ist vor allem die soziale Herkunft Ursache für einen erschwerten Zugang und daraus resultierende Bildungsarmut.

Die Gewinner und weitere Informationen finden Sie unter www.bmbf.de und unter www.buendnisse-fuer-bildung.de. Informationen zum Projekt des BVMPs und Bewerbungsverfahren finden Sie in Kürze unter www.museumspaedagogik.org.

Pressekontakt:
Anja Hoffmann, Vorsitzende des BVMP e.V.,
Tel. +49 (0)231 69 61 139, eMail: anja.hoffmann@lwl.org

Elke Schneider, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit BVMP e.V.,
Tel. +49 (0)40-428 131 213,
eMail: elke.schneider@hamburger-kunsthalle.de





2013 Children´s Museum Award

Auch 2013 wird der 2013 Children´s Museum Award ausgeschrieben. Weitere Informationen fidnen Sie auf der Website des Wettbewerbs (in englischer Sprache)

Ansprechpartnerin des BVMP ist
Nicole Scheda M.A.
Ohligser Feld 17
42697 Solingen
Tel.: 0212/2334602
eMail: nicole.scheda@gmx.de



Modellprojekt zu "Lernen vor Ort"
Der Bundesverband und der Landesverband Nordrhein-Westfalen kooperieren mit dem Bildungsbüro Borken beim bundesweiten Programm „Lernen vor Ort“
Gelungener Auftakt mit der Fortbildungsreihe zu „Regionalen Museumsführern“

Der Bundesverband Museumspädagogik unterstützt das bundesweite Bildungsprogramm „Lernen vor Ort“ bereits seit 2009 unter dem Stichwort „Demokratie lernen“. Neben Beiträgen zu Fachtagungen berät und fördert er die Entwicklung bundesweiter Kooperationsmodelle zwischen Schulen und Museen sowie Archiven und Gedenkstätten als außerschulischen Lernorten. Unter seinem Dach startet der Landesverband Museumspädagogik NRW nun erstmalig ein Pilotprojekt mit dem Bildungsbüro des Kreises Borken.

Die Kooperation zwischen Bildungsbüro und Landesverband umfasst Netzwerkarbeit sowie konkrete Beratung und Fortbildung für kleinere und mittlere Museen, Archive, Heimatvereine und andere Bildungsorte der Region. "Der Landesverband Museumspädagogik NRW fördert und unterstützt mit seiner Kompetenz in musealen Vermittlungsfragen die Entwicklung und Professionalisierung museumspädagogischer Angebote vor Ort. Das Konzept eines innovativen Fortbildungsprogramms für die Akteure der kulturellen Bildung vor Ort besitzt Modellcharakter", so Simone Mergen, Vorsitzende des Landesverbands Museumspädagogik NRW.

Der Kreis Borken verfolgt gemeinsam mit der Stadt Vreden im Rahmen der REGIONALE 2016 das Ziel eines „Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland“. Kulturelle Bildung soll zur Stärkung der regionalen Identität beitragen. In gelebtem Kulturaustausch sehen die Organisatoren die Chance, die Zukunftsanforderungen der Region erfolgreich zu meistern. Daher wird die Entwicklung von Kultureinrichtungen zu außerschulischen Lern- und Freizeitorten vorangetrieben. Erklärtes Ziel aller Partner ist es, das Angebot für verschiedene Zielgruppen attraktiver zu machen. Insbesondere Schülerinnen und Schüler, junge Familien und ältere Menschen sollen stärker an die reiche Kulturgeschichte des westlichen Münsterlandes herangeführt werden.

„Museumsgäste zu empfangen, sie durch Sammlungen und Ausstellungen zu führen und eine neue Verbindung zur Region zu schaffen, ist eine besondere Herausforderung“, erklären Nicole Brögmann und Gabi Bücker vom Bildungsbüro des Kreises Borken. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Einrichtungen sollen in die Lage versetzt werden, ihre Kulturorte für Besucher ansprechend, informativ und erlebnisreich zu gestalten.

Unter der fachlichen Leitung des Landesverbandes startete deshalb im April 2012 die Fortbildung zum „Regionalen Museumsführer“. Zurzeit bilden sich 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer während einer dreimonatigen Schulung fort. In verschiedenen Modulen erfahren sie, wie Lernen und Vermittlung im Museum abwechslungsreich und interessant gestaltet, bestimmte Besuchergruppen gezielt angesprochen und eigene Führungen professionell konzipiert werden. Das Programm enthält zudem praktische Übungen, in denen die persönliche Ausstrahlung und das sichere Auftreten vor Besuchern, die wesentlich zum erfolgreichen einer guten Führung beitragen, erprobt werden können. Die Absolventen erhalten am Ende der Schulung das Teilnahmezertifikat zu „Regionalen Museumsführern“.

Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase verfolgen die beteiligten Partner das Ziel, dieses neue Ausbildungsformat auf andere Regionen zu übertragen. Kreise und Kommunen, die sich für eine Kooperationspartnerschaft interessieren, können sich gerne melden beim:

Bundesverband Museumspädagogik e. V.
1. Vorsitzende
Anja Hoffmann
c/o LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel: 0231 6961-139
Fax: 0231 6961-114
eMail: anja.hoffmann@lwl.org

Landesverband Museumspädagogik Nordrhein-Westfalen e. V.
1. Vorsitzende
Dr. Simone Mergen
c/o Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn
Tel: 0228 9165-113
Fax: 0228 9165-302
eMail: mergen@hdg.de



Wettbewerbs - Ausschreibung Punto y Raya Festival Junior 2012

Dear friends of Punto y Raya,

It is a pleasure to inform you that we're launching the Junior version of our festival, made FOR and BY children aged 6 to 12 years. Following the same spirit that has earned us the title of "Most abstract festival in the World", this edition will host the same kind of activities as the "adult" one (calls for entries, workshops, screenings, installations, exhibitions and live PyRformances) under the motto "No representation, only dots and lines".

