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Berichte aus dem Arbeitskreis
Museumspädagogik Rheinland und Westfalen e.V.

17.05.2007 - 19. 05 2007 Tagung der MuseumspädagogInnen an Freilicht- und Industriemuseen

Generation Grau - Museumsangebote für Seniorinnen und Senioren

  • LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Nachtigallstraße 35, 58452 Witten;
  • LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen, Werksstraße 31-33, 45527 Hattingen,
  • LWL-Freilichtmuseum Hagen, Mäckingerbach, 58091 Hagen
  • LWL-Industriemuseum, Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur in Kooperation mit dem
  • LWL-Freilichtmuseum Hagen, Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik

Innerhalb der letzten drei Jahrzehnte hat sich nach Informationen der Bundesarbeits-gemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V. die Zahl der über 80-Jährigen auf 3,4 Millionen (2003) verdoppelt. Der Anteil der über 60-Jährigen soll 2050 bei knapp 37 % der deutschen Bevölkerung liegen. Angesichts dieses demografischen Wandels müssen sich auch die Museen mit dieser neuen Zielgruppe auseinandersetzen.

Zielgruppenanalyse, Werkzeuge aus dem Bereich Pädagogik und Marketing, Impulse aus der Kultur und Berichte aus der Museumspraxis stehen im Mittelpunkt unseres Treffens. Dabei kommen nicht nur Museums- und KulturpädagogInnen, sondern auch Vertreterinnen und Vertreter von Seniorenorganisationen und natürlich auch Seniorinnen und Senioren selbst zu Wort.

Die LWL-Museen Zeche Nachtigall in Witten, Henrichshütte in Hattingen und Freilichtmuseum in Hagen zeigen ihre Ansätze, sich diese Zielgruppe „der Älteren“ zu erschließen.

 

Programm

Donnerstag, 17. Mai 2007
Tagungsort: LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall,Nachtigallstraße 35, 58452 Witten

12.30 Uhr
Von Hattingen nach Witten mit dem Dampfzug der Ruhrtalbahn; Treffpunkt: Foyer im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen, Werksstraße 31-33,45527 Hattingen

14.30 Uhr
Sektion 1: Zielgruppenanalyse. Generation Grau – Wer ist das?

14.45 Uhr
Demografische Entwicklung und die künftige Rolle der „Generation Grau“
in unserer Gesellschaft
Ursula Lenz, Pressereferentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO
e.V.), Bonn

15.15 Uhr
KICK. Hattinger im Unruhestand! Erfahrungsberichtvon Heide Kögler und Christa Sprenger,
Seniorinnen des Städtischen Treffs Hattingen

15.45 Uhr
Generation 50plus - Analyse und Werkzeuge
Klaus Kukuk, Focus50plus, Dortmund

16.15 Uhr Diskussion und Zusammenfassung

16.45 Uhr Kaffeepause

17.00 Uhr Seniorenangebote des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall
Museumsrundgang mit Michael Peters und Börje Nolte

19.00 Uhr Grußwort Dirk Zache, Museumsdirektor des LWL-Industriemuseums

Abendessen: „Museumspädagogen heizen ein“ – Würstchen und Eintopf von
der kohlenbefeuerten Schmiede-Esse

22.00 Uhr Bustransfer nach Hattingen

Freitag, 18. Mai 2007
Tagungsort: LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen, Werksstraße 25, 45527 Hattingen

10.00 Uhr
Begrüßung durch Museumsleiter Robert Laube

Sektion 2: Wie erreiche ich die Generation Grau?

