Neuigkeiten

Auf dieser Seite finden sie aktuelle Entwicklungen, Informationen und Ausschreibungen aus dem Bereich Bildung und Vermittlung in Museen.

12.02.2018Sonstige Meldungen

Neuer Vorstand des LVMPO e.V.


Wir blicken auf ein spannendes und abwechslungsreiches Jahr 2017 zurück mit tollen Veranstaltungen und Themen, wie etwa unseren LVMPO-vor-Ort-Terminen in Halle und Dresden sowie unseren „on tour“-Terminen, die uns nach Kassel und Münster führten. Ein Highlight war sicher unsere Jahrestagung "Mehr als Luther: Religion im Museum. Vermittlung in Theorie und Praxis", die vom 13. zum 14. Oktober in Erfurt stattfand. Vorab fand auch unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Im Rahmen der MV haben wir auch eine neue Zusammensetzung des Vorstands vorgenommen.
Julia Roos von der Alten Synagoge Erfurt ist nun 1. Vorsitzende und Dorothea Leicht vom Museum Neuruppin 2. Vorsitzende.
Barbara Höffer, vielen von der erfolgreichen Durchführung unserer Mentoring-Programms bekannt, ist Schriftführerin.
Anne Vaupel-Meier vom Eichsfelder Heimatmuseum in Heilbad Heiligenstadt hat weiterhin das Amt der Schatzmeisterin inne. Mit Claudia Wasner (Sächsisches Industriemuseum Chemnitz), Gundula Avenarius (Kultur im Dialog Berlin) und Dr. Maren Ziese (PwC-Stiftung) konnten drei engagierte Frauen zur Fortsetzung ihres Engagements als Beisitzerinnen gewonnen werden. Wir danken an dieser Stelle auch noch einmal ausdrücklich Monika Demler für ihre Tätigkeit als Schriftführerin und Dr. Maren Ziese, dass sie als 1. Vorsitzende tatkräftig unseren Verein geprägt hat.

08.02.2018Sonstige Meldungen

QuAM 2018 startet! Anmeldung bis 12.2.2018

Museumspädagogik 4.0

»Digital« heißt kategorisch: Entweder das Eine – oder das Andere. »Museum digital« aber bedeutet, sowohl das Eine (analog) zu tun als auch das Andere (virtuell) nicht zu lassen und Beides im Idealfall kongenial und passgenau zu verbinden. In dieser Fortbildungsreihe geht es um das intelligente Zusammenspiel zwischen beiden medialen Zugängen. In vier Modulen werden wir verschiedene Perspektiven einnehmen, um sowohl die Technik der digitalen Vermittlung als auch ihre methodischen Anwendungen und Umsetzbarkeiten in museumspädagogischen Zusammenhängen in den Blick zu nehmen und auf ihre Praxistauglichkeit hin zu untersuchen.

Termine:
8. – 10.3. 2018 | mm-5 | Digitale Medien: Zwischen Interaktion, Teilhabe und Partizipation
14. – 16.6. 2018 | mm-6 | Inside out: Neue Wege der kulturellen Bildung im Weltkulturerbe Weimarer Klassik (Exkursion: Weimar)
22. – 24.9. 2018 | mm-7 | All inclusive: Inklusion mit digitaler Unterstützung
8. – 10.11. 2018 | mm-8 | Outside in: Methoden und Modelle digital-analoger Vermittlungskonzepte in Ausstellungen (Exkursion:Köln)

Detailinformationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter http://www.bundesakademie.de/programm/museum/do/veranstaltung_details/QuAM2018/

30.01.2018Publikationen und Studien

ERWEITERUNG DER KOSTENLOSEN E-PUBLIKATION: Informelle Bildung - Natur- und Kulturerbe freizeitorientiert vermitteln

Von:Wohlers, Lars

Wohlers, Lars (2018): Informelle Bildung - Natur- und Kulturerbe freizeitorientiert vermitteln.
Heiligenthal: Eigenverlag. (Kap. 1-4)/(114 S., ISBN 978-3-00-052264-2)

Inhaltsverzeichnis, Leseproben und eine kostenlose Bestellmoeglichkeit finden Sie unter: http://informelle-bildung.de

Informelle Bildung hat in den letzten Jahrzehnten einen enormen Aufschwung erfahren. Jaehrlich besuchen allein in Deutschland weit über 100 Millionen Gaeste Museen, Tiergaerten, Großschutzgebiete, Botanische Gaerten und historische Orte.

