Aktuell anstehende Termine und Tagungen / RückblickHinweis: weitere Termine finden Sie auf der Homepage des Bundesverbandes Museumspädagogik (Link öffnet in neuem Fenster) Wenn Sie eine eigene Fachveranstaltung für die Aufnahme in den Terminplan des AKMPO anmelden möchten, rufen Sie bitte das hierzu vorgesehene Formular auf.
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"Wo sind sie geblieben?" Demographischer Wandel und die Verödung von Landschaften: Eine besondere Herausforderung nicht nur für Museen.JAHRESTAGUNG DES AKMPO IN MÜHLHAUSEN (THÜRINGEN) VOM 28. bis 29. Mai 2010 |
Der Geburtenknick nach 1989 und der Wegzug vor allem junger Leute aus den neuen Bundesländern bringt Museen und andere kulturelle Einrichtungen in eine schwierige Situation: Ganze Regionen überaltern und veröden, die Besucherzahlen brechen ein und die Kassen sind leer.
Die Tagung hinterfragt diese Entwicklungen und sucht optimistisch nach neuen Instrumenten der Museumsarbeit. Wie kann dem demographischen Wandel im Museum begegnet werden? Welche Möglichkeiten und Wege blieben bisher unbedacht? Welche zukunftsweisenden Projekte gibt es bereits?
In Referaten namhafter Experten und in Workshops unter Beteiligung der Teilnehmer wollen wir uns aktiv mit der Thematik auseinandersetzen. Mitgliederversammlung: Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung des AKMPO mit Vorstandswahlen statt. Ort: Die Tagung wird in den Mühlhäuser Museen veranstaltet. Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung des AKMPO mit Vorstandswahlen statt.
Anmeldungen an: Ines Schnee, inesschnee@web.de
Markt der Möglichkeiten: Wie jedes Jahr wird es einen "Markt der Möglichkeiten" geben. Sie sind eingeladen, in einem 10minütigen Kurzvortrag (inkl. Powerpoint-Präsentation) ein museumspädagogisches Projekt zum Umgang mit den sich verändernden Besucherstrukturen vorzustellen. Interessierte richten ihre Bewerbung (1 Seite mit Kurzbeschreibung, Vermittlungsziel, Methode, organisatorischer und finanzieller Rahmen) bitte bis zum 28. März an Ines Schnee (inesschnee@web.de).
AKMPO vor ORT – die nächsten Termine:
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AKMPO vor Ort: Samstag, 24. April 2010 im Lessing-Museum Kamenz und im Elementarium - Museum der Westlausitz
Kamenz - in der Rückschau die Zukunft der Gesellschaft sehen
Museen in Kamenz sind lebendige Orte der Geschichtsvermittlung und der demokratischen Wertebildung. Gerade jungen Menschen bieten die Ausstellungen und die museumspädagogischen Angebote Denkanstöße, sich mit ethischen Fragen intensiv auseinanderzusetzen.
Programm:
LESSINGMUSEUM KAMENZ, 10.00-12.00 Uhr
Lessing - für Schüler ungeeignet? Nicht in Kamenz. Sechzig Prozent der Gesamtbesucher im Lessing-Museum sind Schüler. Sie nutzen gern die lehrplanbegleitenden und fächerübergreifenden Veranstaltungen.Treten Sie mit einem junggebliebenen Theaterstar in den Dialog!
ELEMENTARIUM - MUSEUM DER WESTLAUSITZ, 13.00-15.00 Uhr
Natur und Mensch ganzheitlich begreifen - sich selbst erkennen. Die Museumspädagogen am Museum der Westlausitz versuchen, kulturelle Bildung und Umweltbildung unter einen Hut zu bringen. Wie geht das? Was bringt das? Gelingt das?
Die Museumspädagogen beider Museen stellen Ihnen vor, welche Methoden sie anwenden und welche Arbeitsmittel sie benutzen. Lernen Sie beide Häuser und Lessings Geburtsort einmal als neugierige Schüler kennen!
Wann: Samstag, 24. April 2010
Museen: Lessing-Museum, Lessingplatz 1-3, 01917 Kamenz (www.lessingmuseum.de)
Elementarium - Museum der Westlausitz, Pulsnitzer Straße 16, 01917 Kamenz (www.museum-westlausitz.de)
Treffpunkt: 10.00 Uhr im Lessingmuseum (3 min Fußweg vom Bahnhof)
Mittagessen: Es besteht die Möglichkeit, im Museum der Westlausitz zu Mittag zu essen. (Kosten 3-4 EUR)
Anmeldung unter: bis 15. April 2010 an Ines Schnee (inesschnee@web.de)
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AKMPO vor Ort: Dienstag, 27. April, 15.00 - 18.00 Uhr in den Meininger Museen, Schloss Elisabethenburg
FRAU HOLLE - MYTHOS, MÄRCHEN UND BRAUCH IN THÜRINGEN
Frau Holle? Ach das ist doch das Märchen der Brüder Grimm? Richtig! Und eine ganze Ausstellung nur über die Märchen-Holle (ach, wie langweilig)? Weit gefehlt! Denn Frau Holle ist noch viel mehr! Schon die Brüder Grimm vertraten die Auffassung, dass Frau Holle eine vorchristliche Göttin sei. Diese Vermutung wird in der Ausstellung der Meininger Museen bekräftigt und illustriert. Aber auch im Meininger Hüteslied ist von Frau Holle die Rede. So wurde die Hütes-Holle zur Stadtikone Meiningens. Die Sonderausstellung zum Thema ist mit Leitfäden für Erwachsene und für Kinder versehen. Diese möchten wir gern vorstellen. Weiterhin präsentieren wir unsere Spielwelt Schloss Elisabethenburg und das Klanglabor in der Ausstellung Musikgeschichte.
Wann: Dienstag, 27. April, 15.00 - 18.00 Uhr
Wo: Meininger Museen, Schloss Elisabethenburg
Schlossplatz 1
98617 Meiningen
Anfahrt siehe www.meiningermuseen.de Anmeldung unter: a.wirth@meiningermuseen.de oder 03693 881034 bis zum 20. April 2010.
Kosten 3,50 EUR. Für Mitglieder des AKMPO ist die Veranstaltung kostenfrei.
Rückschau:
AKMPO vor Ort: Donnerstag, 25. Februar 2010, um 15.30 Uhr-17.30 Uhr im Ethnologischen Museum BerlinFührung durch die Ausstellung "DÖNER, DIENSTE UND DESIGN"
Diese Ausstellung zum Thema Migrantenökonomie versteht sich als Werkstattausstellung im Rahmen unseres EU-Projekts . Sie verknüpft sich mit einem interdisziplinären "Outreach"-Projekt, das wir in Zusammenarbeit mit der Carl-von-Ossietzky-Oberschule, dem Internationalen JugendKunst- und Kulturzentrum Schlesische 27 und UnternehmerInnen im Jahre 2008 in Kreuzberg durchgeführt haben.
Es ist bereits das zweite Mal, dass das Nachbarschaftsmuseum und das Museum Europäischer Kulturen im Rahmen eines EU-Projekts zusammen arbeiten. Der Vorläufer dieses Projekts war "Migration, work and identity. A history of people in Europe, told in museums". Diese kulturhistorischen Ausstellungen beabsichtigen, Grundlage zu bilden für weiterführende Kooperationsprojekte mit Fokus auf die kulturelle Vielfalt, Integration und gesellschaftliche Partizipation.
Wie lassen sich, darauf aufbauend, neue Wege beschreiten, dauerhafte Bildungsangebote für sämtliche Bevölkerungsgruppen zu machen und insbesondere Migranten und ihr soziales Umfeld kontinuierlich in die Museumsarbeit zu integrieren? Welche Rolle kann dabei einem Museum im Rahmen der Bildungsangebote zukommen?
WANN: Donnerstag, 25. Februar 2010, um 15.30 Uhr-17.30 Uhr
WO: Eingangstresen des Ethnologischen Museums in der Lansstraße 8, 14195 Berlin, U-Bahn Linie 3, Dahlem Dorf
ANMELDUNG: Rita Klages, Nachbarschaftsmuseum e.V., Tel. 030/693 56 76 oder 308 799-24 oder unter rita.klages@gmx.de
AKMPO vor Ort: Montag, 15. März, 16.00 - 18.00 Uhr im Stadtmuseum Erfurt"Warum Prassen, Qualmen, Spielen alle angeht!"
In der Sonderausstellung wird nicht mit erhobenem Zeigefinger gearbeitet. Viel mehr ist es Ziel der Exposition zu zeigen, dass Essen, Rauchen und das Glücksspiel durchaus positive Spuren in der Kulturgeschichte hinterließen. Während eines gemeinsamen Rundganges werden die Begleitangebote für verschiedene Besuchergruppen vorgestellt und diskutiert.
