Neuigkeiten

Auf dieser Seite finden sie aktuelle Entwicklungen, Informationen und Ausschreibungen aus dem Bereich Bildung und Vermittlung in Museen.

13.12.2017Publikationen und Studien

Memorandum Scheinselbständigkeit Vermittlung

Derzeit prüft die Deutsche Rentenversicherung Beschäftigungsverhältnisse im Bereich Bildung und Vermittlung in Museen im Hinblick auf Scheinselbständigkeit. Infolge dessen besteht keine Rechtssicherheit hinsichtlich der Sozialversicherungspflicht gegenüber Freien Mitarbeitenden. Dieses von den unterzeichneten Verbänden Bundesverband Museumspädagoik e.V., Bundesverband freier Kulturwissenschaftler e.V. und Deutscher Museumsbund e.V. erarbeitete Memorandum richtet sich daher an Museen, Museumsträger, Verbände und Freie Mitarbeitende, um die Situation zu beschreiben und auf den Handlungsbedarf hinzuweisen.

Memorandum (PDF)

08.12.2017Sonstige Meldungen

Neuer Vorstand im LVMP Baden-Württemberg gewählt

05.12.2017Sonstige Meldungen

MuseobilBOX findet keine Fortsetzung

Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. wird das Förderprojekt „MuseobilBOX“ nicht fortsetzen. Das Projekt war im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in den Jahren 2013 bis 2017 gefördert und erfolgreich in die Praxis umgesetzt worden.

Der BVMP war einer von 32 Partnern des Programms. Unter dem Titel „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“ förderte der Verband über 200 lokale Bündnisse für Bildung aus ganz Deutschland, die nahezu 1000 Museumsprojekte realisierten, um Kindern und Jugendlichen mit den vielfältigen Methoden der Museumspädagogik in ihrer Freizeit neue Wege ins Museum zu eröffnen. Am Ende stand jeweils eine Box, in der die jungen Museumsgäste ihr „eigenes“ Museum zum Mitnehmen gestalteten.

Die Zeichen für eine Fortsetzung ab 2018 standen sehr positiv. Der BVMP e.V. war für die zweite Förderperiode von „Kultur macht stark“ erneut ausgewählt worden. Doch die Vorgaben für die Antragstellung waren sehr eng. Deshalb hat sich der Verband nach mehrfacher, akribischer Überprüfung und intensiven Gesprächen mit dem Zuwendungsgeber entschlossen, den Antrag zurückzuziehen.

Die Kürzungen im Bereich des Overheads und der zeitgleiche Ansatz, 100 Projekte jährlich zu begleiten, waren nicht miteinander kompatibel und erhöhten das Haftungsrisiko enorm. Angesichts der eigenen Ressourcen des BVMP e.V. war es gegenüber den Mitgliedern nicht zu verantworten, das Projekt unter den vorgegebenen Bedingungen anzugehen.

Mit seiner Entscheidung ist der BVMP e.V. nicht allein. Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) hat seinen Antrag bei „Kultur macht stark“ aus vergleichbaren Gründen ebenfalls zurückgezogen.

04.12.2017Publikationen und Studien

Abschlussdokumentation des Förderprojekt „Pilot Inklusion“ ist online

Wie werden Ausstellungen und Museen inklusiv?

Im Dezember endet unser dreijähriges Förderprojekt Pilot Inklusion. Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. entwickelte gemeinsam mit Museen und Verbänden innovative Lösungen, um Ausstellungen und Museen inklusiv und barrierefrei zu gestalten. Was bedeutet das konkret?
Ausstellungsthemen werden multisensorisch vermittelt, unterschiedliche Perspektiven von Menschen mit Beeinträchtigungen schaffen Vielfalt, die Erlebnisqualität von Ausstellungen wird attraktiver. Dabei stand vor allem auch der Mehrwert für alle Besucher*innen im Zentrum des Projekts. Die Abschlussdokumentation „Pilot Inklusion. Module und Prozesse für Inklusion in Museen“ stellt Beispiele vor:
Download hier (PDF ist barrierefrei, 9,8 MB)

Die Ergebnisse der dreijährigen Zusammenarbeit diskutieren die Kooperationspartner*innen am 3./4. Dezember im Rahmen der Fachtagung „Für eine inklusive Gesellschaft. Diversität und das Museum von morgen“ in der Bundeskunsthalle. Zu den wichtigen Themen gehören u.a. die Fragen nach der Neuausrichtung von Museen in einer diversen Gesellschaft, der Partizipation und den Voraussetzungen für eine gelungene Inklusion.
Kooperationspartner waren die Klassik Stiftung Weimar, das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Städtischen Museen Freiburg, der Bundesverband Museumspädagogik und der Verein Blinde und Kunst.
Pilot Inklusion wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, sowie der Aktion Mensch und der Kämpgen Stiftung.