The CALLS FOR ENTRIES are currently open, and the selected works will compete for the Jury and Audience Awards.

SHORT FILM Call for entries: abstract short films experimenting with dots and lines in various contexts. All techniques are welcome; maximum running time is 6 minutes and the soundtrack cannot feature articulated words. View the eligibility criteria at www.puntoyrayafestival.com

PHOTOGRAPHY Call for entries: abstract photography experimenting with dots and lines in various contexts. All formats and techniques are welcome. View the eligibility criteria at www.puntoyrayafestival.com

Submissions are free and can be made online. Deadline: August 15th, 2012

The first edition of Punto y Raya Junior will take place on November 10th & 11th 2012 at theCCCB (Centro de Cultura Contemporánea de Barcelona) with free admission. And from March through October, we'll be organizing workshops for children at various associated venues. We'll post all the details soon.

For those who still don't know Punto y Raya, this multidisciplinary festival studies the essence of the artistic expression; it uses the minimum grains of all representation systems (the dot and the line) as ends in themselves, inviting creators and audiences to explore the artistic experience in its purest state: form, color, motion, tension and sound. Punto y Rayasubscribes to the spirit of "Art for Art's sake"; that unique experience that only abstraction can encompass in all its dimensions.

For more information regarding our three "adult" editions, please visit our website at www.puntoyrayafestival.com.

Eagerly awaiting the children's works,
Warm regards,

MAD :)
pyr@mad-actions.com
www.puntoyrayafestival.com





faktor kunst - Auslobung von Auszeichnungen für partizipatorische Kunstprojekte

Im Rahmen der Auslobung „faktor kunst“ sucht die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft nach Ideen und Konzepten für partizipatorische Kunstprojekte. Das Auswahlgremium vergibt dabei fünf Auszeichnungen in Höhe von jeweils 10.000 €. Eines der ausgewählten Konzepte erhält zusätzlich eine Projektförderung und wird in Kooperation mit der Stiftung durchgeführt.

Gesucht werden Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Theater, sowie spartenübergreifend arbeitende KünstlerInnen und Künstlergruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft fördert dabei Kunstprojekte, deren Anliegen es ist, aktiv in gesellschaftliche Prozesse einzugreifen und Impulse zur Verbesserung des sozialen Miteinanders zu geben. Dabei ist gerade auch die Kooperation mit kulturellen und/oder sozialen Vereinen, Institutionen und Organisationen (gemeinnützig oder am Gemeinwohl orientiert) wünschenswert.

Das gewählte Thema soll einen konkreten Ortsbezug haben und geeignet sein, um mit den Mitteln der Kunst die Lebenswirklichkeit von Menschen positiv zu beeinflussen. Im Idealfall hat das Projekt das Potential beispielhaft zu wirken. Entscheidende Kriterien für die Auswahl sind ein innovativer Ansatz aus künstlerischer Sicht und gesellschaftliche Relevanz, aber auch Umsetzbarkeit, Entwicklungs- und Veränderungspotential sowie Professionalität in Konzeption und Umsetzung spielen eine wichtige Rolle.

Über die Vergabe der Auszeichnungen und der Projektförderung entscheidet ein Auswahlgremium aus Stiftungsmitgliedern unter Beratung von externen ExpertInnen aus Kunst, Kultur und dem sozialen Bereich. Ziel der Auslobung „faktor kunst“ ist es, mit der Vergabe von Auszeichnungen die öffentliche Aufmerksamkeit auf engagierte Kunstprojekte zu lenken, die in gesellschaftlichen Konfliktfeldern wirksam werden können. Mit ihrer Wertschätzung will die Stiftung die Initiatoren stärken und somit einen Beitrag zur Realisierung von Ideen und Konzepten leisten, die ihren Zielen in vorbildlicher Weise entsprechen.

Von der Auslobung ausgenommen sind Sammlungen oder klassische Ausstellungen, Stipendien und Kongresse sowie Druckwerke.

Die Auslobungsunterlagen sind auf der Homepage unter www.faktor-kunst.com verfügbar, Einsendeschluss ist der 1. September 2011. Das für die Förderung ausgewählte Projekt soll innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe der Auszeichnung in Kooperation mit der Stiftung durchgeführt werden. Der Projektbeginn wird in Absprache zwischen AntragstellerIn und Stiftung festgelegt.

Über die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft
Die Kunststiftung wurde 1992 von Carl Richard Montag unter dem Namen Elisabeth Montag Stiftung gegründet. Von 2007 bis 2010 trug sie den Namen Montag Stiftung Bildende Kunst. Im Rahmen der konzeptionellen Neuausrichtung kam es 2011 – dem erweiterten Tätigkeitsfeld entsprechend – zur Umbenennung in Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft. Vorstand ist Ingrid Raschke-Stuwe, Stiftungssitz ist Bonn.

Gemeinsam mit KünstlerInnen und anderen Partnern entwickelt und fördert die Stiftung partizipatorische Kunstprojekte, mit denen sie die gezielte Einbindung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in die künstlerischen Aktivitäten erreichen möchte Auf diese Weise setzt sie das zentrale Anliegen des Stifters Carl Richard Montag – Handeln und Gestalten in sozialer Verantwortung – in die Tat um.





In der Mitte der Gesellschaft: Das offene Museum

EIN POLNISCH – DEUTSCHES PROJEKT ZUR ENTWICKLUNG KREATIVER MUSEUMSPÄDAGOGIK UND PARTIZIPATIVER ANSÄTZE DER ALLTAGSANTHROPOLOGIE FÜR MUSEEN

Ist ein Museum ausschließlich ein Ort zur Wahrung und Interpretation kulturellen Erbes, oder muss sich die Institution nicht noch sehr viel offensiver zu einer moralischen Instanz für soziale, politische und auch gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln?

Für das Mazovia Region Centre of Culture and Arts besteht daran kein Zweifel.

