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in Verbindung mit dem Kongress„Selbstverständlich! Kulturelle Bildung in der Schule“
der Bildungsinitiative
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Ab 11.00 Uhr | Ankunft und Registrierung |
14.00 Uhr |
Ordentliche Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. |
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Ab 17.00 Uhr | Führung durch das Museum für Stadtgeschichte Dessau-Roßlau |
19.00 Uhr | Empfang mit kleinem Festprogramm zum 20-jährigen Bestehen des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. Grußworte
Klemens Koschig Anja Hoffmann
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Anmeldung
bis 10. Juni 2011 bei:
Mirka Mainzer
LWL-Industriemuseum, Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Tel +49 (0)231/69 61 251, Fax +49 (0)231/69 61 114
eMail: Mirka.mainzer@lwl.org
Teilnahmebeitrag für die Jubiläumsfeier: 10,00 €
Download: Anmeldeformular als pdf
Alle Tagungsorte auf einen Blick (www.dessau-rosslau.de)
Stadtarchiv
Lange Gasse 22
06844 Dessau-Roßlau
Museum für Stadtgeschichte
Johannbau
Am Schlossplatz 3a
06844 Dessau-Roßlau
Museum für Naturkunde und Vorgeschichte
Askanische Straße 32
06844 Dessau-Roßlau
Anhaltische Gemäldegalerie
Puschkinallee 100
06856 Dessau-Roßlau
Übernachtungsmöglichkeiten:
Tourist-Information Dessau-Roßlau
Zerbster Straße 2c
06844 Dessau-Roßlau
Tel: 0340 / 2 04 14 42 und 0340 / 1 94 33
Fax: 0340 / 2 04 11 42
eMail: touristinfo@dessau-rosslau.de
Hotel- und Privatzimmerreservierung
Fon 0340 / 2 20 30 03
Fax 0340 / 2 20 30 03
Das gesonderte Programm und Anmeldung zum Kinder zum Olymp!-Kongress „Selbstverständlich! Kulturelle Bildung in der Schule“ am 23. und 24. Juni 2011 im Anhaltischen Theater Dessau finden Sie unter:
http://www.kinderzumolymp.de/cms/
Kongresse/Dessau%202011.aspx
Download: Programm Kinder zum Olymp als pdf
Schule und Kultur gemeinsam in Aktion: zusammen mit einem Theater, einem Museum, einem Orchester, einem einzelnen Künstler ein Projekt entwickeln und durchführen, neue kreative Impulse für den Schulalltag schaffen….
Gute Ideen sind gesucht! Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! ruft die Kulturstiftung der Länder zum siebten Mal bundesweit zu einem Wettbewerb auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, Kunst und Kultur zu entdecken.
Teilnehmen können alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland und die deutschen Auslandsschulen mit ihren Kulturpartnern sowie Kultureinrichtungen und Künstler mit ihren Schulkooperationen.
Kinder_zum_Olymp_Ausschreibungstext_2010_2011.pdf
Information und Anmeldung ab 27. September 2010 unter www.kinderzumolymp.de
Anmeldeschluss: 30. November 2010
Wir laden Sie herzlich ein,
…sich ab dem 26. April 2010 an unserer bundesweiten Erhebung zur Bildungs- und Vermittlungsarbeit in deutschen Museen zu beteiligen. Dazu brauchen Sie nur den Fragebogen auf www.museumbildet.de auszufüllen. Dies wird Sie und Ihre Fachkräfte für Vermittlung rund zwei Stunden kosten. Wir danken herzlich für Ihren Einsatz.
Wir sind
...der Deutsche Museumsbund in Kooperation mit dem Bundesverband Museumspädagogik und dem Institut für Museumsforschung. Fachlich beraten werden wir durch Kinder zum Olymp!, die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder und die Kunsthalle Emden sowie gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und von der Deutsche Bank Stiftung.
Ihre personalisierten Zugangsdaten
…haben wir Ihnen per Post zugesandt. Sie haben bis zum 31. August 2010 verlängert Zugriff auf Ihren Eintrag. Museen, für die auch diese Frist zu knapp ist, können sich gern an uns wenden.
