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Aktuelles aus dem Bundesverband Museumspädagogik e.V. und darüber hinaus

Erweiterte Vorstandsitzung in Frankfurt

Der Vorstand des BVMP hat sich am 14. Juni 2008 im Historischen Museum der Stadt Frankfurt mit den Vertretern der Regionalverbände getroffen. Karin Maaß legte dort einen detaillierten Kassenbericht vor, dessen Einzelpositionen den Kollegen einen klaren Überblick über die Jahres-Vorhaben und deren Finanzierung gaben. Die Erhöhung der Abgaben der Arbeitskreise an den BVMP hat zu einer merklichen Entspannung der finanziellen Situation geführt. Der BVMP hat zur Zeit 793 Mitglieder.

Der aktuelle Wettbewerb SCHULE@MUSEUM ist abgeschlossen. Die Würdigung der Sieger fand in Berlin statt. Das DHM hat dankenswerterweise die Ausrichtung dieser Abschlussveranstaltung übernommen. Die Zukunft des Wettbewerbs hängt unter anderem davon ab, ob die bewährten Projektpartner Sponsoren für ein Fortführung finden. Es sollten hierbei wieder Beiträge gefördert werden, die von Gruppen eingereicht werden. Zur Themenfindung ist ein Workshop mit Jugendlichen angedacht.

Der Bundestag hat seinen Bericht zur Kultur in Deutschland veröffentlicht und dort zentral und ausdrücklich Kulturelle Bildung zum politischen und gesellschaftlichen Auftrag erklärt. Der Bundestag verlangt, dass sie für die Gemeinden zur verpflichtenden Leistung wird. In diesem Sinne sind die Museen und ihre Träger besonders gefordert, Inhalte zu bieten. Der Kommissionsbericht deckt sich in weiten Bereichen mit dem Ansinnen unseres Verbandes und wird von uns im Zuge der Lobbyarbeit kommuniziert. Die schriftliche Stellungnahme des BVMP wird auch in der nächsten Ausgabe Standbein/Spielbein veröffentlicht werden.

Der Titel der diesjährigen Tagung des BVMP lautet “Bildung - was sonst?! Aneignungsprozesse und Vermittlungsformen in Museen“. Der Veranstaltungsplan liegt druckbereit vor und wird in der kommenden Ausgabe von Standbein/Spielbein veröffentlicht. Zur Finanzierung der Tagung konnte das BKM sowie zwei bayrische Staatsministerien gewonnen werden. Den Foren in den Münchner Museen ist ein zentraler Bereich gewidmet. Alle Regionalverbände erklärten sich bereit, eine Forumsmoderation zu übernehmen.


Tips zum Museumsbesuch mit Kindern

Mit Unterstützung unserer Kollegen aus der Schweiz stellen wir den folgenden Text mit Tips zum Museumsbesuch mit Kindern als pdf zur Verfügung: MuseumsbesuchmitKindern.pdf.


Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik

Förderpreis für Hochschulschriften zur Bildungsarbeit in Museen und Gedenkstätten

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH), Fachbereich Medien

Zum dritten Mal lobt die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH), Fachbereich Medien, eine Auszeichnung für praxisrelevante, innovative Forschungsergebnisse zur Bildungsarbeit in Museen und Gedenkstätten aus, den

„Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik“.

Noch nicht anderweitig veröffentlichte Diplom-, Staatsexamens-, Magister-, Doktorarbeiten, Bachelor- und Master-Thesen aller Absolventinnen und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen im deutschen Sprachraum sind gleichberechtigt zugelassen, soweit sie einen Bezug zur personalen Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten für unterschiedlichste Zielgruppen aufweisen. Untersuchungen zur medialen Inhaltsvermittlung einschließlich Ausstellungen gehören nicht zum thematischen Feld dieses Förderpreises.

Der Preis ist mit 1.000 € dotiert. Über die Verleihung entscheidet eine dreiköpfige Jury; die Jury ist berechtigt, den Preis auch hälftig an zwei Personen zu vergeben. Von der Preisträgerin, dem Preisträger wird ein Kurzvortrag zu Themen der ausgezeichneten Arbeit mit Diskussion für Studierende des Studiengangs Museologie in der HTWK Leipzig erwartet; bei diesem Anlass wird der Arnold-Vogt-Preis im November 2008 verliehen.

Museumspädagogik als akademisches Lehrgebiet zählt zu den Alleinstellungsmerkmalen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH). Ihre überregionale Bekanntheit und ihre theoretische Einordnung zwischen Erziehungswissenschaft und Geschichtsdidaktik verdankt die Leipziger Museumspädagogik Prof. Dr. Arnold Vogt (1952–2004), von 1993 bis 2004 Inhaber dieser Professur, außerdem Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender des Arbeitskreises Museumspädagogik Ostdeutschland e.V.