Um aber die Frage zu beantworten, mit welchen innovativen Konzepten kultureller Bildung das Museum einen solchen Status erreichen kann, gibt das polnische Zentrum in Warschau den Impuls für einen Workshop in zwei Teilen, in denen es – jeweils aus polnischer und aus deutscher Perspektive und unter dem Titel „Die Anthropologie des Alltags – neue Herausforderungen für Museen“ darum gehen soll, ob und wie der Alltag und die Lebenswirklichkeit mit den Möglichkeiten des Museums und der kulturellen Bildung verschränkt und verknüpft werden kann.

Dies zielt besonders auch auf Besuchergruppen, die die Institution Museum bisher als wenig attraktiv wahrnehmen und sie sich kaum zu Nutze machen.

Der inhaltliche und methodische Fokus im Seminargeschehen soll dabei auf der Sensibilisierung der Museumsmitarbeiter für unscheinbares und anscheinend belangloses Kulturgut und dessen Potenzial liegen, das sich hinter dem eigentlichen Gebrauchswert der Dinge verbirgt – als experimentellen Zugang und Methode wählen wir die „Anthropologie des Alltags“.

Ausschreibungstext: Ausschreibung_Das offene Museum_2.pdf

Träger des Projektes
Mazowieckie Centrum Kultury i Sztuki, Warzawa (Marcin Sliwa/Projektleiter, Justyna Nowakowska/Projektassistenz)
Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel (Dr. Andreas Grünewald Steiger/Programmleiter Museum)
Stiftung Genshagen (Magdalena Niziol/Projektleiterin)

Institutionelle Kooperationspartner in Deutschland
Museum Neukölln
Museum der Dinge/Werkbundarchiv, Berlin
Dokumentationszentrum der Alltagskultur der DRR

Ideelle Kooperation
ICOM Deutschland
Bundesverband Museumspädagogik





Arnold-Vogt-Preis 2011

Die Fakultät Medien der HTWK Leipzig (Fachhochschule Leipzig) lobt zum sechsten Mal einen Förderpreis für Hochschulschriften zur personalen Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten aus.

Der Förderpreis richtet sich an Absolvenzen aller deutschsprachigen Hochschulen, sodass ich mich um verschiedenste Kommunikationskanäle bemühe.
Bewerbungen sind 2011 möglich mit allen einschlägigen Arbeiten, die zwischen dem 01.01.2009 und dem 30.06.2011 fertiggestellt wurden.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011. Von der Preisträgerin, dem Preisträger wird ein Kurzvortrag zur ausgezeichneten Arbeit mit Diskussion für Studierende des Studiengangs Museologie in der HTWK Leipzig erwartet; bei diesem Anlass wird der Preis im November 2011 verliehen.

Ausschreibungstext: Arnold-Vogt-Preis_2011.pdf




 

20 Jahre Bundesverband Museumspädagogik e.V.!
am Mittwoch, 22. Juni 2011


Mitgliederversammlung
und Feier in Dessau-Roßlau

   Kooperationspartner: Stadt Dessau-Rosslau

in Verbindung mit dem Kongress

„Selbstverständlich! Kulturelle Bildung in der Schule“ der Bildungsinitiative
Kinder zum Olymp! der Kulturstiftung der Länder

23. und 24. Juni 2011

Die Veranstalter des Kinder zum Olymp!-Kongresses fragen: Wie kommen Kunst und Kultur in die Schule? Was braucht Schule für kulturelle Bildung im Schulalltag? Welche politischen Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden? Das Programm wendet sich an Vertreter der Schulen, der Länder und Kommunen, kulturelle Einrichtungen, künstlerische Hochschulen und Einrichtungen der kulturellen Bildung, um zwischen den Partnern den Dialog zu fördern, Erfahrungsaustausch und Vernetzung zu ermöglichen.

Programm der Mitgliederversammlung

Mittwoch, den 22. Juni 2011

Ab 11.00 Uhr

Ankunft und Registrierung
im Museum für Stadtgeschichte Dessau-Roßlau / Johannbau
Am Schlossplatz 3a, 06844 Dessau-Roßlau

Kostenlose Führung auf Einladung der Stadt Dessau-Roßlau und des museumspädagogischen Dienstes in Dessau-Roßlau durch

... das Museum für Stadtgeschichte
... die Anhaltische Gemäldegalerie
... das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte

14.00 Uhr

Ordentliche Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V.
- Die Tagesordnung erhalten die Mitglieder per Post -
Stadtarchiv Dessau-Roßlau
Lange Gasse 22, 06844 Dessau-Roßlau

Ab 17.00 Uhr    

Führung durch das Museum für Stadtgeschichte Dessau-Roßlau

19.00 Uhr

Empfang mit kleinem Festprogramm zum 20-jährigen Bestehen des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V.
im Museum für Stadtgeschichte Dessau-Roßlau

Grußworte

Klemens Koschig
Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau (angefragt)

Anja Hoffmann
Erste Vorsitzende des Bundesverbandes Museumspädagogik


Abendprogramm

Anmeldung
bis 10. Juni 2011 bei:
Mirka Mainzer
LWL-Industriemuseum, Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Tel +49 (0)231/69 61 251, Fax +49 (0)231/69 61 114
eMail: Mirka.mainzer@lwl.org

Teilnahmebeitrag für die Jubiläumsfeier: 10,00 €

Download: Anmeldeformular als pdf

Alle Tagungsorte auf einen Blick (www.dessau-rosslau.de)

Stadtarchiv
Lange Gasse 22
06844 Dessau-Roßlau

Museum für Stadtgeschichte
Johannbau
Am Schlossplatz 3a
06844 Dessau-Roßlau

Museum für Naturkunde und Vorgeschichte
Askanische Straße 32
06844 Dessau-Roßlau

Anhaltische Gemäldegalerie
Puschkinallee 100
06856 Dessau-Roßlau

Übernachtungsmöglichkeiten:
Tourist-Information Dessau-Roßlau
Zerbster Straße 2c
06844 Dessau-Roßlau
Tel: 0340 / 2 04 14 42 und 0340 / 1 94 33
Fax: 0340 / 2 04 11 42
eMail: touristinfo@dessau-rosslau.de