Kontakt: Geschäftsstelle des Deutschen Museumsbund, 030 / 841095 -18, museumbildet@museumsbund.de
Die ersten 3.000 Einsendungen
…nehmen automatisch an einer Geldverlosung teil. Verlost werden Beträge zwischen 500 und 2.500 Euro sowie verschiedene Sachpreise. Nähere Informationen finden Sie auf www.museumbildet.de. Die Aktion wird ermöglicht durch die Deutsche Bank Stiftung.
Der Fragebogen
… deckt die zentralen Bereiche der Bildungs- und Vermittlungsarbeit im Museum ab, um ein möglichst repräsentatives und umfassendes Bild zu erhalten. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass es etwas Zeit braucht, ihn auszufüllen.
… baut auf den Fragen auf, die das Institut für Museumsforschung 2007 im Rahmen seiner jährlichen statistischen Gesamterhebung an deutschen Museen zur „Museumspädagogik“ gestellt hat.
Ihre Angaben...
… werden statistisch ausgewertet und fließen partiell in eine Projektdatenbank (Schwerpunkt: Projekte für Kinder, Jugendliche und Senioren sowie Menschen mit Migrationshintergrund). Welche Daten zu welchem Zweck erhoben werden, ist für Sie jederzeit transparent! Veröffentlicht werden die Ergebnisse auf ab Herbst 2010 auf www.museumbildet.de.
Die Museumslandschaft braucht diese Erhebung ...
... weil viele Museen engagierte Vermittlungsarbeit leisten. Was fehlt, ist ein Überblick über die aktuelle, bundesweite Situation: Was gelingt bereits gut? Wo besteht Handlungsbedarf? Wo wird finanzielle oder fachliche Unterstützung benötigt? Welche Ziele stellen sich für die Zukunft? etc.
Gute Gründe teilzunehmen ...
... gibt es für Sie viele, so zum Beispiel:
Der Verein hub:kunst.diskurs e.V. schreibt in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig den offenen künstlerisch-konzeptionellen Wettbewerb "Für alle? Innovative Vermittlungskonzepte für Kunst im Stadtraum" aus.
Der Wettbewerb richtet sich bundesweit an Künstler aller Disziplinen, Vermittler, Gestalter, Planer (Architekten, Landschaftsplaner, Stadtplaner und -entwickler), Geisteswissenschaftler und Studierende entsprechender Studiengänge. Er fordert sie auf, Konzepte einzureichen, die mit unterschiedlichsten Formaten, Strategien, Strukturen, mit künstlerischen, didaktischen, gestalterischen oder planerischen Mitteln, Kunst in Stadträumen gegenüber den Nutzern dieser Räume zu vermitteln vermögen.
Im Wettbewerb werden drei Preise (€ 3.000,-/€ 2.000,-/€ 1.000,-) von einer Expertenjury vergeben. Mitglieder der Jury sind: Alexander Henschel (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Kunst, Kunstgeschichte und Kunstpädagogik der Universität Oldenburg); Thomas Kaestle (künstlerischer Leiter des Vereins hub:kunst.diskurs e.V.); Dr. Christine Litz (Projektleiterin der documenta 13); Prof. Dr. Bettina Oppermann (Professorin für Freiraumpolitik und Planungskommunikation am Institut für Freiraumentwicklung der Universität Hannover); Dr. Carina Plath (Kuratorin für Malerei und Skulptur am Sprengel Museum Hannover); Till Steinbrenner (als Vertreter von Lindner & Steinbrenner, freie Künstler in Hannover); Barbara Straka (Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig).
Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 17. Mai 2010, die Entscheidung der Jury wird am 02. Juni bekannt gegeben. Am 24. April finden ein öffentliches Rückfragenkolloquium und eine Expertendiskussion zum Thema in den Räumen von hub:kunst.diskurs e.V. in Hannover statt.