WANN: Montag, 15. März, 16.00 - 18.00 Uhr
WO: Stadtmuseum Erfurt
Johannesstraße 169
99084 Erfurt
Anmeldung unter: karin.breitkreutz@erfurt.de oder 0361/ 655 56 52 bis zum 12. März 2010.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kosten: 3,00 EUR. Für Mitglieder des AKMPO ist die Veranstaltung kostenlos.
AKMPO vor Ort: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Altes Rathaus am 26. November 2009, 15 - 18 Uhr
DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG DER UNIVERSITÄT LEIPZIG
Anmeldung: bis zum 17. November an elke.schaar@leipzig.de; die Teilnahme ist auf 30 Personen begrenzt.
Mit einem umfangreichen Begleitprogramm zur Ausstellung Erleuchtung der Welt. Sachsen und der Beginn der modernen Wissenschaften> feiert die Universität und die Stadt Leipzig das Jubiläumsjahr 2009 zur Gründung vor 600 Jahren. Auf knapp 1 400 Quadratmetern mit rund 700 Exponaten wird die Geschichte der Universität Leipzig und die Herausbildung der modernen Wissenschaften im Zeitalter der Aufklärung dargestellt.
Faszinierende hochkarätige Objekte und eine moderne zeitgemäße Ausstellungsgestaltung mit pfiffigen und solide gebauten Experimentierstationen sind ebenso Besuchermagnete wie Vortragsreihen oder museumspädagogische Angebote speziell für Schulkassen, Familien und Ferienkinder. Familiensonntage jeweils am Ende des Monats laden zum wiederholten Besuch der Ausstellung ein, die sowohl für ältere als auch für jüngere Menschen etwas zu bieten hat.
Da es im Vorfeld und im Verlauf der Ausstellung eine beispielhafte Zusammenarbeit vor allem im Bereich Museumspädagogik gab, die mit einer regen Nachfrage zu unseren Angeboten belohnt wird, möchten wir Sie gern im November zu einem AKMPO vor Ort - Treffen nach Leipzig einladen und Ihnen inmitten der Ausstellung bzw. im sogenannten Grünen Salon, Schwerpunkte unserer Arbeit vorstellen.
Besonders freuen wir uns, dass es gelungen ist, in Zusammenarbeit mit dem soziokulturellen Zentrum Haus Steinstraße e.V., Bleilaus-Verlag, in den Herbstferien eine von Kindern und Jugendlichen konzipierte Zeitung zur Ausstellung herauszugeben.
Da die Ausstellung bereits am 6. Dezember 2009 ihre Pforten schließt, können wir Ihnen in der verbleibenden Zeit nur noch einen freien Nachmittagstermin anbieten.
Begrüßung: Projektleiter Dr. Rudolf Hiller von Gaertringen, Kustos der Kunstsammlung und Leiter der Kustodie der Universität Leipzig
Ihre Gesprächspartner sind: Kathrin Stern und Florian Halbauer, Museumspädagogik Universitätsausstellung, Elke Schaar, Museumspädagogik Stadtgeschichtliches Museum.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Schaar
2. Vorsitzende im Vorstand
des AKMPO e.V.
AKMPO vor Ort: Freitag 8. Januar 16.00-18.00 Uhr im Jüdischen Museum Berlin"Koscher und Co. Über Essen und Religion" - Fachaustausch Pädagogik
Ein umfangreiches pädagogisches Programm begleitet die Sonderausstellung im Jüdischen Museum: Programme für Integrationskurse, Knetworkshops für Grundschüler, Kinderguides zur Langen Nacht der Museen und eine Kooperation mit dem Museum für Naturkunde. Nach einem interaktiven Diskurs durch die Ausstellung werden den Teilnehmern die Programme und Methoden vorgestellt und kritisch hinterfragt.
WANN: Freitag 8. Januar 16.00-18.00 Uhr
WO: Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Anmeldung unter: bildung@jmberlin.de oder unter: 030/2599 3359 bis zum 4. Januar 2010.
Kosten: 2,50 EUR. Für Mitglieder des AKMPO e.V. ist die Veranstaltung kostenlos.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
AKMPO vor Ort: Jüdisches Museum Berlin
Donnerstag, 4. Juni 2009, 17.00-18.30 Uhr
Freie Mitarbeiter in der rechtlichen Grauzone?
In seinem Vortrag wird der Jurist Börries von Notz Maßnahmen, Strategien und Chancen in der Zusammenarbeit von Museen und freien Mitarbeitern aufzeigen und hinterfragen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Rechtssicherheit beider Parteien gelegt werden. Im Anschluss an die Veranstaltung können die TN die Sonderausstellung „Tödliche Medizin. Rassenwahn im Nationalsozialismus“ im Jüdischen Museum Berlin besuchen.
Ort: Jüdisches Museum Berlin, Auditorium, Lindenstraße 9-14
Anmeldungen unter: bildung@jmberlin.de oder an Tanja Petersen unter 030/25993 359
AKMPO vor Ort: PANORAMA-MUSEUM Bad Frankenhausen
Mittwoch, 17. Juni 2009, 14.00-17.00 Uhr
Audiovisuelle Vermittlungsangebote im PANORAMA-MUSEUM Bad Frankenhausen
Lebendige Kommunikation und Technikeinsatz sind kein Widerspruch, vielmehr kann audiovisuelle Vermittlung eine sinnvolle Ergänzung sein. In dieser Veranstaltung geht es um praktische Anwendungen von audiovisuellen Projekten im PANORAMA-MUSEUM Bad Frankenhausen. Während der Informationsveranstaltung setzt der Museumspädagoge zwei Schwerpunkte: Die Herstellung von Tonaufnahmen für Powerpoints, Diaschauen, Filmen und Audio-CDs (Hardware und Möglichkeiten der Verarbeitung von Tonsignalen, inkl. praktischer Versuche), die Herstellung kleiner Filme und Diaschauen (Filmaufnahme, Filmschnitt, Bear-beitung sowie Soft- und Hardware Empfehlungen).
Treffpunkt: PANORAMA-MUSEUM Bad Frankenhausen, Am Schlachtberg 9, 06567 Bad Frankenhausen. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.
Rückmeldung bis 12. 6. an Fred Böhme, fred-boehme@t-online.de oder telefonisch unter 034671/ 6190
AKMPO vor Ort: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen in Berlin
Donnerstag, 28. Mai 2009, 17-20 Uhr
Film und Fernsehen im Museum? Museums- und Medienpädagogik an der Deutschen Kinemathek
Das Programm besteht aus einer Führung durch die Ständige Ausstellung Film und Fernsehen und der Präsentation des museumspädagogischen Angebots (Vorstellen sowohl eines Trickfilm-Workshops und der neuen
Begleitmaterialien).
Ort: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2
10785 Berlin, Anmeldung bitte unter: jsehrt@deutsche-kinemathek.de
AKMPO vor Ort: Deutsches Historisches Museum Berlin
Mittwoch, den 29.April 2009, 16.00-18.30 Uhr
Die Sprache Deutsch – Arbeiten mit der Sprache
Die Veranstaltung setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Nach dem Rundgang durch die Ausstellung „Die Sprache Deutsch“ stellen die pädagogischen Mitarbeiter die Ge-schichtswerkstätten vor. Anschließend widmet sich Christine Heiß, Dozentin für Sprechtechnik, dem Thema „Arbeiten mit der Sprache“. Sie stellt Übungen und Methoden für Profis und Amateure vor, für alle Diejenigen, die Sprache als tägliches „Werkzeug“ benutzen.
Ort: Treffpunkt Infocounter im Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums
Anmeldung bitte unter: bildung@jmberlin.de oder unter Tanja Petersen unter 030/25993 359
Jahrestagung des AKMPO e.V. am 9. und 10.5.2009
„Gut und Gerne. Qualitäten museumspädagogischer Arbeit“
im Ozeaneum Stralsund
Unsere diesjährige Tagung wird unter dem Titel „Gut und Gerne. Qualitäten museumspädagogischer Arbeit“ am Sonntag, den 10.5.2009 im Ozeaneum Stralsund stattfinden. Thema sollen Qualität und Qualitätskriterien in museumspädagogischer Arbeit sein. Dabei wollen wir uns u.a. mit Vermittlung in naturkundlichen Museen und Sammlungen beschäftigen und einen besonderen Blick auf Korrelationen zwischen naturkundlichen und kulturhistorischen Themen werfen.
Da die Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes (DMB) in Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder vom 10.-13.5.2009 zum Thema „Chefsache Bildung“ in Stralsund stattfindet, bildet unsere Tagung den passenden Auftakt und bietet die Chance, an beiden Veranstaltungen teilzunehmen. AKMPO-Mitglieder erhalten bei der Tagung des DMB Ermäßigung.