Hotel- und Privatzimmerreservierung
Fon 0340 / 2 20 30 03
Fax 0340 / 2 20 30 03

Das gesonderte Programm und Anmeldung zum Kinder zum Olymp!-Kongress „Selbstverständlich! Kulturelle Bildung in der Schule“ am 23. und 24. Juni 2011 im Anhaltischen Theater Dessau finden Sie unter:

http://www.kinderzumolymp.de/cms/
Kongresse/Dessau%202011.aspx


Download: Programm Kinder zum Olymp als pdf


KINDER ZUM OLYMP! Wettbewerb 2010/2011
SCHULEN KOOPERIEREN MIT KULTUR

Wettbewerb der Kulturstiftung der Länder
in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung

Schule und Kultur gemeinsam in Aktion: zusammen mit einem Theater, einem Museum, einem Orchester, einem einzelnen Künstler ein Projekt entwickeln und durchführen, neue kreative Impulse für den Schulalltag schaffen….

Gute Ideen sind gesucht! Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! ruft die Kulturstiftung der Länder zum siebten Mal bundesweit zu einem Wettbewerb auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, Kunst und Kultur zu entdecken.

Teilnehmen können alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland und die deutschen Auslandsschulen mit ihren Kulturpartnern sowie Kultureinrichtungen und Künstler mit ihren Schulkooperationen.

Kinder_zum_Olymp_Ausschreibungstext_2010_2011.pdf

Information und Anmeldung ab 27. September 2010 unter www.kinderzumolymp.de
Anmeldeschluss: 30. November 2010


FRIST bis 31. August 2010 VERLÄNGERT: Bundesweite Erhebung zur Bildungs- und Vermittlungsarbeit in deutschen Museen

Wir laden Sie herzlich ein,
…sich ab dem 26. April 2010 an unserer bundesweiten Erhebung zur Bildungs- und Vermittlungsarbeit in deutschen Museen zu beteiligen. Dazu brauchen Sie nur den Fragebogen auf www.museumbildet.de auszufüllen. Dies wird Sie und Ihre Fachkräfte für Vermittlung rund zwei Stunden kosten. Wir danken herzlich für Ihren Einsatz.

Wir sind
...der Deutsche Museumsbund in Kooperation mit dem Bundesverband Museumspädagogik und dem Institut für Museumsforschung. Fachlich beraten werden wir durch Kinder zum Olymp!, die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder und die Kunsthalle Emden sowie gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und von der Deutsche Bank Stiftung.

Ihre personalisierten Zugangsdaten
…haben wir Ihnen per Post zugesandt. Sie haben bis zum 31. August 2010 verlängert Zugriff auf Ihren Eintrag. Museen, für die auch diese Frist zu knapp ist, können sich gern an uns wenden.
Kontakt: Geschäftsstelle des Deutschen Museumsbund, 030 / 841095 -18, museumbildet@museumsbund.de

Die ersten 3.000 Einsendungen
…nehmen automatisch an einer Geldverlosung teil. Verlost werden Beträge zwischen 500 und 2.500 Euro sowie verschiedene Sachpreise. Nähere Informationen finden Sie auf www.museumbildet.de. Die Aktion wird ermöglicht durch die Deutsche Bank Stiftung.

Der Fragebogen
… deckt die zentralen Bereiche der Bildungs- und Vermittlungsarbeit im Museum ab, um ein möglichst repräsentatives und umfassendes Bild zu erhalten. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass es etwas Zeit braucht, ihn auszufüllen.
… baut auf den Fragen auf, die das Institut für Museumsforschung 2007 im Rahmen seiner jährlichen statistischen Gesamterhebung an deutschen Museen zur „Museumspädagogik“ gestellt hat.

Ihre Angaben...
… werden statistisch ausgewertet und fließen partiell in eine Projektdatenbank (Schwerpunkt: Projekte für Kinder, Jugendliche und Senioren sowie Menschen mit Migrationshintergrund). Welche Daten zu welchem Zweck erhoben werden, ist für Sie jederzeit transparent! Veröffentlicht werden die Ergebnisse auf ab Herbst 2010 auf www.museumbildet.de.

Die Museumslandschaft braucht diese Erhebung ...
... weil viele Museen engagierte Vermittlungsarbeit leisten. Was fehlt, ist ein Überblick über die aktuelle, bundesweite Situation: Was gelingt bereits gut? Wo besteht Handlungsbedarf? Wo wird finanzielle oder fachliche Unterstützung benötigt? Welche Ziele stellen sich für die Zukunft? etc.

Gute Gründe teilzunehmen ...
... gibt es für Sie viele, so zum Beispiel:

  • Im Internet entsteht mit Ihrer Unterstützung ein neues Forum, das die Bildungsarbeit der Museen öffentlich sichtbarer und Museumsbesucher und Interessierte auf die Angebote Ihres Museums aufmerksam macht.
  • Aus Ihren Daten entsteht eine neue Grundlage für notwendige Forderungen an die Kulturpolitik, denn diese können erstmals im bundesweiten Vergleich mit Zahlen einer aktuellen Statistik belegt werden.
  • Ihre Projektbeschreibung ist Teil eines Pools wertvoller Anregungen und Ideen für Bildungs- und Vermittlungsprojekte. Die differenzierten Suchfunktionen der Projektdatenbank machen es Ihnen, anderen Museen sowie möglichen Kooperationspartnern leicht, genau die Projekte zu finden, die Sie interessieren.



Offener künstlerisch-konzeptioneller Wettbewerb "Für alle? Innovative Vermittlungskonzepte für Kunst im Stadtraum"

Der Verein hub:kunst.diskurs e.V. schreibt in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig den offenen künstlerisch-konzeptionellen Wettbewerb "Für alle? Innovative Vermittlungskonzepte für Kunst im Stadtraum" aus.