Der Fachbereich Medien lädt hiermit zur Einsendung von Bewerbungen ein. Eigenbewerbungen sind erwünscht. Einsendeschluss ist der 01. Juli 2008. Bewerbungen sind 2008 möglich mit allen einschlägigen Arbeiten, die zwischen dem 01.01.2006 und dem 30.06.2008 fertiggestellt wurden. Einzusenden ist die wissenschaftliche Arbeit in einem gebundenen Exemplar, außerdem ein tabellarischer Lebenslauf der Bewerberin, des Bewerbers, eine Kopie des betreffenden Hochschulzeugnisses (bzw. ersatzweise Übergangsbescheinigung, Einreichungsbestätigung) sowie eine maximal zwei DIN-A-4-Seiten umfassende Darstellung der Zielsetzung, angewendeten Methodik und zentralen Ergebnisse der Arbeit, an:

Fachbereich Medien
– Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik –
Karl-Liebknecht-Straße 132
04277 Leipzig

Für evtl. Rückfragen steht gern zur Verfügung der Studiendekan Museologie, Prof. Dr. Dr. Markus Walz, E-Mail: walz(at)fbm.htwk-leipzig.de . Weitere Informationen zum Namensgeber und zum Arnold-Vogt-Preis seit 2006 finden sich unter http://www.arnold-vogt-preis.de


VGH-Stiftung lobt Förderpreis Museumspädagogik aus

Bereits zum siebten Mal lobt die VGH-Stiftung ihren Förderpreis Museumspädagogik aus. Mit dem Preisgeld sollen innovative museumspädagogische Projekte insbesondere für Kinder und ihre Familien ins Leben gerufen werden, die das Lernen im Museum auf lustvolle Weise vermitteln. „Das Interesse für Kunst und Kultur bei Kindern und Jugendlichen zu wecken ist ein wichtiges Anliegen der VGH-Stiftung. Museen spielen hier in ihrer Funktion als außerschulische Lernorte eine wichtige Rolle, die es zu stärken gilt“, erklärte Dr. Sabine Schormann, Geschäftsführerin der VGH-Stiftung, bei der Auslobung auf der Jahrestagung des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen in Bad Gandersheim.

Museen in Niedersachsen und Bremen können sich mit geplanten museumspädagogischen Projekten um den Preis bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2008. Vergeben werden bis zu sechs Einzelpreise in Höhe von je 3.500 Euro.

Die Bandbreite der prämierten Konzepte reichte 2007 von archäologischen Grabungen mit anschließender Auswertung der Fundstücke in der Eulenburg (Museum Rinteln) über kindgerechte Beschilderungen und Entdeckerstationen in den Kunstsammlungen Böttcherstraße Bremen bis hin zu den abenteuerlichen Einsätzen in luftigen Höhen, bei denen Kindern im Aeronauticum die legendären Zeppeline näher kennen lernen.

Näheres unter: www.vgh-stiftung.de


KINDER ZUM OLYMP! 2007/ 2008 - Schulen kooperieren mit Kultur

Wettbewerb der Kulturstiftung der Länder in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung

Gemeinsam mit einem Theater, einem Museum, einem Orchester, einem einzelnen Künstler ein Projekt entwickeln und durchführen, neue und kreative Impulse für den Schulalltag schaffen….

Im Rahmen ihrer Jugendinitiative KINDER ZUM OLYMP! ruft die Kulturstiftung der Länder zum vierten Mal bundesweit zu einem Wettbewerb für Schulen auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, sich künstlerisch auszudrücken, Kunst und Kultur für sich zu entdecken.

In Kooperationsprojekten mit außerschulischen Partnern – einer kulturellen Einrichtung oder Künstlern – können Schüler und Lehrer neue Ideen entwickeln und umsetzen. So lernen sie kulturelle Praxis kennen.

DER WETTBEWERB UMFASST DIE BEREICHE

  • Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte
  • Film und Neue Medien
  • Literatur
  • Musik
  • Musiktheater
  • Tanz
  • Theater

WER KANN MITMACHEN?
Teilnehmen können alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland. Gemeinsam mit einer Kulturinstitution oder einem Künstler kann eine ganze Schule, eine Klasse, ein Kurs oder eine Arbeitsgemeinschaft aus einer Grundschule oder einer weiterführenden Schule teilnehmen. Der Wettbewerb ist nach den Schulklassen 1-4, 5-9 und 10-13 gestaffelt. Auch klassen- bzw. altersübergreifende Projekte können sich beteiligen.

Mögliche Kooperationspartner sind Museen, Galerien, Theater, Bibliotheken, Literaturhäuser, Opernhäuser, Puppentheater, Jugendkunstschulen, Orchester, Tanztheater, Bands, Musikschulen, Tanzkompanien etc. und Künstler aller Sparten

PROJEKTINHALTE
Neue Ideen sind gesucht! Schüler, Lehrer und ihre Partner aus Kunst und Kultur sollen innovative Projekte gemeinsam entwickeln. Inspiration liefert die Datenbank „Praxisbeispiele“ unter www.kinderzumolymp.de: Hier finden sich Projekte von Preisträgern und Endrundenteilnehmern der beiden letzten KINDER ZUM OLYMP!- Wettbewerbe, die zeigen, wie viel machbar ist – und das überall!