Mehr Infos unter: http://www.museumsbund.de/cms/index.php?id=824&L=0&STIL=0
Programm „Gut und Gerne. Qualitäten museumspädagogischer Arbeit“
Samstag, 9.5.2009
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ab 20 Uhr | | Get-together AKMPO, Restaurant „Jorgos“, Langenstraße 39, Stralsund
(am Ozeaneum) |
Sonntag, 10.5.2009
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9.30 Uhr | | Begrüßung durch Herrn Dr. Benke, Direktor des Meeresmuseums
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9.45-10.45 Uhr | | Rundgang durch das Ozeaneum / Führung |
11.15-11.45 Uhr | | Hannelore Kunz-Ott / Bundesverband
Museumspädagogik: Qualitätskriterien in museumspädagogischer
Arbeit. |
11.45-12.15 Uhr | | Prof. Dr. Gisela Weiß, HTWK Leipzig: Spezialist oder Universalist?
Einige Überlegungen zum idealen Museumspädagogen. |
12.15-12.45 Uhr | | Silke Vorst: Qualität in musealer Vermittlung von Naturwissenschaften. Einblick in die Bildungsforschung. |
12.45-13.15 Uhr | | Diskussion
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13.15-14.30 Uhr | | Mittagspause
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14.30-16.00 Uhr | | Markt der Möglichkeiten. Diesmal sollen vor allem Projekte
vorgestellt werden, in denen interdisziplinär und /oder
museumsübergreifend naturkundliche/ historische /
kunstwissenschaftliche etc. Themen bearbeitet werden. Dabei geht
es uns um Schnittmengen zwischen einzelnen Disziplinen und Häu-
sern, um Kooperationen oder ungewöhnliche eigene Vorhaben:
gemeinsame Projekte von historischen und naturkundlichen Muse-
en, Geschichte im Kunstmuseum usw. Ein Schwerpunkt soll –
passend zum Tagungsort – auf die Vermittlung naturkundlicher
Themen gelegt werden.
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16.00-16.30 Uhr | | Kaffeepause
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16.30-18.00 Uhr | | Mitgliederversammlung des AKMPO e.V.
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ab 18.30 Uhr | | Ausklang (Ort wird noch bekannt gegeben) |
Der Tagungsbeitrag beträgt 25 € für Mitglieder, 30 € für Nichtmitglieder und 15 € für Studenten mit Studentenausweis. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 begrenzt. Anmeldungen zur Tagung und Bewerbungen für den Markt der Möglichkeiten (mit einer kurzen Projektskizze) richten Sie bitte bis 29.4.2009 an Beate Kaiser (per Mail: beate_kaiser@yahoo.de).
Es besteht die Möglichkeit, in der Jugendherberge Stralsund zu übernachten, da der AKMPO Mitglied im Deutschen Jugendherbergsverband ist. Die Jugendherberge liegt im Ortsteil Devin, ca. 8 km von der Innenstadt entfernt, direkt am Strand. Gäste bis 26 Jahre zahlen für die Übernachtung mit Frühstück 20,50 €, ab 27 Jahren kostet die Übernachtung mit Frühstück 25,10 €. Wenn Sie in der Jugendherberge übernachten möchten, bitten wir Sie, sich selbst unter dem Stichwort AKMPO dort anzumelden und möglichst auch schon vor der Anreise zu Zimmerbelegungen zusammenzuschließen.
Alles Wissenswerte erfahren Sie unter www.stralsund.jugendherbergen-mv.de.
Aufgrund der DMB-Jahrestagung empfiehlt sich zeitiges Buchen!
AKMPO vor Ort: Militärhistorisches Museum Dresden
Termin: 5.12.2008 Uhrzeit: 16:00-18:00 Uhr.
Ein Museum im Umbruch - das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden
Das MHM wird bis 2010 nach Plänen des Architekten Daniel Libeskind zum größten militärhistorischen Museum in Deutschland umgebaut. Die zukünftige Dauerausstellung wird 700 Jahre deutsche Militärgeschichte als eine Kulturgeschichte der Gewalt präsentieren. Die museumspädagogische Abteilung und das Vermittlungskonzept müssen neu eingerichtet und aufgebaut werden. Wir stellen Architekturentwurf und Ausstellungskonzeption vor und möchten unsere Ideen zur Museumspädagogik im MHM mit KollegInnen diskutieren.
Treffpunkt: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.
Rückmeldung bis Freitag, den 28.11. an
Avgi Stilidis, AvgiStilidis@bundeswehr.org oder telefonisch unter 0351/ 823 2830.
AKMPO vor Ort: Kinder- und Jugendmuseen - ein "Sonderfall" der Institution Museum?Das
Beispiel Jugend Museum Schöneberg: Besuche der Ausstellungen "Villa
Global-im Labyrinth der Kulturen" und "Das Geschichtslabor 1933-45"
Termin: 30.10.2008 18.00-20.30
Treffpunkt: Jugend Museum Schöneberg, Hauptstr. 40-42, 10827 Berlin
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.
Rückmeldung bis Sonntag, den 19.10. an
t.groenke@jmberlin.de oder telefonisch unter: 030/25993 359
TAGUNGSBERICHT DER JAHRESTAGUNG DES AKMPO IN ERFURT 2007
Jahrestagung des AKMPO 2007: Blickpunkt Thüringen - Museumspädagogik in der Region: Neues aus Theorie und Praxis>
Der AKMPO lud vom 2. bis 3. November 2007 in die Engelsburg nach Erfurt ein. Die Tagung bot den Teilnehmern die Möglichkeit, Thüringer museumspädagogische Projekte näher kennen zu lernen, Informationen zur Drittmittelförderung in der Region sowie kulturwissenschaftliche und museumsgeschichtliche Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten. Auf dem "Markt der Möglichkeiten" konnten - in bewährter Form - Museumspädagogen in 10-minütigen Kurzvorträgen über aktuelle museumspädagogische Projekte in Ostdeutschland berichten. Die mittelalterliche Engelsburg, das älteste erhaltene Steinhaus Deutschlands, bildete einen passenden, fast musealen Rahmen für die Tagung.
Nach der Begrüßung der Tagungsteilnehmer durch den Vorstandsvorsitzenden des AKMPO Stefan Bresky und durch Karl-Heinz Kindervater, Beigeordneter des Kulturdezernats der Stadt Erfurt, stellte die Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung der Wartburg-Stiftung Eisenach Jutta Krauss mit "Museumspädagogik und Marketing am Beispiel der aktuellen Thüringer Landesausstellung" ein Leuchtturmprojekt vor. Die 3. Thüringer Landesausstellung trug den Titel "Elisabeth von Thüringen - Eine europäische Heilige". Jutta Krauss erläuterte das umfassende Bündel an Marketingstrategien. Von der "Elisabeth-Card", mit der Besucher freien Eintritt in anderen Museen und Kultureinrichtungen erhielten (und so auch deren Besucherzahlen stiegen) über das "Kombi-Ticket Wartburg" der Deutschen Bahn bis zum ermäßigten Eintritt für Eisenacher waren zahlreiche Maßnahmen ergriffen worden, die Ausstellung zu bewerben und Besucher anzuziehen. Besonders betonte Jutta Krauss die Bedeutung von Sponsoren, die zwar kein Geld zur Verfügung stellen, sondern geldwerte Leistungen, z.B. Versand oder Werbung. Um den vielen Besuchern zusätzliche Erklärungen in der Ausstellung geben zu können, wurde ein Audioguide erarbeitet sowie eine unterhaltsame Kinderführung; diese in Zusammenarbeit mit Antenne Audio Berlin. Führungen wurden nur während der Zeiten vor und nach dem größten Besucherandrang, der von 10 bis 16 Uhr dauerte, angeboten. Jutta Krauss plädierte aus ihrer Erfahrung bei der Vorbereitung der Landesausstellung für eine Beteiligung von Museumspädagogen und Touristikexperten am Ausstellungskonzept.
Der restliche Vormittag war der Vorstellung zweier museumspädagogischer Projekte aus Thüringen gewidmet. Gabriele Roth, Museumspädagogin am Schlossmuseum der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha stellte ein Filmprojekt vor, das sie gemeinsam mit der Thüringer Landesmedienanstalt und einem Gothaer Gymnasium durchgeführt hatte. Während einer Projektwoche drehten Schülerinnen der 7. Klasse einen Film über die Sonderausstellung "Garten der Lüste - Liebe und Eros von der Antike bis zur Gegenwart". Die Schülerinnen recherchierten unter Anleitung der Museumspädagogin an selbstgewählten Objekten in der Ausstellung und erhielten einen Einführungskurs in die Filmtechnik durch eine Mitarbeiterin der Landesmedienanstalt. Drehbuch, Moderation, Vorstellung der ausgewählten Objekte, Schnitt, Musikauswahl und Trickfilmsequenzen (mit einem beeindruckenden Einsatz von Smarties) besorgten anschließend die Schülerinnen. Der fertige Film "Im Garten der Lüste" wurde im regionalen Gotha TV gesendet und zum Vergnügen der Tagungsteilnehmer auch in der Engelsburg vorgeführt.