Das Handbuch wurde nun um ein Kapitel zu Gästeführungen als einem in Urlaub und Freizeit weit verbreiteten Thema ergänzt. Fundiert, locker geschrieben und vielfältig illustriert bietet das Handbuch zahlreiche Hinweise für Lehre und Praxis informeller Bildung.

30.01.2018Ausschreibungen und Wettbewerbe

BKJ-Förderprogramm „Künste öffnen Welten“

Bis 28. Februar 2018 bewerben

Projektideen für das BKJ-Förderprogramm „Künste öffnen Welten“ können noch bis zum 28. Februar eingereicht werden. Ein Projektstart ist dann ab Mitte Juni 2018 möglich. Gefördert werden Projekte der Kulturellen Bildung in ganz Deutschland, die sich an wenig-privilegierte Kinder und Jugendliche* richten.

In der zweiten Förderperiode von „Kultur macht stark“ von 2018 bis 2022 wird die BKJ wieder Projekte unterstützen, die sich an Kinder und Jugendliche* richten, die in Familien mit Risikolagen aufwachsen.
Ziel der Förderung ist es, die Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen* zu erhöhen. Mit der Förderung können Projekte umgesetzt werden, die diese Kinder und Jugendlichen* besonders in den Blick nehmen.

Die Projekte sollten sich mit den Künsten, Kultur, Spiel und/oder Medien auseinandersetzen, Begegnung und Austausch ermöglichen und den Kindern und Jugendlichen* dabei helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und zu stärken.

Die Förderkriterien, das Formular zur Einreichung einer Projektidee, häufig gestellte Fragen, Hinweise zur Finanzierung und Projektbeispiele stehen hier zur Verfügung.

Nach einer ersten Förderperiode (2013 bis 2017) setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) „Kultur macht stark“ fort und fördert es in den Jahren 2018 bis 2022 mit insgesamt 250 Millionen Euro, welche durch 30 Programmpartner vergeben werden. Die BKJ ist einer dieser Programmpartner und kann bis zu 23 Millionen Euro an durch einen Jury ausgewählte Bündnisprojekte in „Künste öffnen Welten“ weitergeben.

Weitere Informationen unter www.kuenste-oeffnen-welten.de

23.01.2018Ausschreibungen und Wettbewerbe

ZukunftsGut: Commerzbank-Stiftung vergibt ersten Preis für institutionelle Kulturvermittlung in Deutschland

Bewerbungsphase 15. Januar bis 31. März 2018

  • Preisgeld von 50.000 Euro dient strategischer Weiterentwicklung von Vermittlungsarbeit in ausgezeichneter Kulturinstitution
  • Astrid Kießling-Taşkın, Vorstand Commerzbank-Stiftung: „Kulturvermittlung als Kernaufgabe ist zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung.“

Die Commerzbank-Stiftung vergibt im Europäischen Kulturerbejahr erstmals den deutschlandweit höchstdotierten Einzelpreis für institutionelle Kulturvermittlung: ZukunftsGut steht für die fortwirkende Relevanz von künstlerischem kulturellen Erbe in der Gesellschaft. Zur Teilnahme aufgerufen sind in Deutschland ansässige private, staatliche und gemeinnützige Kulturinstitutionen, die sich in ihrer Vermittlungsarbeit auf mindestens einen der Themenschwerpunkte bildende Kunst, Musik, Literatur, darstellende Kunst oder Kulturgeschichte konzentrieren.

Das Preisgeld von 50.000 Euro ist zweckgebunden und dient der strategischen Weiterentwicklung der Vermittlungsarbeit in der ausgezeichneten Einrichtung. In diesem Jahr startet die Bewerbungsphase am 15. Januar und endet am 31. März. Künftig wird der Preis alle zwei Jahre verliehen. Bewerbungen sind online unter www.commerzbank-stiftung.de möglich.

„Zentrale Teilnahmevoraussetzung für ein Opernhaus, Theater, Literaturhaus oder Museum ist, dass Kulturvermittlung dort als Kernaufgabe verstanden und gelebt wird“, sagt Astrid Kießling-Taşkın, Vorstand der Commerzbank-Stiftung. „Alle ziehen an einem Strang, wenn es darum geht, kulturelles Erbe einem breiten Publikum zugänglich, begreifbar und nachvollziehbar zu machen. Denn nur wenn Kultur persönlich erfahrbar ist, bewegt sie Menschen“, erläutert Kießling-Taşkın weiter.