01.12.2017Ausschreibungen und Wettbewerbe

ZukunftsGut

Preis für institutionelle Kulturvermittlung

Die Commerzbank-Stiftung hat einen neuen „Preis für institutionelle Kulturvermittlung“ insleben gerufen. Dieser soll am 15. Januar 2018 im Kontext des europäischen Kulturerbejahres 2018 erstmalig ausgeschrieben werden.

ZukunftsGut“ richtet sich an Kulturinstitutionen in Deutschland, die Vermittlung als zentrale gemeinschaftliche Aufgabe für sich erkannt haben und ausfüllen. Er zeichnet zukunftsweisende Strategien der Kulturvermittlung und ihre nachhaltige Verankerung aus. Der Preis möchte dazu beitragen, den Stellenwert von Kulturvermittlung als Kern- und Querschnittsfunktion in den Einrichtungen zu stärken und Transformationsprozesse zu unterstützen. 

Prof. Dr. Birgit Mandel von der Universität Hildeheim hat den Preis zusammen mit der Commerzbank-Stiftung entwickelt. „Obwohl fast alle Kultureinrichtungen in den letzten Jahren vielfältige Vermittlungsaktivitäten entwickelt haben, beklagen die zuständigen Vermittler*innen, dass sie oft nicht in die Entwicklung von künstlerischen Programmen eingebunden und in der Hierarchie den künstlerischen Abteilungen nachgeordnet sind, dass ihr Budget vergleichsweise gering ist und sie für ihre Vermittlungsaktivitäten häufig Drittmittel akquirieren müssen. Offensichtlich braucht es noch weiterer Impulse, um Kulturvermittlung nicht nur als ‚Add On‘, sondern als integrativen Bestandteil des „Kerngeschäfts“ von Einrichtungen zu verankern. Hier setzt der Preis „ZukunftsGut“ der Commerzbank-Stiftung an mit dem Fokus auf Kulturvermittlung als abteilungsübergreifender Strategie einer Institution“, begründet Mandel, weshalb sie den Preis initiiert hat.

Angesprochen sind insbesondere Museen, Theater, Konzerthäuser oder Literaturhäuser, die Vermittlungsprogramme entwickeln, um ihre Artefakte und Produktionen einem breiten, diversen Publikum zugänglich zu machen. Gemäß der Förderstrategie der Commerzbank-Stiftung konzentriert sich ZukunftsGut auf das künstlerische kulturelle Erbe – hier in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater sowie Kulturgeschichte.

Im Sinne der Idee des „Shared Heritage“ sollen insbesondere solche Vermittlungsprogramme in den Blick genommen werden, die materielles und immaterielles kulturelles Erbe als gemeinschaftliches Gut begreifen, dessen Bedeutung von unterschiedlichen Öffentlichkeiten immer wieder neu auszuhandeln ist.

ZukunftsGut soll alle zwei Jahre ausgeschrieben werden und ist mit 50.000 Euro dotiert. Das Preisgeld versteht sich als Förderung und relevanter Beitrag für die strategische Weiterentwicklung und Institutionalisierung der Vermittlungsarbeit in der Preisträger-Einrichtung.

Weitere Informationen
Das Bewerbungsformular wird ab dem 15. Januar 2018 auf der Website http://www.commerzbank.stiftung.de/ zur Verfügung stehen.
Bewerbungsschluss ist der 15. April 2018.

13.11.2017Sonstige Meldungen

Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. hat zwei neue Fachgruppen gegründet!

In Stuttgart haben die Mitglieder des Bundesverbands Museumspädagogik im November 2017 die Gründung zweier neuer Fachgruppen beschlossen: Künftig werden neben den Fachgruppen Barrierefreie Museen und Inklusion, Generation 60plus sowie Internationales auch die Fachgruppen Kinder und Jugendliche in Museen sowie Digitale Bildung und Vermittlung in Museen aktiv sein. Damit stärkt der BVMP einerseits das Kernge­schäft der Museumspädagogik und nimmt andererseits auch die neuen Entwicklungen systema­tisch in den Blick. Bei Interesse an einer Mitarbeit bitte direkt mit den Fachgruppensprecher*innen Kontakt aufnehmen.

13.11.2017Sonstige Meldungen

Der Bundesverband Museumspädagogik hat einen neuen Vorstand!

Nach vielen Jahren langer und äußerst erfolgreicher Arbeit sind Anja Hoffmann (1. Vorsitzende) und Elke Schneider (Schriftführung) aus dem Vorstand des Bundesverbands Museumspädagogik e.V zurückgetreten. Wir bedanken uns herzlichst für die geleistete Arbeit!

Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2017, die zur Jahrestagung „Ein offenes Haus? Gesellschaftliche Vielfalt in der musealen Vermittlung“ stattfand, wurde der Vorstand wie folgt nachgewählt:

Dr. Elke Kollar (1. Vorsitzende), Dr. Matthias Hamann (2. Vorsitzender), Miriam Klein (Schriftführung) und Hans-Georg Ehlers (Kasse). Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

29.09.2017Ausschreibungen und Wettbewerbe

Aufruf: Vorschläge für den „BKM-Preis Kulturelle Bildung 2018“ gesucht

Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. sucht auch in diesem Jahr als eine der vorschlagsberechtigten Einrichtungen und Institutionen für den „BKM-Preis für Kulturelle Bildung“ gute Projekte. Informationen und Formulare finden Sie auf der Homepage der BKM:
http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragtefuerKulturundMedien/kultur/kulturelleBildung/bkmPreis/_node.html

Ihr Projekt sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • es stammt eindeutig aus dem Bereich der Vermittlung von Kunst und Kultur,
  • es wurde bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzt,
  • es hat eine bundesweite Relevanz, weil es z.B. neuartig und bundesweit modellhaft ist, experimentelle Methoden nutzt, die während der Projektlaufzeit evaluiert werden, und/oder länderübergreifenden Charakter hat und bundesweite Aufmerksamkeit verdient.

Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen und Vorschläge nicht direkt bei der BKM, sondern nur über die vorschlagsberechtigten Institutionen eingereicht werden können.

Senden Sie uns daher Ihre Bewerbungen bis 15. November 2017 an:
Dr. Elke Kollar, kollar@museumspaedagogik.org

Der Vorstand des BVMP wird unter den eingegangenen Bewerbungen maximal drei Vorschläge an die BKM weiterreichen. Die Jury der BKM wird dann ihrerseits unter den eingegangenen Bewerbungen 10 Projekte nominieren. Mit der Nominierung ist ein Anerkennungspreis in Höhe von jeweils 5.000 € verbunden. Die drei Endpreisträger erhalten ein Preis Geld in Höhe von jeweils 20.000 €.

12.09.2017Ausschreibungen und Wettbewerbe

Autor*innen gesucht – Xponat. Online-Portal für Vermittlung in Museen und Ausstellungshäusern

Für die Erstellung der Datenbankinhalte im Projekt Xponat laden wir erfahrene Autor*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zur Mitarbeit ein.

Das Online-Portal Xponat wird gemeinsam von der Bayerischen Museumsakademie, dem Bundesverband Museumspädagogik e.V. und dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg erarbeitet. Die Datenbank soll zeigen, wie Exponate mit museumspädagogischen Methoden an verschiedene Zielgruppen vermittelt werden können. Das Portal richtet sich an alle, die in der Vermittlung tätig sind, ob Anfänger*innen, Quereinsteiger*innen oder erfahrene Museumspädagog*innen. Aufgrund des exemplarischen Charakters der Exponate können die Nutzer*innen die Inhalte problemlos auf ihre eigene museale Einrichtung übertragen.

Die Website basiert auf zwei Arten von Einträgen: Exponate und Methoden. Die Exponatbeschreibung beinhaltet neben grundlegenden Informationen zum gewählten Objekt vor allem die Anwendung museumspädagogischer Methoden unter Berücksichtigung verschiedener Zielgruppen und inhaltlicher Aspekte. Zudem wird jede Methode unabhängig von einzelnen Exponaten oder Fachrichtungen erklärt. Sowohl für Methoden- also auch für Exponattexte suchen wir Autor*innen. Jeder Beitrag wird mit 75 Euro vergütet.
Wenn Sie an einer Mitarbeit interessiert sind, wenden Sie sich bitte an:

Alessandra Vicentini oder Maximilian Slowioczek
xponat@bayerische-museumsakademie.de
Bayerische Museumsakademie
Infanteriestraße 1
80797 München
Tel.: 0 89 / 12 13 23-05
Fax: 0 89 / 12 13 23-02

Xponat ist ein Kooperationsprojekt der Bayerischen Museumsakademie, des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. und des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg. Es wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

06.09.2017Sonstige Meldungen

5 Jahre MuseobilBOX: Wie geht’s weiter? Potentiale musealer Bildung im Rahmen von Kultur macht stark

Abschlusstagung des Bundesverbandes Museumspädagogik zieht Bilanz und setzt neue Impulse

12.000 Kinder und Jugendliche profitierten in den vergangenen fünf Jahren von dem Engagement der 219 lokale Bildungsbündnissen, die sich im Rahmen der MuseobilBOX deutschlandweit gründeten. Diese Erfolgbilanz sowie der Ausblick auf die Zukunft des Förderprogramms stand im Mittelpunkt der Abschlusstagung des Bundesverbandes Museumspädagogik am Montag (4.9.) und Dienstag (5.9.)  im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover. Unter dem Titel „5 Jahre MuseobilBOX: Wie geht’s weiter? Potentiale musealer Bildung im Rahmen von Kultur macht stark“ diskutierten über 80 Vertreter der lokalen Bündnisse und der Programmpartner sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) über Herausforderungen und Erfolge der vergangenen fünf Jahre.
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