Karin Gjudjenow, Museumspädagogin am Optischen Museum der Ernst-Abbe-Stiftung in Jena stellte einen Kindermuseumsführer sowie das Museumsmaskottchen "Sammy der Seh-Igel" vor. Beides wurde von Jugendlichen entwickelt, die ein "Thüringen Jahr Kultur", das ist ein freiwilliges kulturelles Jahr veranstaltet von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V. (LKJ), am Optischen Museum absolvierten. Während des Thüringen Jahr Kultur lernen die Jugendlichen nicht nur die Arbeit des Museums im allgemeinen kennen, sondern entwickeln auch ein eigenes Projekt und setzen dieses um. So entstand der Kinderführer, der sich an Kinder des Vorschul- und Grundschulalters richtet und die Handpuppe "Sammy der Seh-Igel", der für die museumspädagogische Arbeit mit den jüngsten Besuchern eingesetzt wird.
Nach der Mittagspause kam mit Dr. Helge Wittmann von der Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen ein Fachmann der Kulturförderung zu Wort. Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ist mit 25 Millionen Euro Stiftungskapital der wichtigste nichtstaatliche Förderer im Kulturbereich, gerade auch in entlegenen Regionen. Herr Dr. Wittmann erläuterte die Förderschwerpunkte der Sparkassenstiftung. Diese bestehen in Fördermaßnahmen wie der finanziellen Unterstützung von Sonder- und Dauerausstellung oder der Sammlungserweiterung durch Ankauf von Objekten sowie in Eigenmaßnahmen in Form eines Museumspreises. Bei der Entscheidung über die Vergabe von Leistungen achte der Vorstand der Sparkassen-Stiftung auch auf museumspädagogische Konzepte, da dies in den Augen der Stiftung ein wichtiges Kriterium für ein gelungenes Ausstellungskonzept ist. Speziell museumspädagogische Projekte würden allerdings nicht gefördert.
Es folgte eine kleine Exkursion zur Baustelle der Alten Synagoge Erfurt. Diese war 1349 nach dem Pogrom in Erfurt zu einem Lagerhaus umfunktioniert worden. Seit dem 19. Jahrhundert befand sich im oberen Stockwerk ein Tanzsaal einer benachbarten Gaststätte. Zur Zeit wird das Gebäude restauriert und zum Museum ausgebaut. Gebäude und Museumspläne stellten Dr. Karin Sczech, Referentin im Landesamt für Archäologie Thüringen und Maria Stürzebecher vor und luden zur Diskussion des Konzeptes ein. Nach der Restaurierung werden am Gebäude die verschiedenen Bauschichten und Nutzungen des Gebäudes sichtbar sein. Im Erdgeschoss soll mit Hilfe von Projektionen der Raumeindruck der Alten Synagoge wiederhergestellt werden. Im ehemaligen Tanzsaal im 1. Obergeschoss werden wertvolle Handschriften des 11.-14. Jahrhunderts, die der jüdischen Gemeinde Erfurts gehörten, gezeigt werden. Höhepunkt des Museums wird die Ausstellung des Erfurter Goldschatzes, der 1998 bei Bauarbeiten entdeckt wurde, im Kellergeschoss sein. Der Schatz, vergraben kurz vor dem Progrom 1349 im jüdischen Viertel in Erfurt, besteht aus Silberbarren, Münzen und Schmuck, u.a. einem kostbaren Hochzeitsring. Am meisten diskutiert wurde über die Inszenierungsidee, naturalistische Puppen mit dem angelegten Schmuck auszustellen. Gilt die Präsentation von Schmuck an schemenhaften oder stilisierten Figuren als ein bewährtes Mittel, den Gebrauch der Objekte zu verdeutlichen, so ist die naturalistische Gestaltung menschenähnlicher Puppen umstritten. Durch diese Darstellung solle antisemitischen Vorurteilen entgegengewirkt werden, argumentierte Dr. Sczech. Ob die geplante Darstellungsweise die beste Lösung darstelle, bezweifelten viele Tagungsteilnehmer. Die Eröffnung der Alten Synagoge ist für 2009 geplant und auf die Gestaltung werden die Tagungsteilnehmer sicherlich gespannt sein.
lautete der letzte Vortrag des ersten Tagungstages. Frau Prof. Dr. Anita Bagus von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Bereich Volkskunde und Kulturwissenschaften erklärte in ihrem sehr anregenden Vortrag die Bedeutung intrakultureller Arbeit im Museum. Intrakulturelle Toleranz ist die Voraussetzung für interkulturelle Toleranz, so die These von Prof. Bagus. Regionale Museen seien Plattformen intrakulturellen Lernens, da sie die kulturelle Vielfalt in der eigenen Kultur ausstellten. Diese Volkskultur ist Kindern und Jugendlichen heute so unbekannt wie eine fremde Kultur. Sie mit dieser kulturellen Vielfalt im eigenen Land, z.B. der historischen Alltagskultur, bekannt zu machen, sie das Fremde im Eigenen entdecken zu lassen, sei eine wichtige Aufgabe für Museumspädagogen. Die Volkskunde berge dabei viele Möglichkeiten. Prof. Bagus nennt als Beispiele die Beschäftigung mit Trachten oder mit Arbeitsmigration, die im 19. Jahrhundert fester Bestandteil der Alltagskultur war.
Die Beschäftigung mit dem Fremden im Eigenen könne zu einem Perspektivwechsel führen, zur Relativierung der Sicht auf die eigene und fremde Kulturen: Intrakulturelle Kompetenz wird somit zur Basis für interkulturelle Kompetenz. Bedacht und ernstgenommen werden müssen bei museumspädagogischen Projekten dieser Art die Irritationen, die bei den Kindern und Jugendlichen durch die Fremdheit entstünden sowie der Umgang mit Stereotypen.
Barg dieser Vortrag zahlreiche Anregungen, gerade auch für Museumspädagogen kleiner Museen, stellt Frau Prof. Bargus abschließend noch ein nachahmungswürdiges, von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gefördertes Projekt vor, um Kinder und Erwachsene zu Museumsbesuchern in regionalen Museen zu machen. Der leider vergriffene Kindermuseumsführer Hessen macht mit schönen Fotos und interessanten Texten neugierig auf den Besuch von Museen in Hessen.
Für alle Tagungsteilnehmer, die nach dem Abendessen noch Energie für einen Museumsbesuch hatten, öffnete das Stadtmuseum Haus zum Stockfisch Erfurt die aktuelle Sonderausstellung "Höllenqual und Seelenheil - Profanes und Sakrales Leben hinter Stadtmauern". Die Kustodin Gudrun Noll führte durch die Ausstellung und zeigte die teilweise sehr kostbaren Objekte, z.B. das von Gutenberg um 1450 gedruckte "Missale speciale abbreviatum". Der Ausstellungsbesuch war ein gelungener Ausklang eines langen Tagungstages.
Am nächsten Morgen stellten 7 MuseumspädagogInnen auf dem interessante Projekte vor.
Carola Marx vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus informierte über das Projekt "LernStadtMuseum", gefördert von der Robert Bosch Stiftung und unter Schirmherrschaft des Kultusministers. Das Projekt fördert Tandems zwischen Schulklassen und Museen. Diese entwickeln gemeinsam ein Projekt, das nachhaltig der Zusammenarbeit von Schule und Museum dient. Aus 68 Bewerbungen wurden 30 ausgewählt, die ihre Projektidee bis März 2008 weiterentwickeln dürfen. 10-15 Projektideen werden dann finanziert und können umgesetzt werden.
Die Museumsleiterin des Museums Neues Schloss Rauenstein Veronika Buff stellte ihr neueingerichtetes Porzellanmuseum (in Rauenstein gibt es seit dem 18. Jahrhundert eine Porzellanmanufaktur) und das museumspädagogische Programm vor, das unter der Signatur "Der blaue Vogel" steht. Dieses ist von einem Porzellandekor abgeleitet. Im Museum können Kinder mit Porzellan arbeiten. Im kleinen Ort Rauenstein ist das Museum ein wichtiges kulturelles Zentrum. Frau Buff veranstaltet z.B. Mal- und Zeichenwettbewerbe. Ihr neues Projekt ist eine Neuauflage des Buchs "Der blaue Vogel" von Maurice Maeterlinck (1908). Dafür sucht Frau Buff Partner.
Katja Etzold vom Panometer Leipzig informierte die Tagungsteilnehmer über einen Ferien-Aktionstag für Schulklassen der 3.-7. Klasse. Das Panometer zeigt zur Zeit ein Riesenpanorama "Rom CCCXII". Am Ruhetag Montag konnten Schüler, ausgerüstet mit den notwendigen Materialien, unterwegs sein. Das Angebot erfuhr große Resonanz.
Ebenfalls in Leipzig, im Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte, entwickelte Monika Bock ihr Projekt "kinder machen museum". Hier erarbeiteten künstlerisch begabte Kinder und Jugendliche des Kinder-Ateliers "Kaos" aus Leipzig und ein Student der Hochschule für Grafik und Buchkunst unter Leitung von Frau Bock ein 26 Meter langes Spielfeld. Dieses wurde durch eine Spezialfirma als Fußboden im Flur des Schulmuseums Leipzig verlegt, so dass Besucher sich jetzt durch einen imaginären Schultag spielen können.