10.15 Uhr
Qualifikationen von Kulturpädagogen in der Arbeit mit älteren Menschen
Nicola Röhricht, Kulturpädagogin und Projektmitarbeiterin, Bundesarbeitsgemeinschaft der
Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V., Bonn

10.45 Uhr
Generationen-Kultur-Marketing
Bettina Rinke, Museumsinitiative OWL e.V., Detmold

11.15 Uhr
Age-culture.net - Europäisches Netzwerk für Kultur im Alter
Allmuth Fricke, Projektkoordinatorin Age-culture.net, Institut für Bildung und Kultur (IBK),
Remscheid

11.45 Uhr Fragen und Diskussion

12.15 Uhr Mittagspause

Sektion 3: Projektberichte aus Freilicht- und Industriemuseen

13.45 Uhr
„60 +“ -Seniorenprogramm im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage
Willi Kulke und Astrid Weise, Lage

14.00 Uhr
„Das schaffen die doch nie – oder wo ein Wille ist, ist auch ein Weg?\"
Schwierigkeiten und Lösungswege für Senioren im LWL-Freilichtmuseum Detmold
Gefion Apel, Detmold

14.15 Uhr
„Auf einer Augenhöhe“ – Senioren als Ehrenamtliche im Museum
Ute Tichatschke, Hüttenmuseum Thale, Geschichts- und Hüttenmuseumsverein
Thale am Harz e.V.

14.30 Uhr
„Tatort Technik. Alt mit Jung auf Spurensuche. Von Mythen, Sagen und
Legenden“ – ein intergeneratives Projekt
Hans Adolf Müller, Diplom-Ingenieur im Ruhestand und ehrenamtlicher
Kulturmanager, Meinerzhagen

14.45 Uhr
Ausgekocht und Aufgeblüht. Alt und Jung erkunden die Industriebrache.
Modellprojekt zur Förderung der Kommunikation zwischen den Generationen (2003)
Anja Kuhn, LWL-Industriemuseum, Dortmund

15.00 Uhr
Zusammenfassung und Abschlussdiskussion

15.45 Uhr Kaffeepause

16.00 Uhr
Zeitreise, Hüttenfrauen, Bunkertour – Museumsrundgänge zu ausgewählten
Themenschwerpunkten mit Alrun Jahn, Helga Sklorz und Wilfried Mähler

18.00 Uhr
Abendessen: Grillen in der Schaugießerei
Förderverein Industriemuseum Henrichshütte e.V.

19.00 Uhr
Möglichkeit zur Teilnahme an der „Spätschicht“: Führung über das
Museumsgelände mit dem Gospelchor „Children of light“

20.30 Uhr
Gemütlicher Ausklang

Samstag, 19. Mai 2007
Tagungsort: LWL-Freilichtmuseum Hagen, Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik,
Mäckingerbach, 58091 Hagen-Selbecke

Sektion 4: Senioren führen im Museum

8.30 Uhr
Abfahrt vom LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen
zum LWL-Freilichtmuseum Hagen (Bustransfer)

10.00 Uhr
Begrüßung durch Museumsleiter Dr. Uwe Beckmann
Messinggießerei, Nagelschmiede, Druckerei – Museumsrundgang
mit Dr. Hubert Köhler, LWL-Freilichtmuseum Hagen (Teil I)

11.00 Uhr
Papiermühle: Senioren führen im Museum
Erfahrungsbericht und Diskussion von und mit Henrike Fingerhut und Dipl.-Ing. Klaus Muckhoff,
freiberufliche Gästeführer des LWL-Freilichtmuseums Hagen

12.00 Uhr
Dampfmahlmühle, Kaffeerösterei, Blaufärberei – Museumsrundgang mit Dr. Hubert Köhler,
LWL-Freilichtmuseum Hagen (Teil II)

12.30 Uhr
Einladung zum Mittagessen
Abschlussdiskussion und Verabschiedung

13.30 Uhr
Bustransfer zurück nach Hattingen
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 € pro Person. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum
4. Mai 2007.

