Positionspapier des Vereins für Museumspädagogik Baden-Württemberg e.V. vom 25.06.2004Auftrag, Tätigkeits- und Anforderungsprofil der festangestellten Museumspädagogin/ des festangestellten Museumspädagogen im öffentlichen Dienst
Die Museumspädagogik hat den Auftrag, museale Inhalte für alle Bevölkerungsgruppen jeden Alters verständlich und vertiefend zu vermitteln.
Die Museumspädagogin/ der Museumspädagoge ist an der Schnittstelle zwischen Fachwissenschaft und Öffentlichkeit tätig. Im Team der wissenschaftlichen Mitarbeiter eines Hauses leistet sie/ er die ausstellungsdidaktische Beratung.
Museumspädagogik entwickelt zielgruppenorientierte Angebote und führt diese so durch, dass Besucherbindung erzielt wird. Neben der inhaltlichen Umsetzung beinhaltet das die Budgetverantwortung, Auswahl, Schulung und Einsatz von Mitarbeitern sowie die Erstellung von Informationsmaterial.
Zur Qualitätssicherung bedient sich die Museumspädagogik verschiedener Evaluationsmethoden.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist ein abgeschlossenes Fachstudium -oder eine vergleichbare Qualifikation- erforderlich.
Eine weitere unverzichtbare Voraussetzung ist der Nachweis (museums-) pädagogischer Erfahrungen und Fähigkeiten.
Die Museumspädagogin/ der Museumspädagoge zeichnet sich besonders durch Team- und Kommunikationsfähigkeit aus.
Sie/ er arbeitet selbstständig und eigenverantwortlich und verfügt über Organisationstalent.
Die Tätigkeit entspricht somit den Bewertungskriterien der Vergütungsgruppe II der Vergütungsordnung (VKA) zum Bundesangestelltentarif (BAT).
C. Eisler, Donauschwäbisches Zentralmuseum
E. Grimmer, Villa Merkel
B. Hummler, Städtische Museen Heilbronn
Ch. Jürgens, Museum für neue Kunst ZKM G. Kindler, Badisches Landesmuseum
I.-M. Kolb, Sumelocenna-Museum
D. Moyrer, Badisches Landesmuseum
S. Naumann-Cleve; B. Neugebauer und G. Sommer; I. Spannuth, Schlösser und Gärten Bad.-Württ.;
R. Stephan, Archäologisches Hegau-Museum
B. Theune-Großkopf, Archäologisches Landesmuseum Bad.-Württ.
J. v.Schemm, Kunsthalle Mannheim
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