Wettbewerbsausschreibung als pdf
Pressemitteilung als pdf
www.kunst-diskurs.de
Turnusgemäß wählten die Mitglieder des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. auf der Jahrestagung in Köln am 17. November 2009 ihren neuen Vorstand. Stefan Bresky vom Deutschen Historischen Museum in Berlin wurde als erster Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Antje Kaysers vom Badischen Landesmuseum in Karlsruhe wird auch künftig den stellvertretenden Vorsitz übernehmen. Die Finanzen bleiben in den Händen von Peter Schüller vom K20K21, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Anja Hoffmann vom LWL-Industriemuseum in Dortmund trat als Schriftführerin die Nachfolge von Ralph Stefan an, der seinen Posten satzungsgemäß nach zwei Amtszeiten zur Verfügung stellten.
Mit einem erweiterten Beirat stellt sich der Vorstand künftig den wachsenden und differenzierten Aufgaben des Bundesverbandes: Ralph Stephan (Singen am Hohentwiel) übernimmt die Koordination der Überarbeitung des Internetauftritts. Folker Metzger (Weimar) leitet die Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreiheit“. Hannelore Kunz-Ott (München) vertritt den Bundesverband im Projekt „schule@museum“, das zusammen mit dem Deutschen Museumsbund, und der BDK - Fachverband für Kunstpädagogik als Wettbewerb seit 2004 durchgeführt wird. Ute Lefarth (Wolfsburg) koordiniert die Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Karin Schad (Bonn) und Beatrix Commandeur (Bergisch Gladbach) vertreten den Bundesverband der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.
Bis zum 7. Dezember 2009 haben Schulen und Museen noch Zeit, sich zu einem Bildungs-Tandem zusammenzuschließen und sich mit einer kreativen Projektidee bei schule@museum zu bewerben. Aus allen Einsendungen werden dann bis Ende Januar 16 Modelle ausgewählt, die über zwei Jahre hinweg intensiv begleitet werden. Mit dem Aufruf schule@museum Bildungspartnerschaften gestalten werden Ideen für eine dauerhafte Zusammenarbeit von Schulen und Museen gesucht.
Ziel der Initiative ist, bundesweit verschiedene Kooperationsformen zwischen Schule und Museum anhand eines interkulturellen Themas zu erproben. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Museumsbundes, des BDK-Fachverbands für Kunstpädagogik, des Bundesverbands Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Stiftung Mercator.
Teilnehmen können Tandems aus Museen und Schulklassen der Sekundarstufe I. Besonders Real-, Haupt- und Förderschulen sind zur Teilnahme aufgerufen. Museen und Schulen können sich nur gemeinsam mit einer Idee für eine Bildungspartnerschaft bewerben. Die besten Konzepte werden über zwei Schuljahre hinweg erprobt. Im Anschluss sollen sie langfristig im Rahmen des Regelunterrichts verwirklicht werden.
Die Tandems erhalten eine finanzielle Unterstützung zur Durchführung des Projekts, Beratung durch Experten und Einladungen zu bundesweiten Fachworkshops. Zudem können sie sich mit den anderen Tandems vernetzen.
Die Initiative schule@museum besteht bereits seit 2004, sie soll nun in feste Strukturen in der Kooperation von Schulen und Museen etabliert werden. Details zum Ablauf des Projekts und zur Bewerbung finden Sie auf der Website www.schule-museum.de
Mehr Informationen erhalten Sie bei:
Projektbüro schule@museum
Monika Dreykorn
Tel.: 09 11/7 66 12 39
E-Mail: info@schule-museum.de
www.schule-museum.de
Kurzbericht des Museumsdienstes Köln (Kooperationspartner des BVMP) zur Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. vom 16. bis 17. November 2009 in Köln.
http://www.museenkoeln.de/museumsdienst/default.asp?s=2738
Die Idee
Durch die Zusammenarbeit der Institutionen Schule und
Museum kann eine kreative Lernatmosphäre entstehen, die
Kindern und Jugendlichen neue Zugänge zu Bildungsinhalten
eröffnet. Sie können hierbei persönliche und soziale Kompetenzen
erwerben und zu kulturellem Engagement motiviert
werden. Das Museum ist darüber hinaus ein idealer Ort, um
politisch oder gesellschaftlich relevante Themen zu diskutieren
sowie Herkunfts- und Identitätsfragen nachzuspüren.