Avgi Stilidis vom Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden stellte den Libeskind-Anbau und die Pläne für die Gestaltung der neuen Dauerausstellung vor. Das Museum (ehemaliges Armeemuseum der DDR) befindet sich zur Zeit in der Umbauphase und wird 2010 eröffnet werden. Die Neukonzeption sieht vor, auch alltags- und sozialgeschichtliche Aspekte der Militärgeschichte zu berücksichtigen.
Die Deutsche Kinemathek Berlin, Museum für Film und Fernsehen zeigte bis Januar 2008 die Sonderausstellung "Auf heißen Spuren". Diese für Kinder konzipierte Ausstellung beschäftigt sich mit Detektiven in Film und Fernsehen. Jurek Sehrt stellte das Detektivspiel vor, bei dem die jungen Besucher kriminalistischen Hinweisen in der Ausstellung nachgehen müssen, um die gestohlene Geige Sherlock Homes> wiederzufinden.
Zum Abschluss stellte Stefan Bresky vom Deutschen Historischen Museum in Berlin das Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Kleider machen Leute - Mode und Frisuren in der Geschichte" vor. Ein Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit mit Berufsschülern, die so an Geschichte herangeführt werden sollten. Berufsschüler der Berufsschule Körperpflege frisierten Mitschüler nach historischem Vorbild und ließen diese die passende Kleidung tragen. Vorgeführt wurden die Ergebnisse während der Museumsnacht.
Nach dem nutzte die Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen Katja Mieth die Gelegenheit, auf das Modellprojekt "Museen entdecken" (www.museen-entdecken.de) hinzuweisen, einem Internetportal, das die Zusammenarbeit von Museum und Schule befördern soll.
Zum Abschluss der Tagung führte Prof. Parmentier, Inhaber des Lehrstuhls für Museumspädagogik an der Humboldt-Universität in Berlin, die Teilnehmer in die Welt der Kunst- und Wunderkammern des 16. und 17. Jahrhunderts. In einem museumsgeschichtlichen und philosophischen Abriss beschrieb Prof. Parmentier die Idee der Kunst- und Wunderkammern als eine Welt im Kleinen und Spiegel dieser Welt. Prof. Parmentier erläuterte, dass die Kunst- und Wunderkammern diesen Anspruch nicht einlösten, da sie gerade das Wunderbare und die Ausnahmen sammelten, nicht das Exemplarische. Die Kunst- und Wunderkammern beeinflussten, so Parmentier, die Entwicklungsgeschichte der heutigen Museen, waren sie doch Depots und Zentren der frühneuzeitlichen Wissenschaft. Die sich in Folge durchsetzende Arbeitsteilung in der Wissenschaft spiegele sich auch in den Museen wider, denn diese seien dem wissenschaftliche Modell der Welterklärung verpflichtet. Prof. Parmentiers Fazit ist die Forderung an die Museen, die Grenzen der wissenschaftlichen Aufklärung aufzuzeigen, z.B. durch den Einsatz von Ironie. Die Tagungsteilnehmer diskutierten anschließend darüber, ob diese Überlegungen von praktischer Relevanz für die Museumspädagogik sein können.
Insgesamt bot die Tagung ein buntgemischtes Programm aus wissenschaftlichen Beiträgen und Praxisberichten. Dass dieses nicht beliebig wurde, dafür sorgte der Schwerpunkt Regionalität, der einen zwar lockeren, aber sinnfälligen Zusammenhalt bot. Gerade die Chance, sehr vielfältige Möglichkeiten vorgestellt zu bekommen, sowohl praktische als auch theoretische und philosophische Impulse zu erhalten, macht eine solche Tagung für MuseumspädagogInnen wichtig. Auch in diesem Jahr fand die Tagung - es kamen 47 Teilnehmer - im kleinen Rahmen statt. Dies beförderte den Austausch zwischen den KollegInnen und sorgte für eine sehr angenehme Tagungsatmosphäre. Besonderen Dank möchte der AKMPO Karin Breitkreuz vom Stadtmuseum Erfurt aussprechen, welche die Tagung in Erfurt möglich gemacht hat.
Ines Schnee
AKMPO vor Ort - Freitag, 19. Oktober 2007"Die neue ständige Ausstellung des Stadtmuseums Dresden –
Erfahrungen bei der Umsetzung museumspädagogischer Konzepte"
Jahrestagung und Mitgliederversammlung des AKMPO: 2.-3. November 2007Blickpunkt Thüringen - Museumspädagogik in der Region: Neues aus Theorie und Praxis
Tagungsprogramm: Download: AKMPO-Jahrestagung07.pdf
Ein kurzer Bericht folgt demnächst.
Rückschau: AKMPO vor Ort - Samstag, 30. Juni 2007, 10-15 Uhr
Geschichtsvermittlung am Deutschen Historischen Museum Berlin
Leitung: Brigitte Vogel und Stefan Bresky
Führung durch die Ständige Ausstellung und Sonderausstellung: Parteidiktatur und Alltag in der DDR, Vorstellung von Jugendhörführung und Geschichtswerkstätten für Schüler von der
Grundschule bis zur Sek II
Anmeldung: bis zum 22. Juni 2007 bei Stefan Bresky (AKMPO), bresky@dhm.de, FAX: 030-20304-759
Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich in einer nahe gelegenen Kneipe bei Wasser und Wein auszutauschen.
Rückschau: AKMPO vor Ort - Donnerstag, 24. Mai 2007, 17-20 Uhr
Kunstvermittlung am Bodemuseum in Berlin
Leitung: Heike Völker, Besucher-Dienste der Staatlichen Museen zu Berlin.
Führung durch die Dauerausstellung, Vorstellung von Programm und Konzeption der Kindergalerie
Anlässlich der Wiedereröffnung des Berliner Bodemuseums ließen wir uns am 24. Mai 2007 durch die Skulpturensammlung von der Romanik bis zum Barock führen. Im Zentrum unseres Interesses stand unter dem Titel „Kunstvermittlung am Bodemuseum“, die als Ausstellungs- und Werkraum völlig neugestaltete Kindergalerie.
Heike Völker von den Besucher-Diensten der Staatlichen Museen zu Berlin erinnerte an die Gründung dieser Institution im Jahre 1974. Seitdem sind auf der Berliner Museumsinsel Kinder zu spielerischem und kreativem Gestalten eingeladen. In der aktuellen Ausstellung zur Proportionslehre des menschlichen Körpers lernen die jungen Besucher wie und weshalb sich die Darstellung des Menschen im Verlauf der Jahrhunderte verändert hat. Mit Hilfe von Installationen und Mitmachstationen sollen Beziehungen zum eigenen Körper hergestellt werden. Durch Messen, Zeichnen und mit Proportionen experimentieren, erfahren sie das Verhältnis der Teile des Körpers zueinander, seine Architektur und seine Beziehung zum Raum.
Rückschau: AKMPO vor Ort - Mittwoch den 28.03.07 von 17 bis 19.30 Uhr
Heimat und Exil: Das museumspädagogische Angebot des Jüdischen Museum Berlin
Workshop und Diskussion
Leitung: Tanja Groenke und Nina Ritz -
Bildung/Education, Jüdisches Museums Berlin.
Anlässlich der Ausstellung „Heimat und Exil – Emigration der deutschen Juden nach 1933“ im Jüdischen Museum Berlin informierten uns die Kolleginnen Nina Ritz und Tanja Grönke am 28. März 2007 über das museumspädagogische Vermittlungsangebot. Beim gemeinsamen Ausstellungsrundgang wurden folgende Themenschwerpunkte deutlich: Anhand individueller Schicksale zeichnete die Ausstellung die ersten Jahre der Anpassung an das Aufnahmeland nach, in dem unter Schwierigkeiten eine neue materielle Grundlage geschaffen und eine Anpassung an eine fremde Umgebung geleistet werden muss. Im Mittelpunkt standen die qualitativ stärksten Aufnahmeländer: USA, Großbritannien, Palästina und Lateinamerika.
Teil des Vermittlungsangebotes war der Workshop „Heimat und Exil“. Um Einblick in die schwierige Situation der jüdischen Migranten in der Zeit des NS-Regimes zu erhalten, recherchierten Schüler ab der 9. Klasse in Kleingruppenarbeit zentrale Fragen der Ausstellung: Was waren die politischen Voraussetzungen, vor deren Hintergrund die Migration stattfand? Warum entschlossen sich die Menschen zum Schritt in die Emigration? Was bedeutete es, wenn sich Eltern von ihren Kindern trennen mussten?
Die Schüler erstellten Kurztexte zu einzelnen Ländern und Biographien und hielten Ihnen wichtige Objekte mit einer Sofortbildkamera fest. Collageartig wurden diese Rechercheergebnisse in eine bereitgestellte „leere“ Weltkarte eingefügt und vor der Klasse präsentiert.
