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Aufgaben und Ziele
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Ort: Thomas-Morus-Akademie/Kardinal-Schulte-Haus, Bensberg In den vergangenen Jahren haben sich die Ansprüche an die Freizeitgestaltung und das konkrete Freizeitverhalten erheblich verändert. Museen sind dabei auf neuen Wegen zwischen dem Bildungsauftrag einerseits und der Erlebnisorientierung andererseits. Welche Vermittlungsformen halten Museen angesichts dieser Veränderungen für vertretbar und praktikabel? Wie kann auf das veränderte Freizeitverhalten und die zunehmende Konkurrenz einer kommerziellen Kulturindustrie mit Erlebniswelten sowie privat geführten Museen reagiert werden? Wo liegen die Grenzen der Erlebnisökonomie? Wie sind museumsferne Schichten anzusprechen? Programm und weitere Informationen: Nachts_ins_Museum.pdf Tagungsort: Anmeldung:
Kostenbeitrag
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
Programm:
Anmeldung:
Anreise:
Mit dem ÖPNV:
Mit dem PKW:
Das nächste Arbeitskreistreffen findet im LVR-Industriemuseum Bergisch Gladbach statt. Der Hauptschwerpunkt des Treffens wird die aktuelle Sonderaustellung „Spiel mit! Von Lauf-, Würfel- und Kartenspielen“ sein. Daneben wollen wir aber auch Zeit für den lockeren Austausch lassen. Folgender Ablauf ist geplant: 13 Uhr Ankunft 13:15 Uhr Vorstellung des Jahresprogramms 2010 bei Kaffee und weihnachtlichem Gebäck 14:30 Uhr Führung durch die SA „Spiel mit! Von Lauf-, Würfel- und Kartenspielen“, Vorstellung des museumspädagogischen Rahmenprogramms und gemeinsames Spielen Gegen 16 Uhr Ende
Anmeldung erbeten bis Dienstag 1.12.2009 an: Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Bergisch Gladbach und grüßen herzlich, für den Vorstand des AKMPRW
Karin Schad
Irmgard Gercke
Vom 16. Mai bis 25. Oktober 2009 beleuchtet das Ausstellungsprojekt ”IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht“ an den Originalschauplätzen Haltern am See, Kalkriese und Detmold unterschiedliche Facetten des historischen Geschehens. Wir wollen uns dem aktuellen Thema am 29.06.2009 in Haltern am See widmen und laden hiermit gemeinsam mit den gastgebenden Kolleginnen herzlich ein. In Haltern wollen wir gemeinsam an zwei Orten die Ausstellung „Imperium“ besuchen. In Begleitung der gastgebenden Kolleginnen besichtigen wir zunächst in der Seestadthalle „Imperium I“ und nach der Mittagspause das LWL Römermuseum mit „Imperium II“. Das genaue Tagesprogramm kann hier downgeloaded werden. Da wegen des geschlossenen Montags (ohne Aufsicht) nur eine kleinere Gruppe die Ausstellungen besichtigen kann, muss die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt werden. Darum meldet Euch bei Interesse möglichst bald bei Thomas Schiffer unter Thomas.Schiffer@lvr.de an. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Haltern und grüßen herzlich, für den Vorstand des AKMPRW
Karin Schad
Irmgard Gercke
Programm:
Verbindliche Anmeldung
Anreise: 17.05.2007 - 19. 05 2007 Tagung der MuseumspädagogInnen an Freilicht- und IndustriemuseenGeneration Grau - Museumsangebote für Seniorinnen und Senioren
Innerhalb der letzten drei Jahrzehnte hat sich nach Informationen der Bundesarbeits-gemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V. die Zahl der über 80-Jährigen auf 3,4 Millionen (2003) verdoppelt. Der Anteil der über 60-Jährigen soll 2050 bei knapp 37 % der deutschen Bevölkerung liegen. Angesichts dieses demografischen Wandels müssen sich auch die Museen mit dieser neuen Zielgruppe auseinandersetzen. Zielgruppenanalyse, Werkzeuge aus dem Bereich Pädagogik und Marketing, Impulse aus der Kultur und Berichte aus der Museumspraxis stehen im Mittelpunkt unseres Treffens. Dabei kommen nicht nur Museums- und KulturpädagogInnen, sondern auch Vertreterinnen und Vertreter von Seniorenorganisationen und natürlich auch Seniorinnen und Senioren selbst zu Wort. Die LWL-Museen Zeche Nachtigall in Witten, Henrichshütte in Hattingen und Freilichtmuseum in Hagen zeigen ihre Ansätze, sich diese Zielgruppe der Älteren zu erschließen.