 

Informationen

Anja Kuhn
Wissenschaftliche Referentin
LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
T 0231 / 69 61 139
F 0231 / 69 61 112
E-Mail: anja.kuhn@lwl.org




7. Juni 2005

Besuch des Farina-Museums und Workshop zur Kulturgeschichte des Duftes

Am 7.Juni traf sich der AK Rheinland und Westfalen im traditionsreichen Haus ‚Farina gegenüber dem Jülichplatz‘. Tina Farina, Mitglied der berühmten Familie Farina, die seit 1709 in Köln das einzig wahre Eau de Cologne herstellt, begrüßte uns herzlich und bescherte den begeisterten Kolleginnen und Kollegen einen unvergesslichen Tag. Erst vor kurzem wurde ein kleines Museum zur Firmengeschichte am ursprünglichen Firmenort eröffnet. Jeder Besucher verliert sich schnell in der faszinierenden Welt der kostbaren Düfte und den vielen Geheimnisse, die sich um die Geschichte der teuren Essenzen und die Familie ranken. Farina bietet regelmäßig stattfindende Führungen und als Event auch Kostümführungen an. So sahen wir uns nach der Begrüßung Johann Maria Farina im Rokoko - Kostüm gegenüber, der interessante Details der Kölner Stadtgeschichte mit seinem Leben und der Firma zu berichten wußte und voller Stolz auf die berühmte Kundschaft verwies. Beispielsweise gehörten Friedrich der Große, Kurfürst Clemens August und Königin Victoria von England zu den noblen Benutzern des einzigartigen frischen Duftes. Von Napoelon weiß man, dass er eigens für den Duft - Flakon eine Tasche in seinen Stiefeln hatte und täglich eine ganze Flasche konsumierte. Viele Anekdoten illustrierten die ereignisreiche Firmengeschichte, die auch für Juristen interessant sein kann, denn wie kaum eine anderes Produkt hat Farina um den Markenschutz kämpfen müssen. Ein kleiner Stehempfang rundete den Vormittag an der Stelle ab, an dem beispielsweise der Märchenkönig Ludwig von Bayern seine Bestellungen aufgab.

Am Nachmittag trafen wir uns in der Barockabteilung des Wallraf-Richartz-Museums und betrachteten Prunkstilleben unter dem Blickwinkel einer Kulturgeschichte des Duftes. Tina Farina, die Patrick Süßkind für seinen Bestseller-Roman beraten hat, entfaltete ihr großes Wissen, so dass eine lebendige Diskussion auch über museumspädagogische Fragestellung aufkam, über die in einem eigenen Beitrag berichtet werden soll.

Wer Köln besucht, sollte das Duftmuseum im Farina-Haus (Obenmarspforten 21, (Rathausplatz), 50667 Köln) als 5-Sterne-Tipp beachten!!


13. Dezember 2004

Mitgliedertreffen im Limburgs Museum in Venlo

Klicken Sie auf den nachfolgenden Link, um den Bericht vom Mitgliedertreffen im Limburgs Museum in Venlo, NL als pdf in einem separaten Fenster zu öffnen. Um den Bericht zu speichern, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen "Ziel speichern unter".
Bericht vom Mitgliedertreffen in Venlo, NL


(Fremd)-Sprachenlernen im Museum -

Kurzer Bericht über einen Ideenmarkt als Multiplikatorenfortbildung im Wallraf-Richartz-Museum

Ende Januar stellten Studenten des Sprachlernzentrums der Universität Bonn auf einem Ideenmarkt ausgearbeitetes Material zur (Fremd)-Sprachenvermittlung im Museum vor. 7 Arbeitsgruppen hatten unterschiedliche inhaltliche Themenstellungen zu den Kölner Museen ausgewählt, um ein Methodenrepertoire vorzustellen, mit dem eine Fremdsprache im Museum unterrichtet werden kann. Kleine Exkursionen in die Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums mit den Besuchern der Veranstaltung wurden immer wieder durchgeführt, es gab Vorführungen zu methodischen Vorgehensweisen und immer wieder Gelegenheit individuelle Gespräche zu führen. Viele der Kolleginnen und Kollegen aus Museum, Schule, Universität und anderen außerschulischen Bildungseinrichtungen kamen zu der Veranstaltung und waren angenehm überrascht, dass man doch so viele Methoden vor Kunstwerken im Zusammenhang mit Fremdsprachenlernen anwenden kann. Einige entdeckten das Museum als Ort für ihren Unterricht zum ersten Mal, und es konnten eine ganze Reihe neuer Kontakte geknüpft werden. Natürlich hat auch die gemeinsame Werbung des Museumsdienstes mit dem Sprachlernzentrum der Universität Bonn andere Märkte erschlossen und wir erfahren, dass eine ganz neue Nachfrage nach Unterrichtsveranstaltungen im Zusammenhang mit Fremdsprachenlernen entstanden ist. In den Kölner Museen wird das Thema weiter diskutiert werden. Eine Gruppe Fachleiterinnen und Fachleiter wird sich der Thematik mit ihren Referendaren annehmen, Universitätsdozenten haben Interesse signalisiert, mit ausländischen Studienanfängern ins Museum zu gehen, Volkshochschuldozenten wollen ebenfalls mit ihren Sprachlerngruppen von Zeit zu Zeit ebenfalls ins Museum kommen, um den besonderen Lernort für ein intensives und emotionales Lernen zu nutzen.