Der Wettbewerb richtet sich bundesweit an Künstler aller Disziplinen, Vermittler, Gestalter, Planer (Architekten, Landschaftsplaner, Stadtplaner und -entwickler), Geisteswissenschaftler und Studierende entsprechender Studiengänge. Er fordert sie auf, Konzepte einzureichen, die mit unterschiedlichsten Formaten, Strategien, Strukturen, mit künstlerischen, didaktischen, gestalterischen oder planerischen Mitteln, Kunst in Stadträumen gegenüber den Nutzern dieser Räume zu vermitteln vermögen.

Im Wettbewerb werden drei Preise (€ 3.000,-/€ 2.000,-/€ 1.000,-) von einer Expertenjury vergeben. Mitglieder der Jury sind: Alexander Henschel (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Kunst, Kunstgeschichte und Kunstpädagogik der Universität Oldenburg); Thomas Kaestle (künstlerischer Leiter des Vereins hub:kunst.diskurs e.V.); Dr. Christine Litz (Projektleiterin der documenta 13); Prof. Dr. Bettina Oppermann (Professorin für Freiraumpolitik und Planungskommunikation am Institut für Freiraumentwicklung der Universität Hannover); Dr. Carina Plath (Kuratorin für Malerei und Skulptur am Sprengel Museum Hannover); Till Steinbrenner (als Vertreter von Lindner & Steinbrenner, freie Künstler in Hannover); Barbara Straka (Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig).

Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 17. Mai 2010, die Entscheidung der Jury wird am 02. Juni bekannt gegeben. Am 24. April finden ein öffentliches Rückfragenkolloquium und eine Expertendiskussion zum Thema in den Räumen von hub:kunst.diskurs e.V. in Hannover statt.

Wettbewerbsausschreibung als pdf
Pressemitteilung als pdf
www.kunst-diskurs.de




Bundesvorstand (wieder-)gewählt

Turnusgemäß wählten die Mitglieder des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. auf der Jahrestagung in Köln am 17. November 2009 ihren neuen Vorstand. Stefan Bresky vom Deutschen Historischen Museum in Berlin wurde als erster Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Antje Kaysers vom Badischen Landesmuseum in Karlsruhe wird auch künftig den stellvertretenden Vorsitz übernehmen. Die Finanzen bleiben in den Händen von Peter Schüller vom K20K21, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Anja Hoffmann vom LWL-Industriemuseum in Dortmund trat als Schriftführerin die Nachfolge von Ralph Stefan an, der seinen Posten satzungsgemäß nach zwei Amtszeiten zur Verfügung stellten.

Mit einem erweiterten Beirat stellt sich der Vorstand künftig den wachsenden und differenzierten Aufgaben des Bundesverbandes: Ralph Stephan (Singen am Hohentwiel) übernimmt die Koordination der Überarbeitung des Internetauftritts. Folker Metzger (Weimar) leitet die Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreiheit“. Hannelore Kunz-Ott (München) vertritt den Bundesverband im Projekt „schule@museum“, das zusammen mit dem Deutschen Museumsbund, und der BDK - Fachverband für Kunstpädagogik als Wettbewerb seit 2004 durchgeführt wird. Ute Lefarth (Wolfsburg) koordiniert die Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Karin Schad (Bonn) und Beatrix Commandeur (Bergisch Gladbach) vertreten den Bundesverband der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.


schule@museum
Ausschreibungsende verlängert bis zum 7. Dezember

Bis zum 7. Dezember 2009 haben Schulen und Museen noch Zeit, sich zu einem Bildungs-Tandem zusammenzuschließen und sich mit einer kreativen Projektidee bei schule@museum zu bewerben. Aus allen Einsendungen werden dann bis Ende Januar 16 Modelle ausgewählt, die über zwei Jahre hinweg intensiv begleitet werden. Mit dem Aufruf schule@museum Bildungspartnerschaften gestalten werden Ideen für eine dauerhafte Zusammenarbeit von Schulen und Museen gesucht.

Ziel der Initiative ist, bundesweit verschiedene Kooperationsformen zwischen Schule und Museum anhand eines interkulturellen Themas zu erproben. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Museumsbundes, des BDK-Fachverbands für Kunstpädagogik, des Bundesverbands Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Stiftung Mercator.

Teilnehmen können Tandems aus Museen und Schulklassen der Sekundarstufe I. Besonders Real-, Haupt- und Förderschulen sind zur Teilnahme aufgerufen. Museen und Schulen können sich nur gemeinsam mit einer Idee für eine Bildungspartnerschaft bewerben. Die besten Konzepte werden über zwei Schuljahre hinweg erprobt. Im Anschluss sollen sie langfristig im Rahmen des Regelunterrichts verwirklicht werden.

Die Tandems erhalten eine finanzielle Unterstützung zur Durchführung des Projekts, Beratung durch Experten und Einladungen zu bundesweiten Fachworkshops. Zudem können sie sich mit den anderen Tandems vernetzen.

Die Initiative schule@museum besteht bereits seit 2004, sie soll nun in feste Strukturen in der Kooperation von Schulen und Museen etabliert werden. Details zum Ablauf des Projekts und zur Bewerbung finden Sie auf der Website www.schule-museum.de

Mehr Informationen erhalten Sie bei:

Projektbüro schule@museum
Monika Dreykorn
Tel.: 09 11/7 66 12 39
E-Mail: info@schule-museum.de
www.schule-museum.de




Bericht zur Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik in Köln

Kurzbericht des Museumsdienstes Köln (Kooperationspartner des BVMP) zur Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. vom 16. bis 17. November 2009 in Köln.