ProgrammDonnerstag, 17. Mai 2007
Freitag, 18. Mai 2007
Sektion 2: Wie erreiche ich die Generation Grau?
Sektion 3: Projektberichte aus Freilicht- und Industriemuseen
Samstag, 19. Mai 2007 Sektion 4: Senioren führen im Museum
Informationen Anja Kuhn 7. Juni 2005Besuch des Farina-Museums und Workshop zur Kulturgeschichte des DuftesAm 7.Juni traf sich der AK Rheinland und Westfalen im traditionsreichen Haus ‚Farina gegenüber dem Jülichplatz‘. Tina Farina, Mitglied der berühmten Familie Farina, die seit 1709 in Köln das einzig wahre Eau de Cologne herstellt, begrüßte uns herzlich und bescherte den begeisterten Kolleginnen und Kollegen einen unvergesslichen Tag. Erst vor kurzem wurde ein kleines Museum zur Firmengeschichte am ursprünglichen Firmenort eröffnet. Jeder Besucher verliert sich schnell in der faszinierenden Welt der kostbaren Düfte und den vielen Geheimnisse, die sich um die Geschichte der teuren Essenzen und die Familie ranken. Farina bietet regelmäßig stattfindende Führungen und als Event auch Kostümführungen an. So sahen wir uns nach der Begrüßung Johann Maria Farina im Rokoko - Kostüm gegenüber, der interessante Details der Kölner Stadtgeschichte mit seinem Leben und der Firma zu berichten wußte und voller Stolz auf die berühmte Kundschaft verwies. Beispielsweise gehörten Friedrich der Große, Kurfürst Clemens August und Königin Victoria von England zu den noblen Benutzern des einzigartigen frischen Duftes. Von Napoelon weiß man, dass er eigens für den Duft - Flakon eine Tasche in seinen Stiefeln hatte und täglich eine ganze Flasche konsumierte. Viele Anekdoten illustrierten die ereignisreiche Firmengeschichte, die auch für Juristen interessant sein kann, denn wie kaum eine anderes Produkt hat Farina um den Markenschutz kämpfen müssen. Ein kleiner Stehempfang rundete den Vormittag an der Stelle ab, an dem beispielsweise der Märchenkönig Ludwig von Bayern seine Bestellungen aufgab. Am Nachmittag trafen wir uns in der Barockabteilung des Wallraf-Richartz-Museums und betrachteten Prunkstilleben unter dem Blickwinkel einer Kulturgeschichte des Duftes. Tina Farina, die Patrick Süßkind für seinen Bestseller-Roman beraten hat, entfaltete ihr großes Wissen, so dass eine lebendige Diskussion auch über museumspädagogische Fragestellung aufkam, über die in einem eigenen Beitrag berichtet werden soll. Wer Köln besucht, sollte das Duftmuseum im Farina-Haus (Obenmarspforten 21, (Rathausplatz), 50667 Köln) als 5-Sterne-Tipp beachten!! 13. Dezember 2004Mitgliedertreffen im Limburgs Museum in VenloKlicken Sie auf den nachfolgenden Link, um den Bericht vom Mitgliedertreffen im Limburgs Museum in Venlo, NL als pdf in einem separaten Fenster zu öffnen. Um den Bericht zu speichern, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen "Ziel speichern unter". (Fremd)-Sprachenlernen im Museum -Kurzer Bericht über einen Ideenmarkt als Multiplikatorenfortbildung im Wallraf-Richartz-MuseumEnde Januar stellten Studenten des Sprachlernzentrums der Universität Bonn auf einem Ideenmarkt ausgearbeitetes Material zur (Fremd)-Sprachenvermittlung im Museum vor. 7 Arbeitsgruppen hatten unterschiedliche inhaltliche Themenstellungen zu den Kölner Museen ausgewählt, um ein Methodenrepertoire vorzustellen, mit dem eine Fremdsprache im Museum unterrichtet werden kann. Kleine Exkursionen in die Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums mit den Besuchern der Veranstaltung