Zusätzliche Anregungen bietet das Handbuch KINDER ZUM OLYMP! Wege zur Kultur für Kinder und Jugendliche (ISBN 3-87909-829-8) mit 85 beispielhaften Projekten quer durch alle Sparten.

KRITERIEN

  1. Prämiert werden gemeinsame Projekte zwischen Schulen und Kulturinstitutionen/ schulexternen Künstlern. Mit dem Wettbewerb soll das kreative Potenzial der Schüler gefördert werden.
  2. Teilnehmen können Klassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften oder Schulprojekte (keine Solistenprojekte!)
  3. Das Projekt sollte als Schulveranstaltung in den Schulkontext eingebettet sein und der Wettbewerbsbeitrag als Facharbeit / besondere Leistung im Unterricht angerechnet werden können.
  4. Die Beteiligung am Wettbewerb besteht aus einer aussagekräftigen Projektbeschreibung, die über die Webseite www.kinderzumolymp.de eingereicht wird.
  5. Der Preis wird für durchgeführte und laufende Projekte vergeben (Projektstart ab Oktober 2006, Projektabschluss spätestens Mai 2008).
  6. Das Konzept muss übertragbar sein – viele sollen durch die gute Idee angesteckt werden können.

PREISE

  • Geldpreise im Gesamtwert von 28.000 Euro
  • Besuch von Aufführungen und Ausstellungen
  • Sonderpreise der Deutschen Bank

Pro Sparte werden in der Regel vier Preise vergeben – jeweils ein Preis für jede Altersstufe.

Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die sich in jeder Sparte aus einem Künstler, einem Pädagogen und einem Jugendlichen zusammensetzt. Bei einer zentralen Preisverleihung im Herbst 2008 werden die Gewinnergruppen (2 Schüler pro Projekt sowie 1 Lehrer und ein Vertreter des Kulturpartners) eingeladen und ihre Projekte der Öffentlichkeit innerhalb eines kleinen Festaktes vorgestellt.

ANMELDUNG UND TERMINE
Flyer gibt es als pdf zum Herunterladen unter www.kinderzumolymp.de. Sie werden auf Anfrage aber auch gern zugeschickt.

Anmeldung:
24. September bis 15. November 2007 über www.kinderzumolymp.de !

ACHTUNG:
Einreichen des Wettbewerbsbeitrags bis 1. März 2008 nur über www.kinderzumolymp.de

KONTAKT UND INFORMATION

Kulturstiftung der Länder
KINDER ZUM OLYMP!
Lützowplatz 9, 10785 Berlin
030 – 89 36 35 17
kinderzumolymp@kulturstiftung.de
www.kinderzumolymp.de


Ankündigung: LernStadtMuseum in Sachsen – Schüler entdecken Museen

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus startet unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Steffen Flath im Mai 2007 das dreijährige Programm LernStadtMuseum in Sachsen – Schüler entdecken Museen, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Dieses Programm ist Teil einer Initiative, die das Lernen an außerschulischen kulturellen Lernorten sowie die Öffnung von Schule in die Gesellschaft unterstützt. Es soll Schülern unterschiedlicher sozialer Herkunft den Zugang zu kultureller Bildung erleichtern sowie Kooperationen von Schulen mit Museen auch über die Projektdauer hinaus anregen.

Das Programm knüpft an die positiven Erfahrungen von LernStadtMuseum in Baden-Württemberg (2004 bis 2007) an und setzt darüber hinaus eigene Schwerpunkte. Neben der finanziellen Unterstützung werden die Teilnehmer während des gesamten Projektverlaufs bei der inhaltlichen und organisatorischen Planung und Umsetzung begleitet. Überdies finden Veranstaltungen zur Qualifizierung und zum Erfahrungsaustausch für die beteiligten Schüler, Lehrer und Museumspädagogen/Museumsmitarbeiter statt.

Zur Teilnahme sind sächsische Museen eingeladen, besonders auch kleinere Museen im ländlichen Raum, Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 an Mittelschulen, Förderschulen und Gymnasien sowie Lehrer aller Fächer. Gemeinsam mit einem Museum bzw. einer Schule in ihrer Nähe bilden sie ein Tandem und entwickeln eine Projektidee zu Geschichte, Kultur oder Kunst der Region. Dabei sind vor allem die Vorstellungen der Schüler von einem lebendigen und attraktiven Lernort Museum gefragt. Nach dem Projektende sollen die Projektergebnisse, z. B. eine Ausstellung, Internetseite oder Hörführung, künftige Kooperationen zwischen Schulen und Museen anregen und unterstützen.

Bis zum 8. Oktober 2007 können Tandems ihre Projektideen einreichen. Eine Jury mit Vertretern aus Museen, Schulen, dem Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und der Robert Bosch Stiftung wählt 30 aus, die mit einem Projektleitfaden und einer Starthilfe von bis zu 250 Euro dabei unterstützt werden, ihre Ideen zu einer Konzeption auszuarbeiten. Diese Projektkonzeptionen müssen bis zum 20. März 2008 eingereicht werden. Danach erfolgt eine Auswahl von bis zu 15 Projekten, deren Umsetzung mit bis zu 15.000 Euro pro Tandem gefördert werden.