EINLADUNG
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsmitglieder, Freunde, Kolleginnen und Kollegen,
auch in diesem Jahr möchte der Vorstand des Arbeitskreises Museumspädagogik Ostdeutschland e.V. die Reihe "AKMPO vor Ort" in Leipzig fortsetzen, um regional stärker miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen, Anregungen für die eigene Arbeit zu erhalten und sich permanent beruflich weiter zu qualifizieren.
Hatten im vergangenen Jahr das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig, das Zeitgeschichtliche Forum und die Galerie für Zeitgenössische Kunst Gelegenheit, die Museumspädagogik im eigenen Haus vorzustellen, möchten wir im Jahr 2007 erneut 3 Leipziger Einrichtungen anbieten. museumspädagogische Vielfalt zu präsentieren.
Die diesjährige Auftaktveranstaltung findet am 1. Februar 2007, 16 Uhr im Museum der bildenden Künste statt.
Dazu lädt Sie das Team des Bereiches Museumspädagogik/ Öffentlichkeitsarbeit recht herzlich ein. (siehe anschließendes Programm von Kirsten Lemm, Museumspädagogin MdbK)
Wir bitten aus organisatorischen Gründen um Ihre Teilnahmemeldung bis Montag, d. 29. 1. 2007 an: Elke Schaar, eMail: elke.schaar@leipzig.de oder Tel: 0341 9651315.
Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für ein gesundes neues Jahr 2007
im Namen des Vorstandes Arbeitskreis Museumspädagogik Ostdeutschland e.V.
Elke Schaar
2. Vorsitzende
Vorstand AKMPO e.V.
1. Februar 2007, 16 Uhr AKMPO vor Ort - IV. Veranstaltung
Museumspädagogik im Museum der bildenden Künste Leipzig
Projekte, Trends und Neuigkeiten
Ort: Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10,
04109 Leipzig (Treffpunkt: Foyer)
Uhrzeit: 16 – ca. 19 Uhr
Referenten: Museumspädagoginnen des Museums der bildenden Künste
Programmpunkte:
- “Willkommen“- Vorstellungsrunde im Malstudio
- Vorstellen der Räume in denen museumspädagogische Arbeit stattfindet
- Gespräch über Aufgaben und aktuelle Projekte
- Museumspädagogische Angebote für Kindergärten und Schulen (neue Programme)
- Projekt „Kleine Künstler“, Führungen „test your english“
- Offene kreativwerkstatt „Kunstfenster“
- Kinderclub, Interessengemeinschaft, Führungen für Senioren, Angebot für Gehörlose u.a.
- Multiplikatoren im MdbK
- Interaktives Arbeiten im Dauer- und Wechselausstellungsbereich
Teilnahmemeldung: bis Montag, d. 29. 1. 2007 an: Elke Schaar, eMail: elke.schaar@leipzig.de oder Tel: 0341 9651315.
Trauer um Jürgen MrosekDer AKMPO trauert um sein Gründungsmitglied Jürgen Mrosek das am 06.08.2006 nach einer längeren, tückischen Krankheit für alle doch überraschend gestorben ist. Einen ausführlichen Nachruf lesen Sie hier: Mrosek_Nachruf.pdf
30.11.2006 - AKMPO vor Ort
Angebote für Ganztagsschulen – Neue Arbeitsfelder für Museen
in Berlin und Brandenburg
Hier eine Kurzfassung des Vortrags von Brigitte Vogel und das dazugehörige Handout:
Handout_Ganztagsschulen.pdf
Vortrag_Ganztagsschulen.pdf
15. und 16. September 2006 in Bautzen
"Und was hat das alles mit mir zu tun?"
Seminar zu biographiebezogenen Methoden der Museumspädagogik
des Arbeitskreises Museumspädagogik Ostdeutschland AKMPO
"Und was hat das alles mit mir zu tun?" Dieser Frage hat sich sicherlich jeder Museumspädagoge schon gegenüber gesehen - in verschiedenen verbalen Formulierungen oder unausgesprochen auf den Gesichtern von Besuchern.
Wie können wir die Relevanz einer Ausstellung oder die Begeisterung für eine Thematik vermitteln - auch über größer werdende zeitliche oder emotionale Abstände unserer Besucher zu den Ausstellungsthemen hinweg? Wie können wir die Erfahrungen, die Lebenswelt, das historische Wissen der Besucher in unsere Vermittlungsarbeit einbeziehen?
Der AKMPO möchte sich mit diesem Seminar verschiedenen Methoden und Ansätzen widmen, die gezielt Interessen, Kompetenzen und Erfahrungen von Besuchern oder auch Zeitzeugen sowohl in museumspädagogische Aktivitäten als auch in die Konzeption von Ausstellungspräsentationen integrieren. Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Kolleginnen und Kollegen aller Museumstypen.
Dabei werden Ansätze der Bildungsorganisation "Facing History And Ourselves" inhaltlich und methodisch vorgestellt und dienen als Ausgangspunkt für die eigene Arbeit in Workshops. "Facing History And Ourselves" ist eine Lehrerfortbildungsorganisation, die den methodischen Ansatz verfolgt, in der Auseinandersetzung mit historischen und ethischen Fragen einen individualisierten Bezug zwischen Vergangenheit und Gegenwart zuzulassen bzw. herzustellen, in dem die Identität der Schüler, ihre persönliche Betroffenheit, ihre Perspektive auf das jeweilige Thema eine zentrale Rolle spielen.
Sie bietet mit ihren Methoden der Museumspädagogik nicht nur kulturhistorischer Museen reiche Anregungen sondern ist beispielsweise auch auf naturkundliche Fragestellungen übertragbar.
An den beiden Tagen steht besonders das Anwenden und Reflektieren verschiedener Methoden im Vordergrund, am Freitag gleich in Verbindung mit einer Exkursion in die Gedenkstätte Bautzen, am Samstag durch die Präsentation biographischer Ansätze aus der museumspädagogischen Praxis.
In Workshops werden konkrete Fragestellungen vertieft, vor dem Hintergrund der kennen gelernten Methoden reflektiert und Ideen für die eigene museumspädagogische Arbeit entwickelt. Dabei sind die Teilnehmer eingeladen, zur Konzeption der Workshopthemen bis zum 31.8. den Organisatoren ein eigenes zukünftiges Projekt oder eine konkrete pädagogische Fragestellung aus ihrer alltäglichen Arbeit mitzuteilen, die sie gern im Rahmen eines Workshops mit Kollegen reflektieren und dazu Ideen sammeln wollen.
Im Rahmen der Tagung sind die Mitglieder des AKMPO herzlich zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen.
Programm und Anmeldeformular als pdf: AKMPOBautzen2006.pdf
Einladung zur Mitgliederversammlung als pdf: EinladungMV2006.pdf
Anmeldung bis 03. September 2006 an: AKMPO, Stefan Bresky, Unter den Linden 2, 10117 Berlin;
Fax: 030-20304-759; bresky@dhm.de
Check-In am Freitag, den 15.9.06 ab 10 Uhr in der Gedenkstätte Bautzen,
Weigangstraße 8a, 02625 Bautzen
Tagungsgebühr:
40,- € Mitglieder, 50,- € Nichtmitglieder, 30,- € Studenten
22.05.2006 - AKMPO vor Ort
Museumswerkstatt 2006 im Osterzgebirgsmuseum Schloß Lauenstein
Termin: 22. Mai 2006, 10.00 – 14.00 Uhr
Die Arbeitsgruppe „Museen“ im Kulturraum Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge lädt herzlich zur diesjährigen Museumswerkstatt ein. Nachdem unser Treffen im letzten Jahr aus terminlichen Gründen ausfallen mußte, möchten wir die Tradition der „Museumswerkstatt“ in diesem Jahr fortsetzen. Die Aufrechterhaltung der persönlichen Kontakte zwischen den Museen, die Übermittlung von Informationen und Entwicklungstrend sowie die fachliche Weiterbildung sind wichtige Inhalte unserer jährlichen Zusammenkunft, die uns Impulse für unsere tägliche Arbeit in den Museen geben sollen.
Das Thema der fachlichen Weiterbildung soll in diesem Jahr die Museumspädagogik sein. Uns ist allen bewußt, daß sich nur wenige Museen unseres Kulturraumes hauptamtliche Kräfte für museumspädagogische Programme leisten können. Um so wichtiger ist es für die kleinen und mittleren Museen, Anregungen von professionellen Kräften zu erhalten. Wir freuen uns auf den Erfahrungsaustausch und die Diskussionen zu diesem Thema.