wurden immer wieder durchgeführt, es gab Vorführungen zu methodischen Vorgehensweisen und immer wieder Gelegenheit individuelle Gespräche zu führen. Viele der Kolleginnen und Kollegen aus Museum, Schule, Universität und anderen außerschulischen Bildungseinrichtungen kamen zu der Veranstaltung und waren angenehm überrascht, dass man doch so viele Methoden vor Kunstwerken im Zusammenhang mit Fremdsprachenlernen anwenden kann. Einige entdeckten das Museum als Ort für ihren Unterricht zum ersten Mal, und es konnten eine ganze Reihe neuer Kontakte geknüpft werden. Natürlich hat auch die gemeinsame Werbung des Museumsdienstes mit dem Sprachlernzentrum der Universität Bonn andere Märkte erschlossen und wir erfahren, dass eine ganz neue Nachfrage nach Unterrichtsveranstaltungen im Zusammenhang mit Fremdsprachenlernen entstanden ist. In den Kölner Museen wird das Thema weiter diskutiert werden. Eine Gruppe Fachleiterinnen und Fachleiter wird sich der Thematik mit ihren Referendaren annehmen, Universitätsdozenten haben Interesse signalisiert, mit ausländischen Studienanfängern ins Museum zu gehen, Volkshochschuldozenten wollen ebenfalls mit ihren Sprachlerngruppen von Zeit zu Zeit ebenfalls ins Museum kommen, um den besonderen Lernort für ein intensives und emotionales Lernen zu nutzen. Wer Interesse an den Arbeitsergebnissen der Studentengruppen hat, kann mit Herrn Dr. Meyermann vom Sprachlernzentrum der Universität Bonn Kontakt aufnehmen: Wer Interesse hat, weiterhin über die Aktivitäten im Zusammenhang mit Sprachenlernen und Museum informiert zu werden, kann sich in eine Mail-Adressenliste aufnehmen lassen: KindermuseenBericht über das Museumspädagogentreffen am 1.12.2003 in DuisburgFrau Brüninghaus-Knubel berichtete über die Geschichte des von ihr gegründeten Kindermuseums im Lehmbruckmuseum. Ihr Vorbild war zunächst das Modell der amerikanischen Kindermuseen, und sie hat eine Vielzahl von Möglichkeiten im Verlauf der vielen Jahre ausprobiert. Ihre exemplarischen Ausstellungen hatten erneut Vorbildfunktion für andere, die die Ausstellungen übernahmen. Es entstand ein Netzwerk von Kindermuseen, zumeist sind diese -wie das Lehmbruckmuseum auch- integriert in größere Museen mit anderen Schwerpunkten. In letzter Zeit konzentrierte sie sich jedoch auf den Aspekt der Kunst und sucht die inhaltliche Verknüpfung der Ausstellungen von Kindermuseum und der Sammlung des Lehmbruckmuseums, wobei zu bemerken ist, dass die sogenannten Werkstattausstellungen und Künstlerausstellungen schon von jeher als Ausstellungsschwerpunkte des Kindermuseums galten. Frau Brüninghaus Knubel verfügt über einen Etat aus der Stiftung des Museums und erhält für die pädagogische Arbeit aus 2 weiteren Stiftungen Gelder. Die durch die Angebote der pädagogischen Arbeit erwirtschafteten Einnahmen (2 € pro Führung, 4 € pro Ganztagskurs, Ausleihgebühren für Ausstellungen (ab ca. 1500 €)) stehen außerdem für die Bildungsarbeit des Museums zur Verfügung. Zur Zeit unseres Besuchs war die Ausstellung „Schatztruhe“ von Thomas Virnich zu sehen. Der Künstler hatte den Auftrag, ein Kunstwerk für das Kindermuseum zum Thema „Schatztruhe“ zu schaffen. Im Verlauf der Zusammenarbeit wurde daraus eine Auseinandersetzung mit dem Lehmbruckmuseums als Schatzkammer. Üblicher Weise wird das für diese Künstlerausstellungen entwickelte Kunstwerk von der Stiftung für die Sammlung erworben. Dies ist sicherlich ein besonderer Anreiz