http://www.museenkoeln.de/museumsdienst/default.asp?s=2738




schule@museum
Bildungspartnerschaften gestalten
2009 bis 2011

Die Idee
Durch die Zusammenarbeit der Institutionen Schule und Museum kann eine kreative Lernatmosphäre entstehen, die Kindern und Jugendlichen neue Zugänge zu Bildungsinhalten eröffnet. Sie können hierbei persönliche und soziale Kompetenzen erwerben und zu kulturellem Engagement motiviert werden. Das Museum ist darüber hinaus ein idealer Ort, um politisch oder gesellschaftlich relevante Themen zu diskutieren sowie Herkunfts- und Identitätsfragen nachzuspüren. Seit 2004 kooperieren der Deutsche Museumsbund, der BDK – Fachverband für Kunstpädagogik und der Bundesverband Museumspädagogik beim Projekt schule@museum. Zusammen mit der Stiftung Mercator und der Bundeszentrale für politische Bildung wollen wir nun feste Strukturen und Langfristigkeit in der Zusammenarbeit von Schulen und Museen unterstützen. Ein „think-tank“ zur Zukunft der Zusammenarbeit von Schulen und Museen entsteht. Wir laden Sie ein, mit Ihren Ideen von einer zeitgemäßen Kooperation zwischen Museen und Schulen an unserer Ausschreibung teilzunehmen, um zusammen mit Ihnen modellhaft Zukunft zu gestalten.

Unser Ziel
schule@museum will langfristige Kooperationen zwischen Schulen und Museen entwickeln. Ziel der Ausschreibung ist es, bundesweit in 16 Modellen Strukturen für die Zusammenarbeit anhand eines interkulturellen Themas zu erproben. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden am Ende des Projekts anderen Schulen und Museen in Handreichungen und im Internet für künftige Kooperationen zur Verfügung gestellt.

Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen können „Tandems“ aus Museen und Schulen aller Museumstypen und Schularten mit der Sekundarstufe I. Auf schulischer Seite werden besonders Real-, Haupt- und Förderschulen bzw. entsprechende Schulformen zur Teilnahme aufgerufen. Museen und Schulen können sich nur gemeinsam bewerben.

Was suchen wir?
Wir suchen Schulen und Museen, die sich als Tandems mit uns auf die Suche nach innovativen und kreativen Ansätzen für dauerhaft erfolgreiche Partnerschaften begeben, die Schülerinnen und Schülern Lust auf kulturelle Bildung im Museum vermitteln möchten. Wir möchten Pädagogen, Schüler und Museumsmitarbeiter einladen, gemeinsam Modelle nachhaltiger Zusammenarbeit zu entwickeln und diese in praktische Projekte umzusetzen.

Wir bieten Ihnen

  • Finanzmittel zur Durchführung Ihres Projekts
  • Beratung durch Experten
  • Fachworkshops auf nationaler Ebene
  • Vernetzung mit den Tandems aus den anderen Bundesländern

Was müssen Sie tun?
Ihr Tandem entwickelt ein Projektkonzept, das eine kreative Auseinandersetzung mit Museumsobjekten beinhaltet und dabei interkulturelle Fragestellungen aufgreift. Das Ergebnis wird zum Abschluss des Projekts in ästhetischer und / oder künstlerischer Form präsentiert (z. B. Installation, Kunstaktionen, Film, Website, Theater, Tanz, Audioguide, Ausstellung, Broschüre).
Ihrem Projektkonzept liegt ein Vorschlag für eine dauerhafte und nachhaltige Kooperation der Tandempartner zugrunde, der sich möglichst im Rahmen des Regelunterrichts verwirklichen lässt und der im Idealfall auch für andere Schule- Museum-Kooperationen geeignet ist. Die von Ihnen vorgeschlagene Modellkonzeption beinhaltet eine Einbindung von Schülerinnen und Schülern in alle Projektphasen (Projektentwicklung, Durchführung, Präsentation und Auswertung). Von besonderem Interesse sind Projektideen, die vor allem Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus sowie aus Familien mit Migrationshintergrund berücksichtigen.

Flyer
s_at_m_Flyer_Internet_final.pdf


Wettbewerb der Kulturstiftung der Länder
in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung

Schule und Kultur gemeinsam in Aktion: Zusammen mit einem Theater, einem Museum, einem Orchester, einem einzelnen Künstler ein Projekt entwickeln und durchführen, neue kreative Impulse für den Schulalltag schaffen….

Neue Ideen sind gesucht! Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative KINDER ZUM OLYMP! ruft die Kulturstiftung der Länder zum sechsten Mal bundesweit zu einem Wettbewerb auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, Kunst und Kultur zu entdecken.

In Kooperationsprojekten mit außerschulischen Partnern – einer kulturellen Einrichtung oder Künstlern – können Schüler und Lehrer neue Ideen entwickeln und umsetzen. So lernen sie kulturelle Praxis kennen.

Information und Anmeldung ab 21. September 2009 unter www.kinderzumolymp.de


Neuer Bundesvorstand

Die deutschen Museumspädagogen haben einen neuen Vorstand gewählt: Stefan Bresky, Vermittlungsexperte des Deutschen Historischen Museums in Berlin hat den Vorsitz des Bundesverbandes Museumspädagogik übernommen. Er löst damit die langjährige Vorstandsvorsitzende Hannelore Kunz-Ott ab. Unterstützt wird er im neuen Vorstand von der stellvertretenden Vorsitzenden Antje Kaysers (Karlsruhe), dem Finanzbeauftragten Peter Schüller (Düsseldorf) - in der Nachfolge von Karin Maaß - sowie von Ralph Stephan (Singen am Hohentwiel) als Vorstandssprecher.

Der laufende politische Diskurs zur Kulturellen Bildung, die Wichtigkeit der Besucherorientierung in Museen, aber auch die verstärkte Diskussion um Museumsstandards wird den neuen Vorstand in den kommenden Monaten besonders beschäftigen. Hier leistet der Verband einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung neuer, zukunftsweisender Konzepte der Museumsarbeit.