Der erste Preisträger von ZukunftsGut wird am 12. September dieses Jahres in Frankfurt ausgezeichnet. „Gewinnen wird die Institution, der es im Urteil der neunköpfigen Fachjury am besten gelingt, eine strukturell verankerte Vermittlungsarbeit mit einer zeitgemäßen Darstellung von kulturellem Erbe zu verbinden“, fasst Kießling-Taşkın die Auswahlkriterien zusammen.

Die fachliche Leitung der Jury liegt bei Birgit Mandel, Professorin für Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim und Stiftungsratsmitglied der Commerzbank-Stiftung. Die weiteren Jurymitglieder sind:

  • Inez Boogaarts, Geschäftsführerin der Zukunftsakademie Nordrhein-Westfalen
  • Tom Braun, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
  • Teresa Darian, Spezialistin kulturelle Bildung in der Kulturstiftung des Bundes
  • Marc Grandmontagne, Vorstand Deutscher Bühnenverein
  • Max Hollein, Direktor des Fine Arts Museum of San Francisco
  • Astrid Kießling-Taşkın, Vorstand Commerzbank-Stiftung
  • Uwe Koch, Koordinator Europäisches Kulturerbejahr 2018 in Deutschland (Geschäftsstelle Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz)
  • Sabine Rückert, stellvertretende Chefredakteurin von Die Zeit

Verantwortlich:
Commerzbank-Stiftung
60261 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 136-50964
commerzbank-stiftung@commerzbank.com
www.commerzbank-stiftung.de

21.01.2018Sonstige Meldungen

Jahrestagung des Landesverbands NRW am 19. März 2018

Gesellschaftlicher Wandel im Museum Wir werden bunter, älter, weniger

Der Landesverband Museumspädagogik NRW e.V. hat das Programm der Jahrestagung am 19. März 2018 veröffentlicht. 2018 beschäftigt sich die Tagung mit dem gesellschaftlichen Wandel und seine Auswirkungen auf die Kultureinrichtungen.

Die Veranstaltung wendet sich an Vertreter*innen aus Museumspädagogik und Museen, an themenorientierte Communities und an Multiplikatoren*innen der politischen und kulturellen Bildung. 

Die Mitgliederversammlung wird sich an die Tagung anschließen. 

Das Tagungsprogramm können Sie hier herunterladen. 


20.01.2018Publikationen und Studien

Memorandum Scheinselbständigkeit Vermittlung

Derzeit prüft die Deutsche Rentenversicherung Beschäftigungsverhältnisse im Bereich Bildung und Vermittlung in Museen im Hinblick auf Scheinselbständigkeit. Infolge dessen besteht keine Rechtssicherheit hinsichtlich der Sozialversicherungspflicht gegenüber Freien Mitarbeitenden. Dieses von den unterzeichneten Verbänden Bundesverband Museumspädagoik e.V., Bundesverband freier Kulturwissenschaftler e.V. und Deutscher Museumsbund e.V. erarbeitete Memorandum richtet sich daher an Museen, Museumsträger, Verbände und Freie Mitarbeitende, um die Situation zu beschreiben und auf den Handlungsbedarf hinzuweisen.

Memorandum

20.01.2018Save the date, Sonstige Meldungen

FACHTAG Kultur-Fundraising NETZWERKE(N) - die Kunst der Beziehungspflege

19. Februar 2018, HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst in Leipzig

Das Herzstück eines guten Fundraisings ist die gelungene Beziehung zu den unterschiedlichen Personenkreisen, die für eine Kultureinrichtung wichtig sind. Dazu gehören neben den BesucherInnen und MitarbeiterInnen vor allem die SpenderInnen, FördermittelgeberInnen, PolitikerInnen, SponsorInnen uvm.