für die Künstler. Für das Kindermuseum als Ort der interaktiven Begegnung und von „hands on“ mußten die Einzelteile des Kunstwerkes speziell präpariert werden. Ergänzt wurden einzelne kleine Exponate, die der Künstler an den Wänden und auf den Fensterbänken ausgestellt hat. Die Fläche des Kindermuseums ist nun besetzt von mehreren Raumkörpern, die man auseinander nehmen, neu arrangieren und wieder zusammensetzen kann. Dies geschieht immer unter Aufsicht eines pädagogischen Mitarbeiters. Zur Ausstellung wird das gesamte Programm: Führung, Schulklassenbesuch, Workshop, Kindergeburtstag und am Sonntagnachmittag ein offenes Angebot für Kinder und Familien durchgeführt. Wir hatten Gelegenheit, selbst Hand anzulegen und mit den Raumkörpern zu agieren. Neben der Aktivität mit dem Kunstwerk kann in speziellen Veranstaltungen auch plastisch gearbeitet werden. Aus Verpackungsmaterial wurden in ähnlicher Weise Raumelemente geschaffen. Diese wurden wie bei Virnich auch zerschnitten und farbig gefaßt. Erwähnenswert ist auch der Katalog zur Ausstellung. Da das Geld für die Finanzierung eines Kataloges fehlte, wurde ein Teil der Plakate auf der Rückseite bedruckt. Nach Faltplan kann man sich das Plakat nun falten und auseinanderschneiden und hat ein sehr schönes Heft in Händen. Am Nachmittag hatte das Atlantis Kindermuseum eingeladen. Es wurde Anfang Januar eröffnet und war zum Zeitpunkt unseres Besuchs in der Endphase der Fertigstellung. Das Kindermuseum orientiert sich an amerikanischen Vorbildern, hat keine Originalexponate und ist nach Themenbereichen strukturiert, die an einen Spiel-und Lernparkur erinnern. Die Struktur folgt den Etagen des Museums. Das Hauptthema ist das Leben in der Stadt (in der Erde, auf der Erde und über der Erde) Die einzelnen Aktivitäten sind den Bereichen zugeordnet: u.a. Autowerkstatt, in der man Tretautoräder montieren kann, durch eine Tüv-Abnahme fahren muss und dann in einer Kinderfahrschule Verkehrsregeln erlernen kann, eine Baustelle mit der Möglichkeit, aus Kunststoffdachpfannen ein Dach zu bauen, aus Holzklötzen mit Steckteilen ein Haus zu bauen..., es gibt ein versunkenes Schiff mit vielen Aktionsmöglichkeiten und der Möglichkeit in einer Takelage herum zu klettern. Ein gibt ferner ein Frachtschiff, das ein historisches Motiv der Stadtgeschichte aufnimmt, denn der Duisburger Hafen war ein Zentrum für den Getreidehandel. Hier kann man die Abläufe in einem Hafen kennenlernen. In einem Wasserland kann man physikalische Aspekte von Wind und Wasser untersuchen, ebenso an einem künstlich aufgebauten Baum das Leben im und am und unter dem Baum. 14 festangestellte Mitarbeiter (Pädagogen, Sozialpädagogen, PR-Fachleute, Architekten, Techniker, Betriebswirte, Naturwissenschaftler) sind von der Stiftung angestellt und müssen den gesamten Betrieb aus den Einnahmen finanzieren. Die Stadt Duisburg hat nur ein altes Hafengebäude für 15 Jahre mietfrei zur Verfügung gestellt. Das Museum ist über viele Jahre entwickelt worden. Wegen der hohen Kosten der Entwicklung und der personellen Ausstattung sind hohe Eintrittspreise kalkuliert. Das Museum braucht mindestens 180000 Besucher pro Jahr bei einem Eintritt von 7,50 € / Jahreskarte 30 €. Man wird sich dennoch gut vorstellen können, dass das Kindermuseum gut genutzt wird, da die einzelnen Lern- und Spielbereiche gut konzipiert sind. Karin Rottmann |
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