Qualitätskriterien für die Bildungsarbeit
Neue Broschüre erschienen

Der laufende politische Diskurs zur Kulturellen Bildung, die Wichtigkeit der Besucherorientierung in Museen, aber auch die verstärkte Diskussion um Museumsstandards hat den Bundesverband Museumspädagogik e. V. (BVMP) veranlasst, die Grundlagen für eine qualitätsvolle Vermittlungsarbeit zu benennen: in der neuen Publikation „Qualitätskriterien für Museen: Bildungs- und Vermittlungsarbeit“. Sie wurde vom BVMP erarbeitet und nun gemeinsam mit dem Deutschen Museumsbund veröffentlicht. Mit ihr soll der Prozess der Professionalisierung und Qualitätsverbesserung in diesem wichtigen Aufgabenfeld vorangetrieben werden. Die darin enthaltenen Empfehlungen wurden von Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Museumssparten erarbeitet. Besonders erfreulich war die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Verband der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen und mit Mediamus, dem Schweizerischen Verband der Fachleute für Bildung und Vermittlung im Museum. Erstmals ist damit eine verbindliche Handreichung für alle deutschsprachigen Museen entstanden, die den Akteuren wertvolle Hilfestellungen leisten kann: nicht nur in der Arbeit „am Kunden“ sondern auch als Argumentationsgrundlage gegenüber den Museumsträgern. Die Broschüre ist über die Geschäftsstellen des BVMP und des DMB erhältlich.

Publikation "Qualitätskriterien für Museen: Bildungs- und Vermittlungsarbeit" [282 KB]


Neue Bundesgeschäftsstelle

Der Bundesverband Museumspädagogik hat seit Oktober eine neue Geschäftsstelle in München. Hannelore Kunz-Ott ist es gelungen, die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern für eine Kooperation zu gewinnen, aufgrund der der BVMP einen Raum in der Landesstelle anmieten konnte. Dort wird in Zukunft einmal pro Woche eine Mitarbeiterin ansprechbar sein. Die Frage der Sprechzeiten und Bürobesetzung müssen zur Zeit noch geregelt werden, postalisch ist die Bundesgeschäftsstelle jedoch ab sofort zu erreichen.

Die Kontaktdaten lauten:

Bundesgeschäftsstelle des BVMP e.V.
c/o Landestelle für die nichtstaatlichen Museen
Alter Hof 2
80331 München

Tel.: 089/18910761
info@museumspaedagogik.org


Erweiterte Vorstandsitzung in Frankfurt

Der Vorstand des BVMP hat sich am 14. Juni 2008 im Historischen Museum der Stadt Frankfurt mit den Vertretern der Regionalverbände getroffen. Karin Maaß legte dort einen detaillierten Kassenbericht vor, dessen Einzelpositionen den Kollegen einen klaren Überblick über die Jahres-Vorhaben und deren Finanzierung gaben. Die Erhöhung der Abgaben der Arbeitskreise an den BVMP hat zu einer merklichen Entspannung der finanziellen Situation geführt. Der BVMP hat zur Zeit 793 Mitglieder.

Der aktuelle Wettbewerb SCHULE@MUSEUM ist abgeschlossen. Die Würdigung der Sieger fand in Berlin statt. Das DHM hat dankenswerterweise die Ausrichtung dieser Abschlussveranstaltung übernommen. Die Zukunft des Wettbewerbs hängt unter anderem davon ab, ob die bewährten Projektpartner Sponsoren für ein Fortführung finden. Es sollten hierbei wieder Beiträge gefördert werden, die von Gruppen eingereicht werden. Zur Themenfindung ist ein Workshop mit Jugendlichen angedacht.

Der Bundestag hat seinen Bericht zur Kultur in Deutschland veröffentlicht und dort zentral und ausdrücklich Kulturelle Bildung zum politischen und gesellschaftlichen Auftrag erklärt. Der Bundestag verlangt, dass sie für die Gemeinden zur verpflichtenden Leistung wird. In diesem Sinne sind die Museen und ihre Träger besonders gefordert, Inhalte zu bieten. Der Kommissionsbericht deckt sich in weiten Bereichen mit dem Ansinnen unseres Verbandes und wird von uns im Zuge der Lobbyarbeit kommuniziert. Die schriftliche Stellungnahme des BVMP wird auch in der nächsten Ausgabe Standbein/Spielbein veröffentlicht werden.

Der Titel der diesjährigen Tagung des BVMP lautet “Bildung - was sonst?! Aneignungsprozesse und Vermittlungsformen in Museen“. Der Veranstaltungsplan liegt druckbereit vor und wird in der kommenden Ausgabe von Standbein/Spielbein veröffentlicht. Zur Finanzierung der Tagung konnte das BKM sowie zwei bayrische Staatsministerien gewonnen werden. Den Foren in den Münchner Museen ist ein zentraler Bereich gewidmet. Alle Regionalverbände erklärten sich bereit, eine Forumsmoderation zu übernehmen.


Tips zum Museumsbesuch mit Kindern

Mit Unterstützung unserer Kollegen aus der Schweiz stellen wir den folgenden Text mit Tips zum Museumsbesuch mit Kindern als pdf zur Verfügung: MuseumsbesuchmitKindern.pdf.


Positionspapier zur Museumspädagogik

Im Auftrag der Mitgliederversammlung hat der Bundesvorstand unter Federführung von Karin Maaß das Positionspapier zur Museumspädagogik entwickelt. Es kann in der Rubrik Grundsatzpapiere downgeloaded werden.


Raus aus dem Elfenbeinturm
Tagungsbericht zur Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik in Aachen

Ganztagsschulen geben Museen die Möglichkeit, Angebote über die traditionellen eintägigen Ausflüge von Schulklassen hinaus zu machen. Von der Sprachförderung bis zur "Eroberung einer Stadt" ist alles möglich. Auf der Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik am 21. und 22. Oktober 2005 in Aachen diskutierten deren Mitglieder mit Schulleitungen über die Möglichkeiten, gemeinsam den "Ganztag zu gestalten".

Zum Speichern der Datei auf Ihren Rechner, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf das Diskettensymbol.