Dr. Carola Marx, carola.marx@smk.sachsen.de, Tel. (0351) 564 2768
Ralf Seifert, ralf.seifert@smk.sachsen.de, Tel. (0351) 564 2782

Weitere Informationen und knappes zweiseitiges Bewerbungsformular unter: www.sachsen-macht-schule.de/lernstadtmuseum/


Bericht des Bundesvorstand auf der Erweiterten Vorstandssitzung in Saarbrücken

Am Samstag, den 29. Juni 2007 traf sich der Vorstand des BVMP mit den Vertretern der Regionalen Arbeitskreise in Saarbrücken. Dabei legte die Geschäftsführung einen umfangreichen Tätigkeitsbericht ab.

Karin Maaß hat bereits bei der letzten Sitzung ausführlich darüber berichtet, dass die Publikation „Das barrierefreie Museum“ in Vorbereitung ist. Die Drucklegung steht unmittelbar bevor. Das Interesse seitens der Museen und Verbände ist schon jetzt groß. Auf der Internetseite des Verlags ist bereits ein Hinweis erschienen. Der BVMP wird seine Mitglieder über das Erscheinungsdatum informieren.

Für die diesjährige Tagung in Münster steht der Titel „Kunstvermittlung XXL“ bereits fest, ein detailliertes Programm wird zur Zeit ausgearbeitet und soll in der nächsten Ausgabe von STANDBEIN/SPIELBEIN veröffentlicht werden. Die Mitgliederversammlung des BVMP wird im Rahmen dieser Veranstaltung ebenfalls in Münster stattfinden.

Aber auch das kommende Jahr wirft seine Schatten voraus: Auf vielfältige Anregungen hin soll das Lernen im Museum zum Thema der übernächsten Jahrestagung vom 6. bis 8. November 2008 werden. Diese wird in München im Deutschen Museum stattfinden. Zur Zeit etabliert sich eine Kommission zur Vorbereitung der Veranstaltung.

In den vergangenen Monaten ist der Umfang der Anfragen an den Bundesverband Museumspädagogik ständig gestiegen. Inzwischen kommen wöchentlich Anrufe und Mails der Presse beim Vorstand an. Praktisch täglich fragen Verbände, Institutionen und Einzelpersonen an. Besonders der Auftritt und die Verlinkung im Internet trägt zu diesen vermehrten Kontakten bei. Alle Sitzungsteilnehmer sahen darin eine wachsende öffentliche Beachtung unserer Arbeit.


„1000 mal Heimat“
Der Wettbewerb „schule@museum“ wird 2007 fortgeführt

Bei schule@museum werden Schülerinnen und Schüler im Museum aktiv – in diesem Jahr steht das Thema „Heimat“ im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Spurensuche Heimat“ sind Kinder und Jugendliche aufgefordert, sich in einem Museum ihrer Wahl ein Objekt auszusuchen, das sie mit dem Begriff „Heimat“ verbinden. Zu diesem Objekt sollen die Schüler einen persönlichen „Kommentar“ erstellen, etwa einen Comic, ein Gedicht, einen Film oder eine Toncollage. Sie können dabei persönliche Erinnerungen, Assoziationen, Ideen oder Visionen einbringen. Die Objekte und die dazugehörigen Kommentare werden dann auf der Internetseite „1000 mal Heimat“ veröffentlicht. In kurzer Zeit entsteht so ein virtuelles Heimatmuseum aus Objekten vieler deutscher Museen, das nach den besonderen Interessen von Kindern und Jugendlichen eingerichtet ist. Aus ihrer Perspektive gestalten sie ihr ganz eigenes „Heimatmuseum 2007“. Eine prominent besetzte Jury wird dann aus dem „Bestand“ jeweils eine persönliche Auswahl aus rund 10 Objekten zusammenzustellen, deren Geschichten, Kommentare und künstlerische Bearbeitung sie besonders ansprechen. Sie „kuratieren“ somit eigene virtuelle Sonderausstellungen.