Seit 2004 kooperieren der Deutsche Museumsbund, der
BDK – Fachverband für Kunstpädagogik und der Bundesverband
Museumspädagogik
beim Projekt schule@museum.
Zusammen mit der Stiftung Mercator und der Bundeszentrale
für politische Bildung wollen wir nun feste Strukturen
und Langfristigkeit in der Zusammenarbeit von Schulen
und Museen unterstützen. Ein „think-tank“ zur Zukunft der
Zusammenarbeit von Schulen und Museen entsteht. Wir
laden Sie ein, mit Ihren Ideen von einer zeitgemäßen Kooperation
zwischen Museen und Schulen an unserer Ausschreibung
teilzunehmen,
um zusammen mit Ihnen modellhaft
Zukunft zu gestalten.
Unser Ziel
schule@museum will langfristige Kooperationen zwischen
Schulen und Museen entwickeln. Ziel der Ausschreibung ist
es, bundesweit in 16 Modellen Strukturen
für die Zusammenarbeit
anhand eines interkulturellen Themas zu erproben.
Die Ergebnisse
dieser Zusammenarbeit werden am Ende des
Projekts anderen Schulen und Museen in Handreichungen
und im Internet für künftige Kooperationen zur Verfügung
gestellt.
Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen können „Tandems“ aus Museen und Schulen
aller Museumstypen und Schularten mit der Sekundarstufe I.
Auf schulischer Seite werden besonders Real-, Haupt- und
Förderschulen
bzw. entsprechende Schulformen zur Teilnahme
aufgerufen. Museen und Schulen können sich nur
gemeinsam bewerben.
Was suchen wir?
Wir suchen Schulen und Museen, die sich als Tandems mit
uns auf die Suche nach innovativen und kreativen Ansätzen
für dauerhaft erfolgreiche Partnerschaften begeben, die
Schülerinnen und Schülern Lust auf kulturelle Bildung im
Museum vermitteln möchten. Wir möchten Pädagogen,
Schüler und Museumsmitarbeiter einladen, gemeinsam
Modelle nachhaltiger Zusammenarbeit zu entwickeln und
diese in praktische Projekte umzusetzen.
Wir bieten Ihnen
Was müssen Sie tun?
Ihr Tandem entwickelt ein Projektkonzept, das eine kreative
Auseinandersetzung
mit Museumsobjekten
beinhaltet und
dabei interkulturelle Fragestellungen aufgreift. Das Ergebnis
wird zum Abschluss des Projekts in ästhetischer und / oder
künstlerischer Form präsentiert (z. B. Installation,
Kunstaktionen,
Film, Website, Theater, Tanz, Audioguide,
Ausstellung,
Broschüre).
Ihrem Projektkonzept liegt ein Vorschlag für eine dauerhafte
und nachhaltige Kooperation der Tandempartner zugrunde,
der sich möglichst im Rahmen des Regelunterrichts
verwirklichen
lässt und der im Idealfall auch für andere Schule-
Museum-Kooperationen geeignet ist.
Die von Ihnen vorgeschlagene Modellkonzeption beinhaltet
eine Einbindung von Schülerinnen und Schülern in alle Projektphasen
(Projektentwicklung,
Durchführung, Präsentation und
Auswertung).
Von besonderem Interesse sind Projektideen, die vor allem
Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen
Milieus sowie aus
Familien mit Migrationshintergrund berücksichtigen.
Flyer
s_at_m_Flyer_Internet_final.pdf
Schule und Kultur gemeinsam in Aktion: Zusammen mit einem Theater, einem Museum, einem Orchester, einem einzelnen Künstler ein Projekt entwickeln und durchführen, neue kreative Impulse für den Schulalltag schaffen….
Neue Ideen sind gesucht! Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative KINDER ZUM OLYMP! ruft die Kulturstiftung der Länder zum sechsten Mal bundesweit zu einem Wettbewerb auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, Kunst und Kultur zu entdecken.
In Kooperationsprojekten mit außerschulischen Partnern – einer kulturellen Einrichtung oder Künstlern – können Schüler und Lehrer neue Ideen entwickeln und umsetzen. So lernen sie kulturelle Praxis kennen.