- Begrüßung
Jürgen Albertus, Museumsleiter Schloß Lauenstein
Christoph Schröder, Leiter der Arbeitsgruppe „Museen“ im Kulturraum
- Neue Strategien der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen Chemnitz als Vertrauens- und Kooperationspartner der sächsischen Museen
Katja M. Mieth, Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen
- „Stadtführung, Kindergeburtstag und Barocktanz – Museumspädagogik für kleinere Museen am Beispiel von Pirna und Görlitz“
Silvia Schmiedel, Bereich Pädagogik und Öffentlichkeitsarbeit am Kulturhistorischen Museum Görlitz / AKMPO
Gerburg Sturm, Museumspädagogin am Stadtmuseum Pirna
anschließend Zeit für Diskussion und Erfahrungsaustausch
- Informationen aus dem Kultursekretariat des Kulturraumes
Heidrun Barthel, Landratsamt Weißeritzkreis
- Rundgang durch die Ausstellungen auf Schloß Lauenstein
Jürgen Albertus, Museumsleiter
Teilnahmemeldung bis zum 12. Mai 2006 an:
Osterzgebirgsmuseum
Schloß Lauenstein
Tel. 035054 – 25402
Fax 035054 – 25455
oder Bergbaumuseum Altenberg
Tel. 035056 – 31703 Fax 035056 – 32542
eMail: museum-altenberg@freenet.de
13.05.06 - AKMPO vor OrtHaus der Wannseekonferenz -
Didaktisierung der neuen Dauerausstellung und deren
pädagogische Vermittlung.
Termin: 13. Mai 2006, 13 - 16 Uhr
begrenzte Teilnehmerzahl,
Ort: Haus der Wannseekonferenz, Am Grossen Wannsee 56-58,
14109 Berlin, www.ghwk.de. Anmeldung über Stefan Bresky
(AKMPO), bresky@dhm.de, Tel: (030)20304-753 bis zum 2. Mai 2006.
16.03.2006, 10 bis 19 Uhr
„Kinder und Jugendliche im Kunstmuseum – wie kann spannend und trotzdem nachhaltig Kunst vermittelt werden“
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Museumspädagogik
Residenzschloss, Hans-Nadler-Saal im I. OG, Eingang Sophienstraße
10.00 – 10.30
Begrüßung durch den Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Prof. Dr. Martin Roth
10.30 – 11.00
„Zwei Engel büxen aus“ Evaluation und Umsetzung des Kinderführers durch die Gemäldegalerie Alte Meister Dresden
Frau Dr. Stephanie Sonntag (freischaffende Kunsthistorikerin/Museumspädagogin in Bonn) Anschließend Diskussionsmöglichkeit
11.00 – 11.45
„Von der Lust und dem Leid ein gutes Kunst – Kinderbuch zu produzieren“
Frau Victoria Salley (Programmleiterin Kunst beim Prestel Verlag München) Anschließend Diskussionsmöglichkeit
11.45 – 12.15
„Kunst und Lesen“ – eine interdisziplinäre Auseinandersetzung zur Förderung des selbstgesteuerten Lernens
Frau Claudia Schmidt (Leiterin der Museumspädagogik der SKD) Anschließend Diskussionsmöglichkeit
12.15 – 13.15Mittagspause
13.15 – 14.00
Feriengestaltung in den Kunstsammlungen Chemnitz speziell am Beispiel des Programms zur Ausstellung „Couleur et lumière – französische Malerei“
Frau Petra Reichmann (Museumspädagogin der Kunstsammlungen Chemnitz) Anschließend Diskussionsmöglichkeit
14.00 – 14.45
„Museumspädagogische Angebote und ein Audioguide für Kinder“
Frau Claudia Ohmert (Leiterin der Museumspädagogik der Kunsthalle in Emden) Anschließend Diskussionsmöglichkeit
14.45 – 15.30
„Kleine Künstler – Kinder führen Kinder“ Frau Ina Schulze (museumspädagogische Volontärin des Museums für Bildende Künste Leipzig) Anschließend Diskussionsmöglichkeit
15.30 – 16.00 Kaffeepause
16.00 – 16.45
Vorstellung spezieller Angebote für Vorschulkinder und Jugendliche auch mit Handicap
Frau Anke Palme und Irmgard Richter(Museumspädagoginnen der Kunstsammlung Cottbus) Anschließend Diskussionsmöglichkeit
16.45 – 17.30
„Nachbar-Museum“
Frau Carola Marx (freie Mitarbeiterin/Museumspädagogin Besucherdienst der Staatlichen Museen Berlin und FührungsNetz MD Berlin) Anschließend Diskussionsmöglichkeit
17.30 – 18.15
„PINK – Jugendprogramme“
Frau Ute Marxreiter (Museumspädagogin der Pinakothek der Moderne München) Anschließende Diskussionsmöglichkeit
18.15 – 19.00
Resümee
Prof. Dr. Martin Roth
19.00 – 21.00
Imbiss
Abendführung im Neuen Grünen Gewölbe
Die Teilnahme ist kostenlos
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Claudia Schmidt
Postfach 120 551
01006 Dresden
Tel.: (0351) 49 14 756
Fax: (0351) 49 14 707
eMail: Claudia.Schmidt@skd.smwk.sachsen.de
www.skd-dresden.de/de/info/museumspaedagogik.html
Einladung - AKMPO vor Ort
Museumspädagogik im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig: Projekte,
Trends und Neuigkeiten
Mittwoch, 18.01.2006
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsmitglieder, Freunde und Kollegen,
die Jahrestagung des Arbeitskreises Museumspädagogik Ostdeutschland e.V. im November 2005 in Halle hat es erneut gezeigt. Der Wunsch von Museumspädagogen und anderen Multiplikatoren kultureller Bildung, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen, sich beruflich zu qualifizieren und neue Wege in der eigenen Arbeit zu beschreiten, ist groß.
Deshalb bieten wir künftig häufiger Veranstaltungen mit Vorträgen, Workshops und Schulungen auf regionaler Ebene an. Auf Initiative des Vorstandes des AKMPO e.V. erhalten im Jahre 2006 vier Leipziger Museen die Gelegenheit, in einer Art Projektbörse museumspädagogische Praxis und theoretische Ansätze im eigenen Haus vorzustellen.
Die Auftaktveranstaltung findet im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig statt.
Reihe: AKMPO e.V. vor Ort
Thema 1: Museumspädagogik im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig: Projekte,
Trends und Neuigkeiten
Ort: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Altes Rathaus, Markt 1, 04109 Leipzig
Termin: Mittwoch, 18. 01. 2006
Uhrzeit: 15.30 – 19.00 Uhr, danach Gelegenheit zur Teilnahme am Stammtisch
Themen und den zeitlichen Rahmen finden Sie /findet Ihr im Programm.
Wir freuen uns auf die Präsentation, anregende Gespräche und Diskussionen.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Schaar
2. Vorsitzende des AKMPO e. V.
Programm: | 15.30 Uhr | Begrüßung, Dr. Volker Rodekamp, Direktor |
| 15.45 Uhr | Wir über uns – Der Vorstand informiert über Aufgaben, Ziele und
Veränderungen im AKMPO e.V. |
| 16.15 Uhr | Leipziger Geheimnisse – Das etwas andere Museumsheft für Kinder Ein Projekt des Kinder- und Jugendmuseums Lipsikus mit dem soziokulturellen Haus Steinstraße e.V. . Gefördert von Aktion Mensch „5000 x Zukunft“. Susann Hoch, Bleilaus Verlag, Haus Steinstraße e.V., Elke Schaar, Stadtgeschichtliches Museum |
| 16.45 Uhr | Pause |
| 17.15 Uhr | Reihe: Beruf(ung) in Bild, Plastik und Architektur
Ein Projekt mit der Handwerkskammer zu Leipzig und den Innungen der
Stadt. Elke Schaar, Stadtgeschichtliches Museum, Marianne
Albrecht, Besucherin |
| 17.45 Uhr | Schillernd & Kreativ oder Auch Profis sind nicht fehlerfrei.
Mit Azubis eine Ausstellung anders anpacken. Ein Projekt des Kinder- und
Jugendmuseums Lipsikus mit dem Berufsschulzentrum 5 Leipzig.
Steffi Metzner, BSZ 5, Elke Schaar, Stadtgeschichtliches Museum |
| 18.15 Uhr | Pause |
| 18.30 Uhr | Ausblick: Herr der Regeln. Der Fußball - Referee. Ausstellung vom
3. März bis 30. Juli 2006.
Über den „Aufhänger“ Fußball-WM 2006, Projekte starten, Partner
gewinnen, Besucher binden… Elke Schaar, Stadtgeschichtliches Museum |
| 19.00 Uhr | Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung
| | Ab ca. 19.30 Uhr | Stammtisch |
Anmeldung: Bitte möglichst umgehend!
Ihr Ansprechpartnerin: Elke Schaar, Museumspädagogin Stadtgeschichtliches Museum Leipzig Neubau Böttchergäßchen 3 04109 Leipzig Telefon: 0341-9651315 Fax: 0341-9651352
eMail:eschaar@leipzig.de
„JugendKulturen im Museum – Auf der Suche nach einer Zielgruppe“
Die Jahrestagung 2005 des Arbeitskreises Museumspädagogik Ostdeutschland in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen Halle fand am 4. und 5. November 2005 in Halle statt.
Leitfragen unserer Tagung sind, wie wir als Museen Brücken und Bezüge zu den Lebenswelten jugendlicher Mitmenschen aufbauen können, wie wir in Kontakt kommen und bleiben können. Was können wir anbieten, „that matters to our young visitors“? Und wie können wir Museen das, was uns „am Herzen liegt“, unsere zentralen Aufgaben und Inhalte auf eine Art und Weise vermitteln, die junge Menschen zwischen 14 und Mitte 20 interessiert und anspricht?
