Berichte aus dem Verein für Museumspädagogik Baden-Württemberg e.V.
2008
Organisatorisches zum Museumsbesuch mit kleinen Kindern
Wie sollten museumspädagogische Angebote aus Sicht der Kindertageseinrichtungen organisiert werden, dass sie von Kindergärten und anderen Einrichtungen auch wahrgenommen werden?
- Anknüpfung an die Fachschulen bzw. angehende Erzieher/innen um Interesse an der museumspädagogischen Arbeit zu wecken. (z.B. durch eine Vorstellung der Arbeit im Rahmen des Unterrichts oder eine Einladung ins Museum mit Führung ...)
- Führungen für Erzieherinnen mit konkreten Tipps für die aktive Arbeit mit den Kindern
- Kostengünstige Führungen für Kindergruppen
- Der Weg ins Museum und zurück muss für eine Kindergruppe gut organisierbar sein
- Eventuell Vorstellung der Arbeit im Rahmen eines Elternabends um die Eltern zu erreichen – denn die müssen eine Führung für die Kinder finanzieren und deshalb einen Sinn hinter der museumspädagogischen Arbeit mit Kindern sehen.
- Die Führungen dürfen nicht zu lange sein, und sollten sich auf Schwerpunkte begrenzen.
- Ein klarer Rahmen und klare Ansagen im Bezug auf den organisatorischen Ablauf der Führungen sind für Kinder ganz wichtig.
- Kindergruppen nicht zu groß zulassen
- Eine Führung im Museum muss mit Kindern vor- und nachbereitet werden. – Viele
Erzieherinnen wünschen sich praktisch Tipps dazu. Eventuell Museumspädagoge kommt vor oder nach der Führung in die Einrichtung und macht mit den Kindern etwas zum Thema.
- Kinder lernen mit allen Sinnen. Möglichst viele Sinne der Kinder während der Angebote ansprechen
- Inhalte der Angebote sollten mit der Kinderwelt zu tun haben. Je nach Alter ist das unterschiedlich. Informationen einholen: Womit befassen sich die Kinder der jeweiligen Altersgruppe
Die Organisationshinweise stammen von Frau Markert und Frau Schönleber. Sie wurden auf einem Handout anlässlich unserer Fachtagung „Sehen – Staunen – Entdecken – Museen als Orte frühkindlicher Erfahrungen“ im Oktober 2008 in Schwäbisch Hall ausgegeben.
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