Information und Anmeldung ab 21. September 2009 unter www.kinderzumolymp.de
Die deutschen Museumspädagogen haben einen neuen Vorstand gewählt: Stefan Bresky, Vermittlungsexperte des Deutschen Historischen Museums in Berlin hat den Vorsitz des Bundesverbandes Museumspädagogik übernommen. Er löst damit die langjährige Vorstandsvorsitzende Hannelore Kunz-Ott ab. Unterstützt wird er im neuen Vorstand von der stellvertretenden Vorsitzenden Antje Kaysers (Karlsruhe), dem Finanzbeauftragten Peter Schüller (Düsseldorf) - in der Nachfolge von Karin Maaß - sowie von Ralph Stephan (Singen am Hohentwiel) als Vorstandssprecher.
Der laufende politische Diskurs zur Kulturellen Bildung, die Wichtigkeit der Besucherorientierung in Museen, aber auch die verstärkte Diskussion um Museumsstandards wird den neuen Vorstand in den kommenden Monaten besonders beschäftigen. Hier leistet der Verband einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung neuer, zukunftsweisender Konzepte der Museumsarbeit.
Der laufende politische Diskurs zur Kulturellen Bildung, die Wichtigkeit der Besucherorientierung in Museen, aber auch die verstärkte Diskussion um Museumsstandards hat den Bundesverband Museumspädagogik e. V. (BVMP) veranlasst, die Grundlagen für eine qualitätsvolle Vermittlungsarbeit zu benennen: in der neuen Publikation „Qualitätskriterien für Museen: Bildungs- und Vermittlungsarbeit“. Sie wurde vom BVMP erarbeitet und nun gemeinsam mit dem Deutschen Museumsbund veröffentlicht. Mit ihr soll der Prozess der Professionalisierung und Qualitätsverbesserung in diesem wichtigen Aufgabenfeld vorangetrieben werden. Die darin enthaltenen Empfehlungen wurden von Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Museumssparten erarbeitet. Besonders erfreulich war die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Verband der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen und mit Mediamus, dem Schweizerischen Verband der Fachleute für Bildung und Vermittlung im Museum. Erstmals ist damit eine verbindliche Handreichung für alle deutschsprachigen Museen entstanden, die den Akteuren wertvolle Hilfestellungen leisten kann: nicht nur in der Arbeit „am Kunden“ sondern auch als Argumentationsgrundlage gegenüber den Museumsträgern. Die Broschüre ist über die Geschäftsstellen des BVMP und des DMB erhältlich.
Publikation "Qualitätskriterien für Museen: Bildungs- und Vermittlungsarbeit" [282 KB]
Der Bundesverband Museumspädagogik hat seit Oktober eine neue Geschäftsstelle in München. Hannelore Kunz-Ott ist es gelungen, die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern für eine Kooperation zu gewinnen, aufgrund der der BVMP einen Raum in der Landesstelle anmieten konnte. Dort wird in Zukunft einmal pro Woche eine Mitarbeiterin ansprechbar sein. Die Frage der Sprechzeiten und Bürobesetzung müssen zur Zeit noch geregelt werden, postalisch ist die Bundesgeschäftsstelle jedoch ab sofort zu erreichen.
Die Kontaktdaten lauten:
Bundesgeschäftsstelle des BVMP e.V.
c/o Landestelle für die nichtstaatlichen Museen
Alter Hof 2
80331 München
Tel.: 089/18910761
info@museumspaedagogik.org
Der Vorstand des BVMP hat sich am 14. Juni 2008 im Historischen Museum der Stadt Frankfurt mit den Vertretern der Regionalverbände getroffen. Karin Maaß legte dort einen detaillierten Kassenbericht vor, dessen Einzelpositionen den Kollegen einen klaren Überblick über die Jahres-Vorhaben und deren Finanzierung gaben. Die Erhöhung der Abgaben der Arbeitskreise an den BVMP hat zu einer merklichen Entspannung der finanziellen Situation geführt. Der BVMP hat zur Zeit 793 Mitglieder.