Der diesjährige Fachtag Kultur-Fundraising der Fachgruppe Kultur des Deutschen Fundraising Verbandes stellt das Thema mit seinen vielen Facetten vor. Dazu kommt viel Zeit für das eigene Netzwerken direkt vor Ort. Freuen Sie sich auf guten Austausch mit KollegInnen und viele Inspirationen für eine Steigerung Ihrer Beziehungspflege.
HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Leipzig wird unser Gastgeber sein, wir freuen uns auf diesen spannenden Ort. Als nicht-kommerzielles Kunstzentrum ist HALLE 14 Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst und Teil des Kunstsoziotopes der Leipziger Baumwollspinnerei.

Programm

17.01.2018Ausschreibungen und Wettbewerbe

ZukunftsGut

Preis der Commerzbank-Stiftung für institutionelle Kulturvermittlung

ZukunftsGut richtet sich an öffentliche und private gemeinnützige Kulturinstitutionen in Deutschland, die Vermittlung als zentrale gemeinschaftliche Aufgabe für sich erkannt haben und ausfüllen. Der Preis zeichnet zukunftsweisende Strategien und ihre nachhaltige Verankerung aus. Er möchte dazu beitragen, den Stellenwert von Kulturvermittlung als Kern- und Querschnittsfunktion in den Einrichtungen zu stärken und Transformationsprozesse zu unterstützen.

Gemäß der Förderstrategie der Commerzbank-Stiftung konzentriert sich ZukunftsGut auf die Vermittlung des künstlerischen kulturellen Erbes in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Oper sowie  Kulturgeschichte.

Bewerben können sich Kultureinrichtungen wie Museen, Theater, Konzert- und Opernhäuser oder Literaturhäuser, die Vermittlungsprogramme entwickeln, um ihre Artefakte und Produktionen einem diversen Publikum zugänglich zu machen. ZukunftsGut zielt dabei auf beispielhafte Formate, die auf einem überzeugenden strategischen und nachhaltig implementierten Gesamtkonzept für Vermittlung basieren. Ihnen soll es gelingen, kulturelles Erbe differenziert zu vergegenwärtigen,
Anschlüsse für unterschiedliche Interpretationen und Interessen zu schaffen und es für kulturelle Selbstbildungsprozesse zugänglich zu machen.

Der 2-jährige Preis ZukunftsGut wird erstmalig im Europäischen Kulturerbejahr 2018 verliehen. Er ist mit 50.000 Euro dotiert.
Das Preisgeld versteht sich als relevanter fördernder Beitrag für die strategische Weiterentwicklung und wirkungsorientierte Institutionalisierung der Vermittlungsarbeit in der Preisträger-Einrichtung.

Bewerbung – Einsendeschluss ist der 31. März 2018.

Jede teilnehmende Institution kann nur eine Bewerbung einsenden. Bei
kooperierenden Bewerbungen muss eine Institution die stellvertretende Bewerbung übernehmen. Förderempfänger der Commerzbank-Stiftung im Kalenderjahr 2018 sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Einsendungen erfolgen ausschließlich per Email.

Preisverleihung: Termin und Ort
Die Preisverleihung findet erstmals am 12. September 2018 statt. Ort der
Preisverleihung ist der Sitz der Commerzbank-Stiftung im Tower der Commerzbank in Frankfurt am Main.
Im Vorfeld der Preisverleihung findet eine öffentliche Fachtagung zur institutionellen Kulturvermittlung und Vermittlung kulturellen Erbes statt. Es wird vorausgesetzt, dass die Preisträger-Institution aktiv daran teilnimmt.

Weitere Informationen, wie Teilnahmevoraussetzungen, Preisverfahren usw. unter: https://www.commerzbank.de/de/commerzbank_stiftung/foerderbereiche/kultur_1/zukunftsgut.html

13.12.2017Publikationen und Studien

Memorandum Scheinselbständigkeit Vermittlung

Derzeit prüft die Deutsche Rentenversicherung Beschäftigungsverhältnisse im Bereich Bildung und Vermittlung in Museen im Hinblick auf Scheinselbständigkeit. Infolge dessen besteht keine Rechtssicherheit hinsichtlich der Sozialversicherungspflicht gegenüber Freien Mitarbeitenden. Dieses von den unterzeichneten Verbänden Bundesverband Museumspädagoik e.V., Bundesverband freier Kulturwissenschaftler e.V. und Deutscher Museumsbund e.V. erarbeitete Memorandum richtet sich daher an Museen, Museumsträger, Verbände und Freie Mitarbeitende, um die Situation zu beschreiben und auf den Handlungsbedarf hinzuweisen.

Memorandum (PDF)

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