Schüler und Schülerinnen im Museum durch die Arbeit an Multimedia-Projekten zu Akteuren werden zu lassen – das ist das Anliegen von schule@museum, einer Gemeinschaftsinitiative des Deutschen Museumsbunds, des Bundesverbands Museumspädagogik und des BDK-Fachverbands für Kunstpädagogik. Im vergangenen Jahr hatten sich beispielsweise an dem Wettbewerb „schule@museum: Experimente bitte!“ 56 Gruppen mit insgesamt über 1800 Schülerinnen und Schülern von 5 bis 21 Jahren beteiligt. Sie arbeiteten im Unterricht und oftmals darüber hinaus freiwillig auch in der Freizeit ein selbst gewähltes Thema in Kooperation mit einem Museum multimedial für den Computer oder das Internet auf. In einer spannenden Endrunde wurden aus neun Endrundenteilnehmer vier Siegerprojekte gekürt. Die Projekte „Schatzkästchen“ (Oberursel, Hessen), „Kinder, Kinder“ (Ahrensburg, Schleswig-Holstein), „Frauenleben gestern und heute“ (Bamberg, Bayern) und „Otto Dix – eine Annäherung“ (Landau an der Isar, Bayern) zeigen, mit welcher Begeisterung Kinder und Jugendliche an Projekten arbeiten, die die beiden Lernorte Schule und Museum durch eine gemeinsame Multimedia-Produktion verbinden. Durch die kontinuierliche Arbeit an einem gemeinsamen Projekt entstehen darüber hinaus langfristige Kooperationen von Schulen und Museen. Auch in diesem Jahr erhoffen sich die Initiatoren eine rege Teilnahme. Das diesjährige Projekt „1000 mal Heimat“ wird mit großzügiger Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt.

Nähere Einzelheiten zum Projekt „1000 mal Heimat“ sind auf der Website www.1000xHeimat.de und unter www.schule-museum.de abzurufen.


Erweiterte Vorstandsitzung in Würzburg

Am 26. Januar 2007 trafen sich die Vorstände des BVMP und der Landesarbeitskreise zu ihrer ersten Erweiterten Vorstandssitzung dieses Jahres im verschneiten Würzburg. Der Bundesvorstand informierte die Kollegen über die Publikation zu Barrierefreien Museen, deren Mitherausgeberin Vorstandsmitglied Karin Maaß ist, die auch die Arbeitsgruppe gleichen Namens im BVMP leitet. Die Publikation ist als praxisorientiertes Handbuch gedacht, um die Museumsarbeit insgesamt behindertengerecht zu gestalten. Darüber hinaus bietet das Buch gute und bewährte Beispiele aus der Praxis an. Der Erscheinungstermin der umfangreichen Arbeit , die in bewährter Weise im Transcript Verlag erscheinen wird, ist für das Frühjahr geplant.
Beatrix Commandeur berichtete über die letzte Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung kultureller Kinder- und Jugendbildung (BKJ), in der sie seit vielen Jahren den BVMP vertritt. Anschließend stellte Hannelore Kunz-Ott das Ergebnis der Evaluation zur Hamburger Jahrestagung vor, an der sich insgesamt 51 Teilnehmer beteiligt haben. Das Tagungsthema, der Ort und die Gesamtorganisation kamen am besten an. Atmosphäre und Dauer wurden durchgehend positiv bewertet. Insgesamt bekam die Durchführung der gesamten Tagung wohlwollende Beurteilungen. Die Landesarbeitskreise wollen sich auch in der Zukunft aktiv an der Gestaltung der Exkursionen oder Workshops bei den Jahrestagungen beteiligen.
Im März findet in Wolfenbüttel ein Klausur-Seminar des BVMP zur Erarbeitung von Qualitätsstandards in der Museumspädagogik statt. Eine Beteiligung von nationalen und internationalen Experten ist hierbei unerlässlich. Alle Landesverbände wurden eingeladen, Vertreter nach Wolfenbüttel zu entsenden. Die Erweiterte Vorstandsitzung sammelte bereits Themenkomplexe und Schlagworte als Vorbereitung für das Seminar.
Die zweite Erweiterte Vorstandssitzung dieses Jahres wird am Samstag, den 30. Juni 2007 in Saarbrücken stattfinden. Die Teilnehmer haben zuvor die Möglichkeit vom 28. bis 29.6. am 3. Kongress der Initiative „Kinder zum Olymp“ unter dem Motto „Bildung durch die Künste - Kinder brauchen Kunst und Kunst vermittelt sich nicht von selbst“ teilzunehmen. Nähere Informationen zum Tagungsprogramm ab 1. März unter der Homepage www.kinder-zum-olymp.de/Kongresse.


Schule & Museum: 9 Projekte für die Endrunde nominiert

Im bundesweiten Multimedia-Wettbewerb schule@museum hat die Jury 9 von 56 eingereichten Projekten für die Endrunde ausgewählt. Welche dies sind lesen Sie hier: schulemuseum.pdf.


Positionspapier zur Museumspädagogik

Im Auftrag der Mitgliederversammlung hat der Bundesvorstand unter Federführung von Karin Maaß das Positionspapier zur Museumspädagogik entwickelt. Es kann in der Rubrik Grundsatzpapiere downgeloaded werden.


ICOM/CECA Jahreskonferenz 2006
Thinking, evaluating, rethinking

Die Jahreskonferenz 2006 von ICOM/CECA zum Thema Thinking, evaluating, rethinking findet vom 3. bis 7. Oktober 2006 in Rom (Italien) statt.
Emma Nardi, Professorin am Centro Didattica Museale an der Universitá degli Studi Roma Tre, bereitet zur Zeit gemeinsam mit ICOM-Italien und dem römischen Museums- und Denkmal-Amt das Konferenzprogramm für die Jahrestagung dieses ICOM/International Committee for Education and Cultural Action vor.