Der aktuelle Wettbewerb SCHULE@MUSEUM ist abgeschlossen. Die Würdigung der Sieger fand in Berlin statt. Das DHM hat dankenswerterweise die Ausrichtung dieser Abschlussveranstaltung übernommen. Die Zukunft des Wettbewerbs hängt unter anderem davon ab, ob die bewährten Projektpartner Sponsoren für ein Fortführung finden. Es sollten hierbei wieder Beiträge gefördert werden, die von Gruppen eingereicht werden. Zur Themenfindung ist ein Workshop mit Jugendlichen angedacht.
Der Bundestag hat seinen Bericht zur Kultur in Deutschland veröffentlicht und dort zentral und ausdrücklich Kulturelle Bildung zum politischen und gesellschaftlichen Auftrag erklärt. Der Bundestag verlangt, dass sie für die Gemeinden zur verpflichtenden Leistung wird. In diesem Sinne sind die Museen und ihre Träger besonders gefordert, Inhalte zu bieten. Der Kommissionsbericht deckt sich in weiten Bereichen mit dem Ansinnen unseres Verbandes und wird von uns im Zuge der Lobbyarbeit kommuniziert. Die schriftliche Stellungnahme des BVMP wird auch in der nächsten Ausgabe Standbein/Spielbein veröffentlicht werden.
Der Titel der diesjährigen Tagung des BVMP lautet “Bildung - was sonst?! Aneignungsprozesse und Vermittlungsformen in Museen“. Der Veranstaltungsplan liegt druckbereit vor und wird in der kommenden Ausgabe von Standbein/Spielbein veröffentlicht. Zur Finanzierung der Tagung konnte das BKM sowie zwei bayrische Staatsministerien gewonnen werden. Den Foren in den Münchner Museen ist ein zentraler Bereich gewidmet. Alle Regionalverbände erklärten sich bereit, eine Forumsmoderation zu übernehmen.
Mit Unterstützung unserer Kollegen aus der Schweiz stellen wir den folgenden Text mit Tips zum Museumsbesuch mit Kindern als pdf zur Verfügung: MuseumsbesuchmitKindern.pdf.
Im Auftrag der Mitgliederversammlung hat der Bundesvorstand unter Federführung von Karin Maaß das Positionspapier zur Museumspädagogik entwickelt. Es kann in der Rubrik Grundsatzpapiere downgeloaded werden.
Ganztagsschulen geben Museen die Möglichkeit, Angebote über die traditionellen eintägigen Ausflüge von Schulklassen hinaus zu machen. Von der Sprachförderung bis zur "Eroberung einer Stadt" ist alles möglich. Auf der Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik am 21. und 22. Oktober 2005 in Aachen diskutierten deren Mitglieder mit Schulleitungen über die Möglichkeiten, gemeinsam den "Ganztag zu gestalten".
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Weitere Informationen zum Thema Ganztagsschulen finden Sie im Internet unter www.ganztagsschulen.org
Anlässlich der Jahrestagung „Den Ganztag gestalten“ veröffentlichet der Bundesverband Museumspädagogik eine Aachener Erklärung zur Zusammenarbeit von Museen und Ganztagesschulen
Ganztagsschulen mit ihren zusätzlichen Bildungs-, Förderungs- und Freizeitangeboten für Schülerinnen und Schüler sind besonders auf die neuen Bildungsziele ausgerichtet. Kinder und Jugendliche sollen demnach zunehmend selbstständiger werden und lernen, Fachkompetenzen, Methodenkompetenzen, Sozialkompetenzen und Selbstkompetenzen zu erwerben.
Ganztagsschulen können diesem Erziehungs- und Bildungsauftrag besser gerecht werden, wenn sie außer mit den Eltern und –Erziehungsberechtigten insbesondere mit dem außerschulischen Lernort „Museum“ zusammenarbeiten.