Tagungsbericht
Ganztagsschulen_Museumspaedagogik.pdf

Weitere Informationen zum Thema Ganztagsschulen finden Sie im Internet unter www.ganztagsschulen.org


Anlässlich der Jahrestagung „Den Ganztag gestalten“ veröffentlichet der Bundesverband Museumspädagogik eine Aachener Erklärung zur Zusammenarbeit von Museen und Ganztagesschulen

Aachener Erklärung - Ganztagsschule und Museum

Ganztagsschulen mit ihren zusätzlichen Bildungs-, Förderungs- und Freizeitangeboten für Schülerinnen und Schüler sind besonders auf die neuen Bildungsziele ausgerichtet. Kinder und Jugendliche sollen demnach zunehmend selbstständiger werden und lernen, Fachkompetenzen, Methodenkompetenzen, Sozialkompetenzen und Selbstkompetenzen zu erwerben.

Ganztagsschulen können diesem Erziehungs- und Bildungsauftrag besser gerecht werden, wenn sie außer mit den Eltern und –Erziehungsberechtigten insbesondere mit dem außerschulischen Lernort „Museum“ zusammenarbeiten.

Das Museum bietet für Schülerinnen und Schüler die einzigartige Möglichkeit, originalen, authentischen Zeugnissen direkt zu begegnen. Diese unmittelbare Begegnung mit dem Original im Museum schafft Orientierungsgrundlagen und Maßstäbe der Bewahrung von Erbe und Tradition, aber auch der Auseinandersetzung mit Gegenwart und Zukunft. Im Museen entdecken, erleben und erlernen Kinder und Jugendliche ästhetische Werte, den Zugang zu vergangenen Epochen und zu fremden Kulturen, sie schärfen ihren Blick auf unsere Welt und Umwelt und sie lernen neue Qualifikationen und Schlüsselkompetenzen, wie Teamfähigkeit und Toleranz, gesellschaftliches Engagement, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität. Dieser Bildungsprozess wirkt nachhaltig, weil im Museum Erfahrungen gesammelt werden, die ganzheitlich eingebunden, selbst nachvollziehbar, sinnlich erlebbar und somit als Lernprozesse stärker motiviert sind.

Museen arbeiten seit vielen Jahren als qualifizierter und verlässlicher Partner mit Schulen zusammen. Lehrkräfte und Schüler jeder Jahrgangsstufe und jeder Schulart besuchen Museen und lernen von ihren vielfältigen kulturgeschichtlichen Sammlungsbeständen.

Aufbauend auf dieser langjährigen Partnerschaft erklärt der Bundesverband Museumspädagogik seine Bereitschaft, im Rahmen der Ganztagsschule die Kooperation zwischen Museum und Schule zu unterstützen, zu fördern und weiter aufzubauen. Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. vertritt die Auffassung, dass zu den regelmäßigen unterrichtsergänzenden Maßnahmen im Rahmen der Ganztagsschule Angebote aus dem Bereich der Museen unverzichtbar dazugehören sollten. Die museumspädagogischen Angebote für Ganztagsschulen sollen aber von fachlich qualifizierten museumspädagogischem Personal durchgeführt und adäquat finanziell vergütet werden.

Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. wird aus diesen Gründen seine Mitglieder auffordern, im Rahmen ihrer finanziellen und personellen Möglichkeiten museumspädagogische Angebote für Ganztagsschulen zu entwickeln, anzubieten und durchzuführen.

Aachen, Oktober 2005

Vorstand:

Dr. Hannelore Kunz-Ott
Landesstelle für die
nichtstaatlichen Museen
Alter Hof 2, 80331 München
Tel. 089/21014027


Dr. Gabriele Kindler
Badisches Landesmuseum
Karlsruhe
Schloss, 76131 Karlsruhe
Tel. 0721/9266547

Karin Maaß M.A.
Unterer Hagen 7
66117 Saarbrücken
Tel. 0681/582874

Ralph Stephan M.A.
Archäolog. Hegau-Museum
Am Schlossgarten 2
78224 Singen
Tel. 07731/85267

Stellungnahme zur Erklärung der Kultusminister-Konferenz „Bildung im Museum“

Die Stellungnahme des BVMP zur Erklärung der Kultusminister-Konferenz „Bildung im Museum“ hat ein aufmerksames Echo gefunden. Hannelore Kunz-Ott dankte all den vielen Helfern, die sich daran beteiligten. Zahlreiche Museumsverbände, Politiker und Lobbyisten erhielten bereits die Stellungnahme. Wenn die Arbeitskreise noch weitere Adressaten wissen, sollten sie diese dem Vorstand mitteilen. Die Stellungnahme ist als pdf-Datei (Stand: 24.04.2003) im Internet nachzulesen unter pdf-Datei (Stand: 24.04.2003)


Wettbewerb "Schule@museum"

Die Pilotphase des Wettbewerbs Schule@museum wird nur noch mit der Hälfte der beantragten Finanzmittel unterstützt. Daher ist daran gedacht, für die Pilotphase eine thematische Konzentration auf eine Museumsgattung und auf ein Generalthema vorzunehmen. Informationen gibt es unter www.schule-museum.de.


Linkliste zum Thema "Migration & Museum"

Parallel zur Veröffentlichung des Standbein-Spielbein-Heftes zum Thema "Migration und Integration" haben wir die darin enthaltenen Linkliste zum Thema "Migration & Museum" nun auch auf unserer Homepage veröffentlicht. Wenn Sie wollen - klicken Sie sich durch! Sie finden die Liste unter Standbein-Spielbein + Archiv


Unterstützen Sie uns mit einem Link
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Fragen, Diskussionen etc.
Falls Sie selbst eine Nachricht für oder Fragen an die Mitglieder des Bundesverbandes Museumspädagogik haben, so können Sie diese gerne im Diskussionsforum plazieren. Wenn Sie eine Veranstaltung ankündigen möchten, so verwenden Sie bitte das dafür vorgesehene Formular, zu dem Sie per link im Kopf der jeweiligen Terminliste gelangen oder schicken Sie eine eMail mit allen relevanten Informationen (Thema, Zeit, Ort, Teilnahmegebühr, Veranstalter, Kontaktperson) an Herrn Georg v.Breitenbuch (webmaster@museumspaedagogik.org)












 

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