Museumsarbeit wird bei dieser CECA-Konferenz auch wiederum unter verschiedensten Gesichtspunkten der Vermittlung behandelt werden. Das durchgängige Hauptmoment wird aber die für eine kontinuierlich aufbauende Vermittlungsarbeit besonders wichtige Besucherforschung sein, im speziellen die Aspekte „Assessing and Evaluating“.

Das Thema Besucherforschung und Evaluation von Lernen im Museum und der Titel “THINKING, EVALUATING, RETHINKING” verweisen auf die jeweils voneinander abhängigen Entwicklungen und Veränderungen von Theorie und Praxis. Damit soll auch die Strategie von ICOM/CECA unterstrichen werden, Museen als kulturell-formende und -geformte Institutionen bekannt, bewusst und benutzbar zu machen. Die Mitglieder von ICOM/CECA nehmen den Bildungsauftrag der Museen - den Hintergrund ihres eigentlichen Arbeitsfeldes - nicht nur ernst, sondern wollen den diesbezüglichen Diskurs und die Praxis mit einer hervorragenden Gelegenheit zu Weiterbildung und Erfahrungsaustausch, in konkreten und nachvollziehbaren Schritten, auch weiterentwickeln.

In diesem umfassenden Sinn werden bei der ICOM/CECA 2006 Berichte aus der Forschung und praktische Fallbeispiele qualitativer Besucherforschung vorgestellt, Arbeitsmethoden und Modelle diskutiert (Front-End Evaluation; Formative oder Summative Evaluation, teilnehmende Beobachtung, u.a.). Museumsmitabeiterinnen aus aller Welt, darunter so bekannte Expertinnen wie Minda Borun (Director of Research and Evaluation, The Franklin Institute Science Museum, Philadelphia, PA), Lynda Kelly (Head, Audience Research Centre, The Australian Museum, Sydney) und Dorothee Dennert (Museumspädagogin, Haus der Geschichte, Bonn; ehem. Vizepräsidentin ICOM/CECA) werden ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen, die Bandbreite an möglichen Arbeitsformen und -methoden vorstellen, eingehende Diskussion ermöglichen und zukünftige Kooperationen vorschlagen.
In Hauptvorträgen und in diversen Veranstaltungsformaten (wie Vorträge, Research Papers, Market of Ideas, Posters) werden diese Fragen und folgende Unterthemen diskutiert:

  • Evaluation von Museumsangeboten und verschiedene Zielgruppen Forschung und Evaluation Schulen/LehrerInnen und Evaluation Evaluation-Tools und Museumsvermittlung Kognitive und affektive Evaluation (Wissen und Haltungen) Museumsvermittlung und Alphabetisierungsgrad/Kenntnisse von Erwachsenen

Näheres zu Programm und Anmeldung ist auf der ICOM/CECA Website verlautbart (http://ceca.icom.museum/Rome2006.htm).
Diese Seite enthält neben Informationen zur Teilnahme an ICOM/CECA 2006 auch Informationen zu Anreise und Unterkunft.

Kontakt:
Hadwig Kräutler
ICOM/CECA European Regional Coordinator
Österreichische Galerie Belvedere
Prinz Eugen-Str. 27
1030 Wien
T +43/1/79 557-120
E kraeutler@belvedere.at


Erweiterte Vorstandsitzung in Frankfurt am Main

Die Vorstände aus Bund und Ländern trafen sich am 28. Januar 2006 zu ihrer ersten Erweiterten Vorstandsitzung in diesem Jahr. Besonderen Raum dabei nahm die Planung der diesjährigen Tagung ein. Vom 12. bis 14. Oktober wird der AK Nord in Kooperation mit dem Museumsdienst Hamburg diese Jahrestagung ausrichten: „Crossover in neuen Museen und museumsähnlichen Einrichtungen“. 2008 wird dann erst die nächste große Jahrestagung stattfinden. Der Bundesvorstand bittet schon jetzt alle Aks, sich Themen und Orte für diese Veranstaltung zu überlegen. Nur mit einem ausreichendem Vorlauf können auch Fördermittel und Sponsoren eingeworben werden.

Die Geschäftsordnung des BVMP wurde bereits an alle Aks verteilt. Das Papier soll die Kommunikation erheblich vereinfachen helfen sowie einen weiteren Schritt zur Professionalisierung darstellen. Der Vorstand bittet erneut, in allen Regionalverbänden die Erhöhung des Abgabensatzes zum BVMP, der von den Mitgliedsbeträgen abgeführt wird, zu kommunizieren. Der Vorstand wird den Antrag in der Mitgliederversammlung in Hamburg einbringen, den Betrag auf 10 Euro zu erhöhen. Die einzelnen Arbeitskreise überlegen, ob sie ihre jeweiligen Mitgliedsbeiträge nicht ebenfalls erhöhen und dabei gegenseitig anpassen sollen.