Wer Interesse an den Arbeitsergebnissen der Studentengruppen hat, kann mit Herrn Dr. Meyermann vom Sprachlernzentrum der Universität Bonn Kontakt aufnehmen:

p.meyermann@slz.uni-bonn.de

Wer Interesse hat, weiterhin über die Aktivitäten im Zusammenhang mit Sprachenlernen und Museum informiert zu werden, kann sich in eine Mail-Adressenliste aufnehmen lassen:

karin.rottmann@museenkoeln.de


Kindermuseen

Bericht über das Museumspädagogentreffen am 1.12.2003 in Duisburg

Frau Brüninghaus-Knubel berichtete über die Geschichte des von ihr gegründeten Kindermuseums im Lehmbruckmuseum. Ihr Vorbild war zunächst das Modell der amerikanischen Kindermuseen, und sie hat eine Vielzahl von Möglichkeiten im Verlauf der vielen Jahre ausprobiert. Ihre exemplarischen Ausstellungen hatten erneut Vorbildfunktion für andere, die die Ausstellungen übernahmen. Es entstand ein Netzwerk von Kindermuseen, zumeist sind diese -wie das Lehmbruckmuseum auch- integriert in größere Museen mit anderen Schwerpunkten. In letzter Zeit konzentrierte sie sich jedoch auf den Aspekt der Kunst und sucht die inhaltliche Verknüpfung der Ausstellungen von Kindermuseum und der Sammlung des Lehmbruckmuseums, wobei zu bemerken ist, dass die sogenannten Werkstattausstellungen und Künstlerausstellungen schon von jeher als Ausstellungsschwerpunkte des Kindermuseums galten. Frau Brüninghaus Knubel verfügt über einen Etat aus der Stiftung des Museums und erhält für die pädagogische Arbeit aus 2 weiteren Stiftungen Gelder. Die durch die Angebote der pädagogischen Arbeit erwirtschafteten Einnahmen (2 € pro Führung, 4 € pro Ganztagskurs, Ausleihgebühren für Ausstellungen (ab ca. 1500 €)) stehen außerdem für die Bildungsarbeit des Museums zur Verfügung.

Zur Zeit unseres Besuchs war die Ausstellung „Schatztruhe“ von Thomas Virnich zu sehen. Der Künstler hatte den Auftrag, ein Kunstwerk für das Kindermuseum zum Thema „Schatztruhe“ zu schaffen. Im Verlauf der Zusammenarbeit wurde daraus eine Auseinandersetzung mit dem Lehmbruckmuseums als Schatzkammer. Üblicher Weise wird das für diese Künstlerausstellungen entwickelte Kunstwerk von der Stiftung für die Sammlung erworben. Dies ist sicherlich ein besonderer Anreiz für die Künstler. Für das Kindermuseum als Ort der interaktiven Begegnung und von „hands on“ mußten die Einzelteile des Kunstwerkes speziell präpariert werden. Ergänzt wurden einzelne kleine Exponate, die der Künstler an den Wänden und auf den Fensterbänken ausgestellt hat. Die Fläche des Kindermuseums ist nun besetzt von mehreren Raumkörpern, die man auseinander nehmen, neu arrangieren und wieder zusammensetzen kann. Dies geschieht immer unter Aufsicht eines pädagogischen Mitarbeiters. Zur Ausstellung wird das gesamte Programm: Führung, Schulklassenbesuch, Workshop, Kindergeburtstag und am Sonntagnachmittag ein offenes Angebot für Kinder und Familien durchgeführt.