Das Museum bietet für Schülerinnen und Schüler die einzigartige Möglichkeit, originalen, authentischen Zeugnissen direkt zu begegnen. Diese unmittelbare Begegnung mit dem Original im Museum schafft Orientierungsgrundlagen und Maßstäbe der Bewahrung von Erbe und Tradition, aber auch der Auseinandersetzung mit Gegenwart und Zukunft. Im Museen entdecken, erleben und erlernen Kinder und Jugendliche ästhetische Werte, den Zugang zu vergangenen Epochen und zu fremden Kulturen, sie schärfen ihren Blick auf unsere Welt und Umwelt und sie lernen neue Qualifikationen und Schlüsselkompetenzen, wie Teamfähigkeit und Toleranz, gesellschaftliches Engagement, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität. Dieser Bildungsprozess wirkt nachhaltig, weil im Museum Erfahrungen gesammelt werden, die ganzheitlich eingebunden, selbst nachvollziehbar, sinnlich erlebbar und somit als Lernprozesse stärker motiviert sind.
Museen arbeiten seit vielen Jahren als qualifizierter und verlässlicher Partner mit Schulen zusammen. Lehrkräfte und Schüler jeder Jahrgangsstufe und jeder Schulart besuchen Museen und lernen von ihren vielfältigen kulturgeschichtlichen Sammlungsbeständen.
Aufbauend auf dieser langjährigen Partnerschaft erklärt der Bundesverband Museumspädagogik seine Bereitschaft, im Rahmen der Ganztagsschule die Kooperation zwischen Museum und Schule zu unterstützen, zu fördern und weiter aufzubauen. Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. vertritt die Auffassung, dass zu den regelmäßigen unterrichtsergänzenden Maßnahmen im Rahmen der Ganztagsschule Angebote aus dem Bereich der Museen unverzichtbar dazugehören sollten. Die museumspädagogischen Angebote für Ganztagsschulen sollen aber von fachlich qualifizierten museumspädagogischem Personal durchgeführt und adäquat finanziell vergütet werden.
Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. wird aus diesen Gründen seine Mitglieder auffordern, im Rahmen ihrer finanziellen und personellen Möglichkeiten museumspädagogische Angebote für Ganztagsschulen zu entwickeln, anzubieten und durchzuführen.
Aachen, Oktober 2005
Vorstand:
Dr. Hannelore Kunz-Ott |
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Karin Maaß M.A. |
Ralph Stephan M.A. |
Die Stellungnahme des BVMP zur Erklärung der Kultusminister-Konferenz „Bildung im Museum“ hat ein aufmerksames Echo gefunden. Hannelore Kunz-Ott dankte all den vielen Helfern, die sich daran beteiligten. Zahlreiche Museumsverbände, Politiker und Lobbyisten erhielten bereits die Stellungnahme. Wenn die Arbeitskreise noch weitere Adressaten wissen, sollten sie diese dem Vorstand mitteilen. Die Stellungnahme ist als pdf-Datei (Stand: 24.04.2003) im Internet nachzulesen unter pdf-Datei (Stand: 24.04.2003)
Die Pilotphase des Wettbewerbs Schule@museum wird nur noch mit der Hälfte der beantragten Finanzmittel unterstützt. Daher ist daran gedacht, für die Pilotphase eine thematische Konzentration auf eine Museumsgattung und auf ein Generalthema vorzunehmen. Informationen gibt es unter www.schule-museum.de.
Parallel zur Veröffentlichung des Standbein-Spielbein-Heftes zum Thema "Migration und Integration" haben wir die darin enthaltenen Linkliste zum Thema "Migration & Museum" nun auch auf unserer Homepage veröffentlicht. Wenn Sie wollen - klicken Sie sich durch! Sie finden die Liste unter Standbein-Spielbein + Archiv
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Fragen, Diskussionen etc.
Falls Sie selbst eine Nachricht für oder Fragen an die Mitglieder des Bundesverbandes Museumspädagogik haben, so können Sie diese gerne im Diskussionsforum plazieren. Wenn Sie eine Veranstaltung ankündigen möchten, so verwenden Sie bitte das dafür vorgesehene Formular, zu dem Sie per link im Kopf der jeweiligen Terminliste gelangen oder schicken Sie eine eMail mit allen relevanten Informationen (Thema, Zeit, Ort, Teilnahmegebühr, Veranstalter, Kontaktperson) an Herrn Georg v.Breitenbuch (webmaster@museumspaedagogik.org)
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