Als Ergebnis der Tagung in Wolfenbüttel ist ein musterhafter Rahmenvertrag für die Kooperation mit den Kultusministerien entwickelt worden. Eine neuere Version ist vom AK Nord erstellt worden und geht allen Verbänden mittelfristig über den BVMP zu.

Der AK Hessen steigt im März mit einer Tagung in das Thema Ganztagesschule ein. Darauf aufbauend wird ein Workshop stattfinden, um praktische Wege der Zusammenarbeit mit den Schulen aufzuzeigen. In einer dritten Veranstaltung wird „Schwer Vermittelbares“ und Besucherreaktionen darauf zum Thema gemacht.

Im November letzten Jahres fand die Tagung des AKMPO zu Jugendkulturen in Halle statt. Die Veranstaltung war äußerst erfolgreich. Neue Ansätze, Themen und Zielgruppen für die Arbeit mit Jugendlichen konnten herausgearbeitet werden. 2006 wird es eine Methodenschulung geben, Schwerpunkt wird jedoch die Reihe „AKMPO vor Ort“ sein, um in der Fläche lokale Zentren des Austauschs zu setzen.

Das Highlight des AK Nord im letzten Jahr war die Museumsmesse in Hannover. Es war ein Focus für die Szene in der Region und könnte beispielhaft auch für andere Regionalverbände sein. Die Jahrestagung wird im Februar zum Thema Literatur im Museum in Lübeck stattfinden. Die Hauptaufgabe des AK Nordrhein-Westfalen ist derzeit der Infostand auf der EXPONATEC. Die Museumsverbände nehmen als Partner daran teil. Karin Rottmann konnte den Kulturdezernenten der Stadt Köln für die Eröffnung des Standes gewinnen. Die Erfahrungen werden im Nachhinein ausgewertet.

Die Zusammenarbeit mit dem regionalen Museumsverband hat sich bei Veranstaltungen des AK Rheinland-Pfalz/Saarland sehr bewährt. Die Tagung zur Living History war ein erfolgreiches Forum zum Austausch über dieses Thema. Die Tagung wird Mitte März publiziert.

Verschiedene der Mitglieder in Baden-Württemberg haben die Mitgliedskarten im Scheckkartenformat an die Geschäftsstelle zurückgegeben, weil sie mehrfach in Museen nicht als "freie Eintrittsgewährung" anerkannt worden waren.

Die bayrischen Themen für das kommende Jahr werden Erwachsenenbildung, Rhetorik und Marketing sein. Eine Abstimmung mit Hessen erwies sich auf der Sitzung als möglich. Nürnberg/Fürth bildet ein lokales Forum zum professionellen Austausch in einer überschaubaren Region.


Raus aus dem Elfenbeinturm
Tagungsbericht zur Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik in Aachen

Ganztagsschulen geben Museen die Möglichkeit, Angebote über die traditionellen eintägigen Ausflüge von Schulklassen hinaus zu machen. Von der Sprachförderung bis zur "Eroberung einer Stadt" ist alles möglich. Auf der Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik am 21. und 22. Oktober 2005 in Aachen diskutierten deren Mitglieder mit Schulleitungen über die Möglichkeiten, gemeinsam den "Ganztag zu gestalten".

Zum Speichern der Datei auf Ihren Rechner, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf das Diskettensymbol.

Tagungsbericht
Ganztagsschulen_Museumspaedagogik.pdf

Weitere Informationen zum Thema Ganztagsschulen finden Sie im Internet unter www.ganztagsschulen.org


Anlässlich der Jahrestagung „Den Ganztag gestalten“ veröffentlichet der Bundesverband Museumspädagogik eine Aachener Erklärung zur Zusammenarbeit von Museen und Ganztagesschulen

Aachener Erklärung - Ganztagsschule und Museum

Ganztagsschulen mit ihren zusätzlichen Bildungs-, Förderungs- und Freizeitangeboten für Schülerinnen und Schüler sind besonders auf die neuen Bildungsziele ausgerichtet. Kinder und Jugendliche sollen demnach zunehmend selbstständiger werden und lernen, Fachkompetenzen, Methodenkompetenzen, Sozialkompetenzen und Selbstkompetenzen zu erwerben.

Ganztagsschulen können diesem Erziehungs- und Bildungsauftrag besser gerecht werden, wenn sie außer mit den Eltern und –Erziehungsberechtigten insbesondere mit dem außerschulischen Lernort „Museum“ zusammenarbeiten.

Das Museum bietet für Schülerinnen und Schüler die einzigartige Möglichkeit, originalen, authentischen Zeugnissen direkt zu begegnen. Diese unmittelbare Begegnung mit dem Original im Museum schafft Orientierungsgrundlagen und Maßstäbe der Bewahrung von Erbe und Tradition, aber auch der Auseinandersetzung mit Gegenwart und Zukunft. Im Museen entdecken, erleben und erlernen Kinder und Jugendliche ästhetische Werte, den Zugang zu vergangenen Epochen und zu fremden Kulturen, sie schärfen ihren Blick auf unsere Welt und Umwelt und sie lernen neue Qualifikationen und Schlüsselkompetenzen, wie Teamfähigkeit und Toleranz, gesellschaftliches Engagement, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität. Dieser Bildungsprozess wirkt nachhaltig, weil im Museum Erfahrungen gesammelt werden, die ganzheitlich eingebunden, selbst nachvollziehbar, sinnlich erlebbar und somit als Lernprozesse stärker motiviert sind.