Wir hatten Gelegenheit, selbst Hand anzulegen und mit den Raumkörpern zu agieren. Neben der Aktivität mit dem Kunstwerk kann in speziellen Veranstaltungen auch plastisch gearbeitet werden. Aus Verpackungsmaterial wurden in ähnlicher Weise Raumelemente geschaffen. Diese wurden wie bei Virnich auch zerschnitten und farbig gefaßt.

Erwähnenswert ist auch der Katalog zur Ausstellung. Da das Geld für die Finanzierung eines Kataloges fehlte, wurde ein Teil der Plakate auf der Rückseite bedruckt. Nach Faltplan kann man sich das Plakat nun falten und auseinanderschneiden und hat ein sehr schönes Heft in Händen.

Am Nachmittag hatte das Atlantis Kindermuseum eingeladen. Es wurde Anfang Januar eröffnet und war zum Zeitpunkt unseres Besuchs in der Endphase der Fertigstellung.

Das Kindermuseum orientiert sich an amerikanischen Vorbildern, hat keine Originalexponate und ist nach Themenbereichen strukturiert, die an einen Spiel-und Lernparkur erinnern. Die Struktur folgt den Etagen des Museums. Das Hauptthema ist das Leben in der Stadt (in der Erde, auf der Erde und über der Erde) Die einzelnen Aktivitäten sind den Bereichen zugeordnet: u.a. Autowerkstatt, in der man Tretautoräder montieren kann, durch eine Tüv-Abnahme fahren muss und dann in einer Kinderfahrschule Verkehrsregeln erlernen kann, eine Baustelle mit der Möglichkeit, aus Kunststoffdachpfannen ein Dach zu bauen, aus Holzklötzen mit Steckteilen ein Haus zu bauen..., es gibt ein versunkenes Schiff mit vielen Aktionsmöglichkeiten und der Möglichkeit in einer Takelage herum zu klettern. Ein gibt ferner ein Frachtschiff, das ein historisches Motiv der Stadtgeschichte aufnimmt, denn der Duisburger Hafen war ein Zentrum für den Getreidehandel. Hier kann man die Abläufe in einem Hafen kennenlernen. In einem Wasserland kann man physikalische Aspekte von Wind und Wasser untersuchen, ebenso an einem künstlich aufgebauten Baum das Leben im und am und unter dem Baum.

14 festangestellte Mitarbeiter (Pädagogen, Sozialpädagogen, PR-Fachleute, Architekten, Techniker, Betriebswirte, Naturwissenschaftler) sind von der Stiftung angestellt und müssen den gesamten Betrieb aus den Einnahmen finanzieren. Die Stadt Duisburg hat nur ein altes Hafengebäude für 15 Jahre mietfrei zur Verfügung gestellt. Das Museum ist über viele Jahre entwickelt worden. Wegen der hohen Kosten der Entwicklung und der personellen Ausstattung sind hohe Eintrittspreise kalkuliert. Das Museum braucht mindestens 180000 Besucher pro Jahr bei einem Eintritt von 7,50 € / Jahreskarte 30 €. Man wird sich dennoch gut vorstellen können, dass das Kindermuseum gut genutzt wird, da die einzelnen Lern- und Spielbereiche gut konzipiert sind.

Karin Rottmann
c/o Museumsdienst Köln
Richartzstraße 2-4
50667 Köln
Telefon: 0221/ 22 12 54 96
Fax: 0221/ 22 12 45 44
eMail: karin.rottmann@museenkoeln.de







 

Standbein-Spielbein





© Arbeitskreis Museumspädagogik Rheinland und Westfalen e.V.,
Mülheim a.d.Ruhr, 2003.
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