Wenn das Nebeneinander unterschiedlicher Lebenshaltungen, Wertvorstellungen, Weltsichten, Kulturbegriffe gleichsam die gegenwärtige gesellschaftliche Situation beschreibt, welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die gesellschaftlichen Aufträge von Museen, z.B. als kollektive Gedächtnisse, als Einrichtungen mit identitätsstiftendem Auftrag? Welche Auswirkungen ergeben sich auf die Bildungsarbeit von Museen?
Thematische Gliederung der Tagung:
- Standortbestimmung Jugend-Kultur-Gesellschaft; Fokus Situation in ostdeutschen Bundesländern
- Museumspädagogische und Perspektiven: Best-Practice-Beispiele
- Perspektive der Zielgruppe(n): Vertreter von Jugendgruppen und –projekten berichten
- Zielgruppenorientiertes Marketing – Marketing-Experten über die Ansprache der Zielgruppe der 14 – Mitte 20jährigen.
- Umsetzungsmöglichkeiten der theoretischen Perspektiven in Praxis – Workshops zu verschiedenen Fragestellungen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Museumstypen
Das Tagungsprogramm können Sie hier als pdf downloaden:
Tagungsprogramm Jugendkulturen im Museum (AKMPOFlyer.pdf)
Mareike Ballerstedt, M.A.
1. Vorsitzende
Arbeitskreis Museumspädagogik
Ostdeutschland e.V.
19.10.2005, 18.00 Uhr, Mittwoch Berlin - AKMPO vor Ort - Vortragsveranstaltung
Der außerschulische Lernort Historisches Museum - Anmerkungen am Beispiel
der Migrationsthematik.
Referent: Prof. Dr. Michele Barricelli, FU Berlin
Geschichtsvermittlung und Bildungsarbeit gehören zu den zentralen Aufgaben einer zeitgemäßen Konzeption historischer Museen. Im „Schausaal von Vergangenheit und Ferne“ (Ernst Bloch) werden die Besucher den entfunktionalisierten Objekten indessen nur dann produktiv begegnen, wenn sie das vielfältige Erkenntnispotential der Sachüberlieferung mit subjektiver Bedeutung aufladen, das heißt die Exponate in lebensweltlich relevante human stories einbinden können. Für Jugendliche und ihre speziellen Erfahrungsbedürfnisse gilt dies in besonderem Maße, zumal in den multiethnischen Schulkassen unserer Einwanderungsgesellschaft. Der Vortrag möchte daher am Beispiel der aktuellen Sonderausstellungen „Zuwanderungsland Deutschland 1500-2000“, die die museale „Erinnerungsveranlassungsleistung“ (Gottfried Korff) an den aktuellen deutschen Identitätsdiskurs anschließen, moderne Vermittlungsmethoden und Aneignungsformen in einem historischen Museum beleuchten. Vorgestellt wird in diesem Zusammenhang ein aktuelles Kooperationsprojekt von DHM, der Berliner Schulverwaltung und der Freien Universität Berlin (Abt. Didaktik der Geschichte), das konsequent den Kunstraum Museum als kommunikatives Labor umdeutet, so dass historisches Lernen im Zusammenspiel von Phantasie und ratio möglich wird.
Die Vortragsveranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum statt.
Termin: 19.10. Mittwoch 18.00 Uhr
Ort: DHM, Auditorium im Pei-Bau, Eintritt frei
Hinter dem Gießhaus, 10117 Berlin-Mitte
Bericht - *AKMPO vor Ort:
Zwischen Ergriffenheit und pädagogischem Zweck - Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Berlin, Samstag, den 4.6.2005, 13 bis 16 Uhr
Das Denkmal bekam in diesen Tagen viel Besuch: Die Turnerschaft Beiertheim, Abteilung Handball, war da. Väter führten Familienprozessionen ins Stelenfeld, schraubten an Objektiven und stellten ihre Kinder in Pose. Baumarktpublikum schätzte Höhen ab und strich fachkundig über Beton. Amerikanische Damen ließen Schleppen von Parfüm zurück. Punks hüpften von Stele zu Stele. Mittendrin 26 Kolleginnen und Kollegen, die sich am 3. Juni auf den Weg nach Berlin-Mitte gemacht hatten. Ziel: Die Veranstaltung „Zwischen Ergriffenheit und pädagogischem Zweck – Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ im Rahmen der Reihe AKMPO vor Ort.
Zuerst begleitete uns die verantwortliche Museumspädagogin Stefanie Fischer in das aus ca. 2700 Betonpfeilern bestehende Stelenfeld. Diese stehen auf einem sanft, aber unregelmäßig abgesenkten Gelände, das von allen Seiten begehbar ist. Die von Architekt Peter Eisenman und der Denkmalstiftung beabsichtigte Offenheit schreibt den Besuchern keine feste Wahrnehmung vor. Etwa 12 000 Menschen besuchen das Denkmal an normalen Tagen, etwa 2 500 von ihnen nehmen die halbe Stunde Wartezeit auf sich, um in jene vier Räume zu gelangen, wo es das gibt, was es oben nicht gibt. Namen, Bilder, Briefe. Wir machten uns auf den direkten Weg zum Ort der Information – an der Warteschlange vorbei.
Im unterirdischen Ort der Information werden neben Selbstzeugnissen der Opfer exemplarische Geschichten von jüdischen Familien und Gemeinden dokumentiert. Filme und Datenbanken informieren über die Ausdehnung des Mordes an den Juden in ganz Europa. Die Ausstellungsgestaltung nimmt einzelne Elemente der Architektur des Stelenfeldes – wie die rasterförmige Struktur oder die Abmessungen und Formate der Stelen – auf und nutzt sie für die Informationsvermittlung.
In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die übersichtliche Gestaltung und die didaktische Aufbereitung des Ortes der Information auf breite Zustimmung stößt. Der Ort der Information und das weitläufige Denkmalsareal sind gute Ausgangspunkte für die mit der Eröffnung im Mai 2005 begonnene museumspädagogische Betreuung vor Ort. Perspektivisch wurden eine Verknüpfung dieser Aktivitäten mit der Berliner Gedenkstätten- und Museumspädagogik und die Einbeziehung kunstpädagogischer Projekte mit Bezug zum Stelenfeld angedacht. Dies sollte jedoch Schritt für Schritt angegangen werden, denn noch haben wir wenig Erfahrungen mit solch einem Ort. Wir sollten ihm Zeit lassen.
Stefan Bresky
Stefanie Fischer, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Diskussion im Stelenfeld
 Ort der Information: einführende Texte
 Ort der Information: Bodeninszenierung mit Selbstzeugnissen
Fotos: Stefan Bresky

Tagungsschwerpunkte des AKMPO e.V. in den letzten Jahren waren zum Beispiel:
[1] Gemeinsame Jahrestagung mit dem Bundesverband Museumspädagogik e.V. "Vom Geist der Dinge - Das Museum als Forum für Ethik und Religion", vom 28. bis 30.Oktober 2004 im Deutschen Hygine-Museum Dresden,
Programm: ethik_und_religion.pdf | Bericht: Jahrestagung 2004
[2] Fachtagung "Museumspädagogik jenseits von Schulklassen? Was bleibt.", 20. bis 21. Juni 2003 in Kooperation mit dem Sächsischen Industriemuseum, Programm: AKMPOFlyer4_downl.pdf
[3] Fachtagung "Lebenslanges Lernen in Museen und Schulen - Perspektiven einer neuen Partnerschaft - IV. Teil", 13.-16. November 2002 am Zentrum zur Erforschung und Entwicklung pädagogischer Berufspraxis der Universität Leipzig, Programm: lebenslanglernen.rtf
[4] Museen in der regionalen Vernetzung - Perspektiven musealer Vermittlungsarbeit, 7. / 8. Juni 2002 in Merseburg und Halle
[5] "Zeitzeichen - Leitzeichen. Kommunikation im Museum." 4.-7. Oktober 2001 in Berlin. Gemeinsame Fachtagung mit dem Bundesverband Museumspädagogik e.V. [6] "Zwischen Museum und Kommerz I und II" 1997 in Leipzig und 1998 in Lutherstadt Wittenberg sowie 1999 in Weimar über "Tourismus... Öffnungszeiten II" zusammen mit dem Bundesverband Museumspädagogik e.V. über Museumspädagogik und Tourismus [7] "Museen und Schulen ..." 1996 in Halle / Saale, 1999 in Meißen, 2000 in Leipzig, 2001 in Dresden
[8] "Identität und Musealisierung" 1994 in Berlin zusammen mit dem Bundesverband Museumspädagogik e.V. in Zusammenarbeit mit den Museen vor Ort [9] "Öffnungs-Zeiten" 1991 in Weimar in Zusammenarbeit mit anderen Arbeitskreisen, CECA u.a.
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