Museen arbeiten seit vielen Jahren als qualifizierter und verlässlicher Partner mit Schulen zusammen. Lehrkräfte und Schüler jeder Jahrgangsstufe und jeder Schulart besuchen Museen und lernen von ihren vielfältigen kulturgeschichtlichen Sammlungsbeständen.

Aufbauend auf dieser langjährigen Partnerschaft erklärt der Bundesverband Museumspädagogik seine Bereitschaft, im Rahmen der Ganztagsschule die Kooperation zwischen Museum und Schule zu unterstützen, zu fördern und weiter aufzubauen. Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. vertritt die Auffassung, dass zu den regelmäßigen unterrichtsergänzenden Maßnahmen im Rahmen der Ganztagsschule Angebote aus dem Bereich der Museen unverzichtbar dazugehören sollten. Die museumspädagogischen Angebote für Ganztagsschulen sollen aber von fachlich qualifizierten museumspädagogischem Personal durchgeführt und adäquat finanziell vergütet werden.

Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. wird aus diesen Gründen seine Mitglieder auffordern, im Rahmen ihrer finanziellen und personellen Möglichkeiten museumspädagogische Angebote für Ganztagsschulen zu entwickeln, anzubieten und durchzuführen.

Aachen, Oktober 2005

Vorstand:

Dr. Hannelore Kunz-Ott
Landesstelle für die
nichtstaatlichen Museen
Alter Hof 2, 80331 München
Tel. 089/21014027


Dr. Gabriele Kindler
Badisches Landesmuseum
Karlsruhe
Schloss, 76131 Karlsruhe
Tel. 0721/9266547

Karin Maaß M.A.
Unterer Hagen 7
66117 Saarbrücken
Tel. 0681/582874

Ralph Stephan M.A.
Archäolog. Hegau-Museum
Am Schlossgarten 2
78224 Singen
Tel. 07731/85267


Kinder zum Olymp!

Schulkooperationswettbewerb der Kulturstiftung der Länder in Zusammenarbeit mit der Kultur-Stiftung der Deutschen Bank

Im Rahmen der Jugendinitiative „Kinder zum Olymp!“ ruft die Kulturstiftung der Länder erstmals bundesweit zu einem Wettbewerb der Schulen auf. Gemeinsam mit einer Kulturinstitution (z. B. Museum) oder einem Künstler kann eine ganze Schule, eine Klasse bzw. ein Kurs sich bewerben. Es geht um innovative, gemeinsam entwickelte Projekte, die im Schulkontext als Schulveranstaltung eingebettet sind. Spartenübergreifende Projekte, aber auch Aktivitäten aus den Bereichen Musik, Kunst und Kulturgeschichte, Literatur, Film und Neue Medien können eingereicht werden. Geldpreise im Gesamtwert von 27.000,- Euro und andere Auszeichnungen, die für durchgeführte und laufende Projekte vergeben werden, warten auf die Preisträger.

Anmeldetermin ist der 15. November 2004
Projektabschluss und Einsendung der Unterlagen müssen bis zum 1. März 2005 erfolgen.

Nähere Infos unter: www.kinderzumolymp.de


Stellungnahme zur Erklärung der Kultusminister-Konferenz „Bildung im Museum“

Die Stellungnahme des BVMP zur Erklärung der Kultusminister-Konferenz „Bildung im Museum“ hat ein aufmerksames Echo gefunden. Hannelore Kunz-Ott dankte all den vielen Helfern, die sich daran beteiligten. Zahlreiche Museumsverbände, Politiker und Lobbyisten erhielten bereits die Stellungnahme. Wenn die Arbeitskreise noch weitere Adressaten wissen, sollten sie diese dem Vorstand mitteilen. Die Stellungnahme ist als pdf-Datei (Stand: 24.04.2003) im Internet nachzulesen unter pdf-Datei (Stand: 24.04.2003)


Wettbewerb "Schule@museum"

Die Pilotphase des Wettbewerbs Schule@museum wird nur noch mit der Hälfte der beantragten Finanzmittel unterstützt. Daher ist daran gedacht, für die Pilotphase eine thematische Konzentration auf eine Museumsgattung und auf ein Generalthema vorzunehmen. Informationen gibt es unter www.schule-museum.de.


Linkliste zum Thema "Migration & Museum"

Parallel zur Veröffentlichung des Standbein-Spielbein-Heftes zum Thema "Migration und Integration" haben wir die darin enthaltenen Linkliste zum Thema "Migration & Museum" nun auch auf unserer Homepage veröffentlicht. Wenn Sie wollen - klicken Sie sich durch! Sie finden die Liste unter Standbein-Spielbein + Archiv


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